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Josef
Steffes-Mies von der Kasteler RuKG 1880 und Jost Krause-Wichmann vom RC Saar
Saarbrücken, Deutsche Meister 1962 und 1963 sowie Bronze bei der Weltmeisterschaft 1962 im
Doppelzweier |

Der RK Kurhessen Kassel mit Jochen Schüßler und Klaus Engelhardt,
nach dem dritten Platz 1963
Deutscher Meister im Doppelzweier 1964 |
Das vom
Deutschen Ruderverband (DRV) veranstaltete Deutsche
Meisterschaftsrudern (DMR) sind traditionell die Wettbewerbe zur
Ermittlung der Deutschen Meister im Rudern. Von 2005
bis 2010 wurden im Rahmen des Deutschen Meisterschaftsruderns die Deutschen
Kleinbootmeisterschaften und die Deutschen Großbootmeisterschaften
getrennt ausgetragen. Die Deutschen Kleinbootmeisterschaften im
Einer und Zweier-ohne (Renngemeinschaften zugelassen) fanden am
Anfang der Regattasaison statt und galten als wichtige Qualifikation
für die Bildung der Nationalmannschaften. Die Deutschen
Großbootmeisterschaften (alle anderen Bootsklassen) wurden gegen
Ende der Saison nur unter Vereinsmannschaften ausgerudert. Im Jahr
2011 wird das Deutsche Meisterschaftsrudern im Rahmen einer
Erprobungsmaßnahme wieder an einem Wochenende in Verbindung mit
einer Leistungsüberprüfung des DRV in den Kleinbooten abgewickelt,
wobei der Start von Renngemeinschaften in allen Bootsgattungen nun
wieder zugelassen ist.
Die Streckenlänge beim Deutschen
Meisterschaftsrudern beträgt traditionell 2.000 m. Die Sieger heißen
"Deutscher Meister" und erhalten die Meisterschaftsmedaille des
DRV.
Ab dem Jahr 1997 gibt es im Deutschen
Ruderverband neben dem Deutschen Meisterschaftsrudern auch
Deutsche Sprintmeisterschaften (DSM), bei denen die
Streckenlänge mindestens 300 m und höchstens 500 m beträgt.
Startberechtigt sind nur Vereinsmannschaften. Die Sieger heißen "Deutscher Sprintmeister" und erhalten
ebenfalls die
Meisterschaftsmedaille des DRV.
Seit dem Jahr 2009 hat der Deutsche
Ruderverband zusammen mit einer Event-Agentur einen zusätzlichen
Wettbewerb für Frauen- und Männerachter ausgeschrieben, die
Ruder-Bundesliga (RBL). Sie verfolgt das Ziel, das Vereinsrudern und
und die öffentliche Aufmerksamkeit für den Rudersport zu fördern.
Zugelassen sind nur Vereinsachter, wobei jedoch auch Kooperationen
zwischen zwei Vereinen erlaubt sind. Die Streckenlänge
beträgt grundsätzlich 350 m. Der Wettbewerb wird als Rennserie an mehreren
Wochenenden der Regattasaison nach bestimmten Regeln durchgeführt. Die
Sieger der Gesamtserie heißen "Deutscher Liga-Champion".
Zur Geschichte
Die heutige Form des
Rennruderns entwickelt sich im 18. Jahrhundert in England. Im Jahr
1715 veranstaltet ein Ire erstmals ein Wettrudern für Skullboote auf
der Themse. Die erste bekannte Regatta findet im Jahr 1775 bei Putney
ebenfalls auf der Themse statt. 1829 gibt es das erste Achterrennen
zwischen den Universitätsmannschaften von Oxford und Cambridge.
Der erste
deutsche Ruderverein, der "Der Hamburger Ruderclub", wird im
Jahr 1836 gegründet. Die
erste deutsche Ruderregatta wird 1844 in Hamburg ausgetragen. Im süddeutschen
Raum wird im Jahr 1865 der erste Ruderverein aus der Taufe gehoben, der
"Frankfurter
Ruderverein".
Die erste Deutsche
Rudermeisterschaft wird 1882 in Frankfurt veranstaltet, jedoch wird
der "Meister von Deutschland" ausschließlich im Einer
ermittelt. Für den besten deutschen
Ruderer stiftet 1883 die Frankfurter RG Germania einen
Herausforderungspreis. Nachdem Achilles Wild in den Jahren 1884 bis
1886 die Meisterschaft im Einer dreimal hintereinander gewinnt, geht
der Preis schon nach wenigen Jahren in sein Eigentum über. Darauf stiftet der noch junge, im Jahr
1883 gegründete Deutsche
Ruderverband (DRV) im Jahr 1887 einen neuen Preis für den "Meister von
Deutschland", eine Goldkette mit Brillantstern und Plaketten, auf denen der jeweilige
Gewinner eingraviert wird. Es ist ein Wanderpreis, der nur ein Jahr im
Besitz des jeweiligen Siegers bleibt. Bei der Deutschen Meisterschaft im
Einer wird auch heute noch die im Jahr 1887 gestiftete
Meisterschaftskette mit Brillantstern übergeben, allerdings nur für
die kurze Zeit der Siegerehrung.
Bis zum Jahr 1905 werden
Meisterschaften nur im Einer, immer am Ort des Titelverteidigers,
ausgerudert. Erst ab dem Jahr 1906 gibt es das Deutsche
Meisterschaftsrudern auch für weitere Bootsgattungen, jedoch darf im
ersten Jahr jeder Ruderer nur in einer Bootsgattung starten. Doch schon im
Jahr 1907 ist mehrmaliges Starten von Ruderern und Mannschaften erlaubt.
Zwischenzeitlich wird
Rudern olympisch. Aufgrund schlechten Wetters fällt die olympische
Ruderregatta 1896 in Athen jedoch aus (nach neueren Recherchen wird
allerdings der Doppelzweier gerudert, den ein deutsches Paar im Alleingang
fährt), so dass erstmals im Jahr 1900
in Paris ebenfalls mit deutscher Beteiligung mehrere Bootsgattungen um olympische Medaillen
ausgerudert
werden. Olympische Bootsgattungen sind ab 1900 zunächst Einer, Zweier-mit,
Vierer-mit und Achter.
In den Jahren 1969 bis
1975 sind generell und in den Jahren 2005 bis 2010 mit Ausnahme des Zweiers-ohne
keine Renngemeinschaften sondern
nur Vereinsmannschaften beim Deutschen Meisterschaftsrudern
startberechtigt.
In den Jahren 1954 bis
1957 wird das Deutsche Meisterschaftsrudern als Gesamtdeutsche
Meisterschaft ausgetragen. Von 1949 bis 1990 finden zusätzlich
DDR-Rudermeisterschaften statt.
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Bronze bei der WM 2001, dann Deutscher Vizemeister und Vize-Weltmeister 2002 im
Achter – Sebastian Schulte, Thorsten Engelmann, Jörg Dießner, Stephan Koltzk, Johannes Doberschütz, Enrico Schnabel, Ulf Siemes,
Schlagmann Michael Ruhe und Stm. Peter Thiede von der Rgm. RV Weser Hameln / RV Oberhausen / Dresdner RC 1902 / SV Oderhort / ARV zu Leipzig / RC Tegel 1886 / RG Wiesbaden-Biebrich
1888 / RC Hansa Dortmund |
Folgende Bootsgattungen wurden früher oder
werden heute beim Deutschen Meisterschaftsrudern für Männer
ausgerudert:
Deutsche Meisterschaften
für Frauen werden im Jahr 1937 (zunächst als Reichssieger-Wettbewerbe) eingeführt.
Folgende Bootsgattungen wurden früher oder
werden heute beim Deutschen Meisterschaftsrudern für Frauen
ausgerudert:
Außerdem gibt es seit
dem Jahr 1939 auch Deutsche Meisterschaften für Leichtgewichte
(zunächst als Reichssieger-Wettbewerbe) in
unterschiedlichen Bootsgattungen.
Für Leichtgewichte heute höchstzulässige
Einzelgewichte sind bei Frauen 59 kg und bei Männern 72,5 kg –
Mannschafts-Durchschnittsgewichte sind bei Frauen 57 kg und bei
Männern 70 kg. Folgende Bootsgattungen wurden früher oder
werden heute beim Deutschen Meisterschaftsrudern für
Leichtgewichte bei Frauen und Männern ausgerudert:
In den durch die Links
oben und unten sowie im Text zu erreichenden tabellarischen Dateien,
eine für jede Meisterschaftsklasse, wird versucht, alle Ergebnisse
des Deutschen Meisterschaftsruderns vom Jahr 1882 bis
heute zu erfassen, und zwar alle Vereine und alle Ruderer namentlich
auf den ersten drei Plätzen. Die Tabellen werden durch zur Verfügung
stehende Bilder aufgelockert. Da zunächst noch einige Lücken,
außerdem wegen fehlerhafter Quellen wohl auch Fehler enthalten
sind, bin ich dankbar für jede hilfreiche Unterstützung –
selbstverständlich auch für die Bereitstellung von Bildern (w.hoffmann@rrk-online.de).
Zum Suchen von Personen- oder Vereinsnamen in den
vorgenannten Dateien wird empfohlen, die auf der RRK-Homepage
installierte Google-Suchfunktion zu nutzen (...
suchen auf RRK-Homepage)
und dann die Google-Funktion "Im Cache" mit Hervorhebungen des
gesuchten Namens anzuwenden. Ein Problem ist hierbei, dass die
Funktion "Im Cache" eventuell nicht die aktuelle Seite zeigt.
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