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"Abrudern" der Ruderabteilung des RRK mit Bootstaufe
und mit gemütlichem Beisammensein am 15. Oktober 2016

Spritziger Sekt für  ein spritziges Boot: Melanie Lehmann taufte den neuen Carbon-Einer am Samstag beim Abrudern des RRK  auf den Namen Orion.  

Das neue Boot heißt Orion

ABRUDERN   Zum Saisonabschluss gab es beim RRK eine launige Feier mit Taufe eines Einers

Von Claus Langkammer (aus "Main-Spitze" vom 17.10.2016)

Mit Sekt und Blümchen nimmt Melanie Lehmann beim RRK-Abrudern einen schnittigen Einer in Betrieb, sieben Meter lang, Material Carbon. "Ich taufe Dich", ruft sie, "auf den Namen Orion." Und "Orion" hat an diesem Samstag gleich ein Rendezvous mit Athletin Kristine Berkovica. Weihevoll sticht sie mit "Orion" durch die Fluten.

Abrudern, Saisonabschluss – der alljährliche Akt. "Das heißt nicht, dass die Boote eingemottet werden. Es wird je nach Wetter- und Wasserbedingung weitergerudert, aber es werden keine Regatten mehr veranstaltet", erläutert der Chef der Ruder-Abteilung, Horst Ackermann.

Abrudern: Bei Streuselkuchen und Kaffee, Brötchen und Bier werden schnittige Boote zu Wasser gelassen. Das gesellige Muskelspiel im Kreise der 120 Ruderer starken RRK-Formation führt "bis zur Brücke und wieder zurück, ein symbolischer Akt".

Die Saison wies als Besonderheit ein Sportprojekt mit dem Kant-Gymnasium auf. Fünf Tage lang hatte Jazz-Musiker und Ruderer Horst Aussenhof mit einem halben Hundert Jugendlicher zwischen 13 und 17 Jahren Kraft, Schnittigkeit, Natur, Wasserlaunen und sportlichen Ehrgeiz aufeinander abgestimmt. "Natürlich verbinden wir damit die Hoffnung, dass die später mal rudern – bei uns", sagt Ackermann. "Es war faszinierend, mit welcher Begeisterung und Konzentration, Disziplin und Neugier die jungen Menschen an die Sache herangegangen sind, diszipliniert im allerpositivsten Sinne. Das wäre ein klasse Nachwuchs."

Aus der Not eine Tugend machen: Die Lücke eines fehlenden Trainers hat eine ehrenamtliche Gruppe aus Ruderern mit ihrem Einsatz geschlossen. Dabei hat das Rentner-Quintett Wolfgang und Ulrich Vorfalt, Karl-Heinz Wagner, Rudi Reitz und Moritz Richter Begeisterung beim Abteilungsvorstand darüber ausgelöst, "dass sie mit den jungen Leuten sehr gut klar gekommen sind".

Nach alldem Lob ging es im Eilschritt ans Mainufer. Dort hatte ein Dreier mit Flörsheimern angelegt: Helmut Mayer, Erhard Hohlfeld und Manuela Simon vom benachbarten FRV kamen zum Feiern und Fachsimpeln vorbei, angereist mit dem Boot "Tramp".


Einige Bildimpressionen vom RRK-Abrudern