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Pressestimmen zum Start und zum Verlauf der Hallenhockey-Bundesligarunde 2017/2018 der RRK-Herren in der Zweiten Bundesliga − Was sind die Ziele? Was ist das Ergebnis?

Danken den 250 Zuschauern für die lautstarke Unterstützung am letzten Spieltag: die RRK-Herren um Kapitän Phil Bosche (2. von links) und Torwart Anton Kleinpaul (orangenes Trikot).

"Der perfekte Schlusspunkt"

RRK-Herren schenken Fuchs den Klassenerhalt in dessen letztem Hallen-Spiel / Zweitligist schlägt Frankenthal souverän mit 7:3

Von Tobias Goldbrunner (aus "Main-Spitze" vom 29.01.2018)

Mirco Fuchs stand noch lange auf dem Parkett. Sehr lange. Und genoss den Freudentaumel um ihn herum. "Ich bin einfach mega happy", erklärte der 33-Jährige. "Das ist der perfekte Schlusspunkt für meine Hallen-Karriere." Denn Fuchs und seine Mitspieler hatten soeben die TG Frankenthal mit 7:3 (3:1) in der heimischen Sporthalle Dicker Busch bezwungen, den Herren des Rüsselsheimer RK im "Abstiegskrimi" am letzten Spieltag eine weitere Saison in der Zweiten Bundesliga gesichert. Schlusslicht Dürkheimer HC brachte der gleichzeitige 7:5-Heimerfolg gegen die HG Nürnberg nichts, der Pfälzer Traditionsverein muss den Gang in die Regionalliga antreten. Hätte der RRK verloren, wären die Hessen abgestiegen.

Petersen will weitermachen, Elliott motiviert Youngster

"Wir sind natürlich sehr erleichtert, dass wir es geschafft haben", frohlockte Fuchs. "Mir war vollkommen klar, dass wir gewinnen müssen. Wir wollten uns nicht auf Schützenhilfe verlassen", so der Routinier, der sich trotz Beruf und Familie noch mal bereiterklärt hatte, in dieser Runde zum Schläger zu greifen. "Ich war 100 Prozent überzeugt davon, dass wir es packen. Aber du weißt natürlich nie, wie eine Mannschaft mit vielen jungen Spielern auf so eine Situation reagiert." Sie reagierte mit einer starken Leistung. Ließ sich auch vom 3:2-Anschlusstreffer durch den dreifachen TG-Torschützen Henry Zettler direkt nach der Pause nicht aus der Ruhe bringen. "Genau das habe ich den Jungs vorher gesagt: Auch wenn wir mit drei Treffern hinten liegen, wir glauben an uns", verriet Fuchs. Doch der RRK ließ es erst gar nicht so weit kommen, dominierte das Duell. In der ersten Hälfte gingen die Hessen zu leichtfertig mit ihren Chancen um, in den finalen 20 Minuten sorgte die Truppe um Kapitän Phil Bosche für klare Verhältnisse: Finley Schwarz besorgte per Doppelschlag (41./45.) das 5:2, Niklas Isselhard (48./51.) markierte das 6:2 (48.) und 7:3 (51.).

"Wir wussten nicht, wie es in Dürkheim steht", erläuterte Jan Petersen, der die frühe 1:0-Führung (6.) erzielte hatte. "Wenn es wichtig geworden wäre, hätten wir natürlich unsere Quellen gehabt." Petersen (33) gehörte in dieser Spielzeit genauso wie Fuchs und Lorenz Klee zu den "alten Haudegen", die sich auch gegen Frankenthal noch mal in den Dienst der Mannschaft stellten. Was RRK-Urgestein Martin Müller freute. "Aber es zeigt auch: Wenn man diese Jungs rausrechnet, wird es eng in den kommenden Jahren. Auch in der nächsten Hallen-Runde steht uns wieder ein Kratzen und Beißen um den Klassenerhalt bevor." Fuchs will nach der Feld-Saison definitiv aufhören. "Sonst mache ich noch fünf Jahre weiter." Petersen möchte weitermachen. "Es macht noch Spaß und der Körper spielt ebenfalls noch mit. Die jungen Spieler müssen aber akzeptieren, dass ich natürlich nicht in jedes Training kommen kann. Wenn es diesbezüglich keine Spannungen gibt, bin ich weiter dabei."

RRK-Herrencoach Jonathan Elliott war zunächst einmal "überglücklich, dass wir dringeblieben sind. Das dürfen heute alle genießen. In einer Woche blicken wir dann weiter nach vorne." Auf dem Feld wollen die Rüsselsheimer in die Zweite Liga zurückkehren. "Gerade bei den jungen Spielern müssen einige aber begreifen, was es heißt Bundesliga zu spielen. Dafür sind auch Punkte wie Ernährung oder Athletik wichtig", so Elliott. Gegen Frankenthal bewiesen die "Youngster", dass sie das Zeug für mehr haben. Allen voran Schwarz: Der Youngster erzielte insgesamt drei Treffer.

RRK: Anton Kleinpaul; Phil Bosche, Alexander Hupf, Mounir Hajri, Nils Büttner, Nicholas Bachtadse, Jan Erik Dudel, Mirco Fuchs, Jan Petersen, Lorenz Klee, Niklas Isselhard, Finley Schwarz.

  Die RRK-Herren haben sich durch einen 7:3-Sieg über Frankenthal gerettet und dürfen auch in der nächsten Saison in der 2. Hallen-Bundesliga Süd spielen (hinten: Trainer Jonathan Elliott, Jonas Hof, Jan Petersen, Nils Büttner, Jan Erik Dudel, Niklas Isselhard, Alexander Hupf, Nicholas Bachtadse, "Physio" Diana Czerwonka; vorn: Lorenz Klee, Kapitän Phil Bosche, Finley Schwarz, Torwart Anton Kleinpaul, Mirco Fuchs, Mounir Hajri, Moritz Broft)  

Das Abstiegsgespenst in die Flucht geschlagen

Ende gut, alles gut: Die Männer vom RRK haben sich durch einen 7:3-Sieg über Frankenthal gerettet und dürfen auch in der nächsten Saison in der 2. Hallen-Bundesliga Süd spielen.

Von ROMINA KUNZE  (aus "Rüsselsheimer Echo" vom 29.01.2018)

Kollektives Aufatmen beim Rüsselsheimer RK: Nach einer turbulenten Schlussphase der Hallenrunde, in der die Jungs von Trainer Jonathan Elliott überraschenderweise ordentlich Druck von Schlusslicht Dürkheim (das nun in den sauren Apfel des Abstiegs beißen muss) erhalten hatten, konnten sie am letzten Spieltag dann doch den Verbleib in der 2. Bundesliga Süd sichern.

Das alles entscheidende Heimspiel gegen den bereits aus dem Meisterschafts- und Aufstiegsrennen abgemeldeten Tabellenzweiten TG Frankenthal war für die Opelstädter zum "Endspiel" geworden. Wenngleich der eigentliche Gegner des Ruder-Klubs Dürkheimer HC hieß, der es parallel zu Hause mit der HG Nürnberg aufnahm und den es im Fernduell auf Distanz zu halten galt.

Dadurch, dass die Elliott-Schützlinge ihre eigenen Hausaufgaben mit einem soliden 7:3-Sieg gewissenhaft erledigten, brachte sie letztendlich auch der Dürkheimer 7:4-Erfolg nicht mehr in Verlegenheit. Das tapfer kämpfende Schlusslicht hat dabei allerdings ebenso unerschütterliche Moral gezeigt wie die Rüsselsheimer selbst und sich auch von einem 0:1-Rückstand nicht entmutigen lassen.

Auch der RRK musste im Showdown einen Schreckmoment hinnehmen: Nachdem Jan Petersen, der bereits in der vergangenen Woche den so wichtigen Last-Minute-Siegtreffer im Derby erzielt hatte, bereits nach sechs Minuten die Hausherren auf die Siegerstraße brachte, meldete sich Frankenthal gut eine Viertelstunde später mit dem Ausgleich zurück. Glücklicherweise präsentierte sich vor allem Offensivmann Finley Schwarz bestens aufgelegt. Im Verbund mit Mounir Hajri brachte er die Rüsselsheimer Farben erneut in Front und baute sie dann auch schließlich aus. Letzten Endes verhalf auch RRK-Routinier Niklas Isselhard zu einem komfortableren Spielstand für seine Mannschaft und steuerte zwei weitere Treffer bei, womit der Klassenerhalt in trockene Tücher gepackt werden konnte. Gäste-Stürmer Zettler konnte daran trotz eines Dreierpacks nichts mehr ändern.

Demnach schließt der RRK die Hallensaison einmal mehr auf dem fünften Platz in der 2. Bundesliga Süd ab – bei zwölf Punkten auf der Habenseite mit drei Zählern Vorsprung auf den Abstiegsrang. Allerdings auch nur mit einem Punkt Rückstand auf die Plätze drei (Frankenthal) und vier (Nürnberg), sowie vier Punkte hinter dem hessischen Konkurrenten Limburg, der die Runde als Vize abschloss. Eine Klasse für sich waren derweil die Stuttgarter Kickers, die mit sattem Vorsprung Meisterschaft und Aufstieg feiern können.


TG Frankenthal: Der letzte Schritt zum rettenden Ufer

Für die Hockey-Herren des RRK geht es ums Überleben; zumindest was den Verbleib in der 2. Hallenbundesliga Süd angeht. Dafür müssen sie, um nicht nach Nürnberg schauen zu müssen, mindestens ein Remis gegen Frankenthal holen.

Von ROMINA KUNZE (aus "Rüsselsheimer Echo" vom 01.2018)

Die Jungs von Hockey-Bundesligist Rüsselsheimer RK scheinen wohl große Sympathien für die deutschen Handballer zu hegen. Denn sie tun es ihnen gleich – als dass sie es bis zum Schluss spannend halten und alles von einem Spiel abhängig machen.

Nach einer eher durchwachsenen Hallenrunde und bis zum vergangenen Spieltag mit nur sechs erbeuteten Zählern, fand das Team von Trainer Jonathan Elliott zuletzt im Heimderby gegen den Limburger HC wieder zurück in die Erfolgsspur. Nach dem Last-Minute-Sieg (3:2) über die hessischen Nachbarn und dem absoluten Bigpoint im Abstiegskampf, wog man sich in der Opelstadt schon in Sicherheit. Doch nachdem das Schlusslicht aus Dürkheim vergangenen Sonntag überraschend in Frankenthal siegte, sind die Rüsselsheimer gegen selbige unter Zugzwang. Dabei ist die Rechnung denkbar einfach: Punktet der auf dem vorletzten Tabellenplatz stehende RRK, ist die Klasse gehalten.

Dabei reicht den Elliott-Jungs morgen (12 Uhr) schon ein Remis und damit ein Zähler zum rettenden Ufer. Denn anders, als man es aus dem Fußball kennt, gibt es beim Hallenhockey nur ein Hopp oder Topp. Der Tabellenerste wird Meister und steigt auf – sofern es sich nicht um die 1. Bundesliga handelt – der Letzte steigt ab. Eine Relegation, in Form von Play-offs oder Hin- und Rückspiel, gibt’s nicht.

Sollten die Rüsselsheimer morgen also als Verlierer vom heimischen Parkett am Dicken Busch gegen drittplatzierte Frankenthaler gehen, bleibt ihnen nur noch die Hoffnung – dass Tabellennachbar Nürnberg die Dürkheimer in der Fremde zu maximal einem Unentschieden zwingt.

Bereits vergangene Saison fand sich der RRK auf dem vorletzten Platz der 2. Hallenbundesliga Süd wieder. Doch anders als in diesem Jahr, sind die Opelstädter dem Abstieg frühzeitig von der Schippe gesprungen. Mit zehn Zählern Abstand zum Letzten schloss man schließlich die Runde ab. Und um auch in diesem Jahr nicht den schmerzhaften Gang in die Regionalliga antreten zu müssen, muss aus Sicht des RRK gepunktet oder eben gehofft werden. Und die Hoffnung stirbt noch immer zu letzt.


Im Abstiegsfinale alle Mann an Bord

RRK-Hockeyspieler können nur aufatmen, wenn gegen TG Frankenthal gepunktet wird

Aus "Main-Spitze" vom 26.01.2018

(kri). Die Freude über den späten 3:2-Erfolg am Abend des 19. Januar war keine 40 Stunden später wieder weitgehend verflogen. Die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK hatten sich dem makellosen Spitzenreiter und künftigen Erstligisten Stuttgarter Kickers 3:6 beugen müssen, während die Konkurrenz im Abstiegskampf der Zweiten Bundesliga Süd ausnahmslos punktete. Und zwar derart, dass der Ruderklub sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in der Halle künftig in der drittklassigen Regionalliga Süd wiederfindet, wenn im letzten Saisonheimspiel gegen TG Frankenthal am Sonntag (12 Uhr) in der Sporthalle Dicker Busch nicht mindestens ein Teilerfolg herausspringt.

Die Gründe für das verschärfte Finale sind über die Niederlage des Ruderklubs in Stuttgart hinaus vielschichtig. Einmal konnte das drei Punkte zurückliegende Schlusslicht Dürkheimer HC das Pfälzer Nachbarschaftsderby in Frankenthal 6:5 gewinnen und die HG Nürnberg sich mit einem 11:5-Coup (nach 0:4-Rückstand!) gegen Limburg vor der Abschlussfahrt nach Bad Dürkheim in Sicherheit bringen. Und weil angesichts der Konstellation nicht ausgeschlossen ist, dass der DHC der benachbarten TGF die eine oder andere "Motivationshilfe" mit auf den Weg an den Untermain geben könnte, hat auch Jan Petersen die Chance ergriffen und seinem ehemaligen RRK-Teamkollegen Nürnberger Diensten, Julian Wuttke, am Telefon etwas für durstige HGN-Kehlen in Aussicht gestellt.

Entscheidend indes wird sein, was sich am Sonntag auf dem Platz tut. Und hier ist Jonathan Elliott die große Anspannung deutlich anzumerken. "Der Fokus liegt auf dem Sonntag. Ich versuche, nicht über den Abstieg nachzudenken und was daraus für das Team, den Verein und mich folgt. Wir sind total darauf fokussiert, die benötigten Punkte zu holen", erklärt der 30 Jahre alte Waliser. Dass der RRK-Coach erstmals in dieser Saison alle Mann an Bord hat, mehrt die Hoffnungen auf ein Happy-End. Auch die Routiniers Jan Petersen, Mirco Fuchs und Lorenz Klee wollen mithelfen, dass es zumindest Indoor zweitklassig weitergeht. Vor allem die TGF-Haupttorschützen Timo Schmietenknop (11 Treffer – davon sieben beim 11:5-Sieg in der Hinrunde) und Alex Cunningham (10) gilt es in Schach zu halten.


Zittern bis zum Schluss

RRK-Männer müssen nach 3:6 bei Meister Stuttgart gegen TGF punkten

Von Thomas Schulz (aus "Main-Spitze" vom 22.01.2018)

Das Zittern geht weiter: In der Zweiten Hallenhockey Bundesliga Süd verpasste es der Rüsselsheimer RK am vorletzten Rückrundenspieltag, sich den vorzeitigen Klassenverbleib zu sichern und darf nun am kommenden Sonntag daheim gegen TG Frankenthal auf keinen Fall leer ausgehen, da sich der Dürkheimer HC mit einem Heimsieg gegen die gesicherte HG Nürnberg sonst am RRK vorbeischieben würde. Das Team von Trainer Jonathan Elliott verlor bei den zuvor bereits als Meister feststehenden Stuttgarter Kickers 3:6(2:3). Durchaus erwartungsgemäß, da der Aufsteiger eine bärenstarke Saison spielte, alle seine Partien gewann und deshalb korrekt nun zum zweiten Mal in Folge aufsteigt.

Da die Stuttgarter dies bereits am Samstagabend nach ihrem 11:4-Kantersieg über den Dürkheimer HC gebührend gefeiert hatten, hoffte der Ruderklub auf einen Teilerfolg, da ein Remis die Abstiegsgefahr gebannt hätte. Entsprechend berichtete Mannschaftssprecher Niklas Isselhard nach dem Abpfiff in Stuttgart von einer "gedrückten Stimmung in der Kabine", wollte gleichwohl keinesfalls die Hoffnung auf ein gutes Ende vorschnell aufgeben: "Immerhin haben wir es weiterhin selbst in der Hand, können mit einem Zähler gegen die TGF den Klassenerhalt schaffen. Aber natürlich werden wir am kommenden Sonntag versuchen zu gewinnen. Schade nur, dass nach tollem Start und einer 2:0-Führung bei den Kickers kaum noch weitere Chancen kreiert und erst nach 40-minütiger Torflaute wieder getroffen wurde."...

Nach dem Sieg des RRK gegen den Limburger HC

RRK: Kleinpaul, Helfrich; Bosche (1), Hupf, Hajri, Büttner, Bachtadse (1), Isselhard (1), Schwarz, Hof, Günster, Broft.


Petersen heute so wertvoll wie damals

Später Treffer des RRK-Routiniers zum 3:2-Sieg gegen den Limburger HC mindert die Abstiegsgefahr spürbar

Von Martin Krieger (aus "Main-Spitze" vom 20.01.2018)

Der ausgelassene Jubel, der in einem Freudentänzchen gipfelte, erinnerte sehr an die Saison 2007/08. Seinerzeit hatten die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK ihren vierten Hallentitel in Hamburg erkämpft, und auch wenn es am Freitagabend vor rund 250 am Ende erleichterten Zuschauern in der Sporthalle Dicker Busch „nur“ um Punkte in der Zweiten Bundesliga Süd ging, so war ein RRK-Akteur heute so wertvoll wie damals. Exakt 100 Sekunden waren noch zu spielen, als der 34 Jahre alte Jan Petersen ein Zuspiel von Niklas Isselhard zum 3:2 gegen den Limburger HC verwertete, was nach dem 1:1 zur Pause auch das Endergebnis sein sollte.

Nun wieder sechs Zähler vor Schlusslicht Dürkheimer HC

Was dieser Treffer und der dritte Saisonsieg für den Ruderklub bedeuten, das brachte Phil Bosche auf den Punkt: „Durch sind wir noch nicht, aber das macht doch vieles einfacher“, sagte der Kapitän, der die letzte Viertelstunde aufgrund einer Platzwunde am Kopf nicht mehr mithelfen konnte und sicherheitshalber das Krankenhaus aufsuchte. Mit jetzt neun Punkten ist die Abstiegsgefahr spürbar geringer geworden, denn Schlusslicht Dürkheimer HC liegt nun wieder sechs Zähler zurück und tritt an diesem Samstag zudem bei Spitzenreiter Stuttgarter Kickers an. Ergo müsste jetzt schon sehr viel gegen den Ruderklub laufen, der zudem selbst noch zwei Spiele hat...

RRK: Kleinpaul; Bosche, Dudel, Hupf, Fuchs, Petersen (2), Bachtadse, Büttner, Isselhard, Hajri, Schwarz (1).


RRK-Hockeyspieler dem gestiegenen Druck gewachsen?

Aus "Main-Spitze" vom 19.01.2018

(kri). Die Regionalliga Süd ist den Hockeycracks des Rüsselsheimer RK alles andere als fremd. Im Freien ist der fünfmalige Deutsche Meister seit sechs Spielzeiten drittklassig unterwegs, und auch in der Halle wurde einst unter diesem Namen mit Krummstock und Hartplastikball agiert – seinerzeit allerdings auf national zweithöchster Ebene. Entsprechend hätte ein Abstieg der RRK-Männer aus der Zweiten Bundesliga in die Regionalliga Süd in diesen Tagen einen ganz anderen Stellenwert, und deshalb sollte der aktuellen Mannschaft unbedingt daran gelegen sein, diesen Absturz zu vermeiden.

Anlässe genug, um gegen Limburg einiges klarzustellen

Ob das heimische Kollektiv dem Druck gewachsen ist, der sich nach der 7:10-Pleite beim zuvor punktlosen Schlusslicht Dürkheimer HC aufgebaut hat, wird sich an diesem Freitag ab 20 Uhr in der Sporthalle Dicker Busch erweisen. Im drittletzten Saisonspiel geht es gegen den Tabellenzweiten Limburger HC, der das Hessenderby in der Hinrunde 6:1 für sich entschied und zudem in der Vorsaison als Neuling in Rüsselsheim einen 7:2-Coup feierte. Anlässe genug also, um in diesem Duell einiges klarzustellen und gleichzeitig den auf drei Punkte eingedampften Abstand auf den Abstiegsplatz wieder zu vergrößern. Gelegenheit dazu besteht eventuell auch am Sonntag (15 Uhr) bei den Stuttgarter Kickers. Speziell dann, wenn die am Untermain 10:4 dominanten Schwaben am Samstag mit einem Heimsieg gegen Dürkheim den Durchmarsch in Liga eins perfekt gemacht und die Freude darüber ungebremst rausgelassen haben sollten.

Vor allem die Abwehrarbeit will RRK-Coach Jonathan Elliott – analog zum 2:0-Heimsieg über die ebenfalls gefährdete HG Nürnberg – gegen Limburg intensivieren. "Da haben wir in Dürkheim gar nicht gut ausgesehen", so der Waliser – wohl wissend, dass den Pfälzern in sechs Spielen zuvor gerade mal 23 Treffer gelungen waren. Stabilität verspricht die Rückkehr von Routinier Mirco Fuchs, der für Freitag im Wort steht.


"Die hatten einfach einen super Tag"

RRK-Männer kassieren bei Schlusslicht Dürkheimer HC 7:10-Pleite / Defensive sehr anfällig

Von Thomas Schulz (aus "Main-Spitze" vom 15.01.2018)

In der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga Süd verpasste es der Rüsselsheimer RK, sich den vorzeitigen Klassenverbleib zu sichern. Das Team von Trainer Jonathan Elliott verlor am zweiten Rückrundenspieltag 7:10(4:4) beim zuvor noch völlig erfolglosen Schlusslicht Dürkheimer HC und muss nun in den verbleibenden drei Partien stets ein Auge auf das weitere Abschneiden des DHC richten, der am Sonntag gegen Limburg verlor, um nicht doch noch Probleme zu bekommen. Wenigstens zählt nicht mehr der direkte Vergleich bei identischer Punktzahl (da wäre das 10:7 der Dürkheimer besser als das Rüsselsheimer 9:6 aus der Hinrunde), sondern der bessere Trefferquotient.

„Die Niederlage in Bad Dürkheim kam absolut verdient zustande“, sagte Mannschaftssprecher Niklas Isselhard. "Die Gastgeber hatten einfach einen super Tag erwischt, bei uns war es genau umgekehrt." Zwar blieb der RRK lange in Reichweite eines Unentschiedens. Als der DHC dann jedoch eine Viertelstunde vor Schluss auf 8:5 davonzog, "hatte unser Team einfach keine Chance mehr", so Isselhard. Im Gegensatz zum vergangenen Wochenende, als der Ruderklub mit 2:0 gegen die Nürnberger gewann und damit in der Tabelle zu den Franken aufschloss, war die RRK-Defensive diesmal sehr anfällig...

Rüsselsheimer RK: A. Kleinpaul, Helfrich; Bosche, Klee, Hupf, Hajri, Dudel, Büttner, Bachtadse, Isselhard, Petersen, J. Hof.


Schicksal selbst in der Hand

RRK-Herren kommen mit einem Sieg beim Dürkheimer HC dem Zweitliga-Klassenerhalt näher

Aus "Main-Spitze" vom 12.01.2018

(ulz). So wichtig der jüngste 2:0-Sieg des Rüsselsheimer RK über die damit punktgleiche HG Nürnberg (beide weisen jetzt sechs Zähler auf) zum Rückrundenauftakt in der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga Süd der Herren auch war. Noch befindet sich das Team von RRK-Trainer Jonathan Elliott im Abstiegskampf.

Torgefahr: Nach dem wichtigen Sieg gegen die HG Nürnberg (am Boden Torwart Felix Nickel) strebt der Rüsselsheimer RK (rechts Niklas Isselhard) in der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga beim Dürkheimer HC den nächsten Erfolg auf dem Weg zum Klassenerhalt an.        

Allerdings haben die Rüsselsheimer ihr sportliches Schicksal selbst in der Hand. Bevor in den kommenden Wochen die Rückspiele gegen die "dicken Brocken" TG Frankenthal (5:11-Hinrundenniederlage), Limburger HC (1:6) sowie Neuling und Tabellenführer Stuttgarter Kickers (4:10) auf dem Terminkalender stehen, gastiert der Vorletzte vom Main nämlich am Samstag (15 Uhr, Sporthalle WHG) beim noch erfolglosen Schlusslicht Dürkheimer HC.

In der Hinrunde konnte der Altmeister aus der Pfalz noch relativ sicher mit 9:6 Treffern bezwungen werden, was natürlich keine Garantie für einen neuerlichen Erfolg des RRK ist. Einerseits galten die Dürkheimer immer als sehr heimstark, und in der vergangenen Jahren war für die Rüsselsheimer an der Weinstraße selten etwas zu holen. Andererseits steht der DHC unter wesentlich größerem Druck, kann bei einer weiteren Niederlage im Prinzip schon für die Drittklassigkeit planen.

Entsprechend fokussiert und konzentriert möchte der ohne gravierende Personalprobleme antretende RRK in die Partie gehen, erneut in der Defensive stabil stehen und die Chancen in der Offensive deutlich besser nutzen. Teamsprecher Niklas Isselhard, den immer noch sein verschossener Siebenmeter gegen Nürnberg "wurmt", gibt sich jedenfalls vorsichtig optimistisch: "Wenn wir das wichtige Spiel nicht verlieren, sollten wir den Klassenverbleib eigentlich geschafft haben!" Besser als ein Unentschieden wäre selbstverständlich ein Sieg, denn dann könnte Bad Dürkkeim allenfalls noch die Nürnberger einholen.


2:0 – Lage sieht wieder besser aus

RRK-Herren feiern wichtigen Sieg im Kampf um Klassenerhalt / In der Halle erstmals ohne Gegentor

Aus "Main-Spitze" vom 08.01.2018

(ulz). Nach der 4:10-Niederlage gegen Spitzenreiter Stuttgarter Kickers hatte der Rüsselsheimer RK sich mit nur drei Punkten in die kurze Weihnachtspause der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga Süd der Männer verabschiedet. Um so wichtiger war für das Team von RRK-Trainer Jonathan Elliott zum Rückrundenstart der 2:0(2:0)-Arbeitssieg gegen die HG Nürnberg. Durch den Erfolg sieht die Lage schon wieder viel besser aus. Denn bereits am kommenden Wochenende kann der Klassenerhalt quasi perfekt gemacht werden. Vorausgesetzt der RRK geht bei Schlusslicht Dürkheimer HC nicht leer aus.

Den Sieg sicherten sich die Rüsselsheimer dank starker Defensivarbeit, der RRK hatte in Anton Kleinpaul einen reaktionsschnellen Torwart. Der Nachwuchskeeper hatte den größten Anteil daran, dass die RRK-Männer erstmals in der Vereinshistorie in der Halle in 60 Spielminuten keinen Gegentreffer kassierten. Verständlich, dass dies nach dem Abpfiff ausgelassen gefeiert wurde.

Auch ohne die verhinderten Stammkräfte Finley Schwarz, Mounir Hajri sowie Routinier Mirco Fuchs (wurde am Freitag Vater) reichten am Samstagabend in der Sporthalle Dicker Busch zwei Treffer aus, um sich den Dreier zu sichern. Teamsprecher Niklas Isselhard äußerte sich natürlich zufrieden: "Jeder war sich der prekären Lage bewusst und hat sich nach den vielen missglückten Auftritten in der ersten Halbserie zwischen den Jahren seine Gedanken gemacht. Wir haben uns auf dieses Spiel fokussiert und uns den Sieg auch redlich verdient."...


"Mega wichtiger" zweiter Sieg: RRK-Männer dürfen durchschnaufen

Viel Kampf, ein überragender Torwart Anton Kleinpaul sowie zwei Eckentore von Moritz Broft und Nils Büttner ließen die Rüsselsheimer Hockeyspieler gegen Nürnberg jubeln.

Von HELMUT POPP (aus "Rüsselsheimer Echo" vom 08.01.2018)

Mit einer Energieleistung hatten die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK ihre Arbeit erfolgreich erledigt. 60 Minuten lang leidenschaftlich gekämpft und dabei vor allem in der Defensive überhaupt nichts anbrennen lassen. Großer Rückhalt dabei: Der herausragende Torwart Anton Kleinpaul, der sein Gehäuse gänzlich sauber halten konnte, was beim Hallenhockey durchaus eine Rarität darstellt. So reichten dann am Samstagabend in der Sporthalle Dicker Busch zwei eigene Treffer aus, um die Rüsselsheimer Krummstockartisten gemeinsam mit ihrem Trainer Jonathan Elliott mal wieder so richtig ausgelassen jubeln zu lassen. Durch den 2:0(2:0)-Sieg gegen die HG Nürnberg vergrößerten sie im Abstiegskampf der 2. Liga Süd den Abstand zum Schlusslicht Dürkheimer HC auf sechs Punkte – und können vorerst etwas durchatmen. Dass am Ende nur ein Treffer fehlte, um in der Tabelle auch noch an den nun punktgleichen Nürnbergern vorbeizuziehen, war nur von sekundärer Bedeutung.

Hauptsache, gewonnen. Und Hauptsache, die in solch einer prekären Situation notwendige Reaktion gezeigt. "Mega wichtig" sei dieser zweite Saisonsieg gewesen, bestätigte RRK-Teamsprecher Niklas Isselhard. Jeder habe sich nach den missglückten Auftritten in der ersten Halbserie "zwischen den Jahren seine Gedanken gemacht". Isselhard: "Wir waren uns dem Ernst der Lage bewusst, haben uns auf dieses Spiel fokussiert. Und nun die drei Punkte auch zweifellos redlich verdient." Jetzt geht es am kommenden Samstag zum Kellerduell zu den noch punktlosen Dürkheimern. "Wenn wir dort nicht verlieren, sollten wir den Klassenerhalt geschafft haben", blickte Niklas Isselhard schon einmal voraus...

RRK: Anton Kleinpaul, Timo Helfrich; Phil Bosche, Lorenz Klee, Alexander Hupf, Jan Erik Dudel, Nils Büttner, Nicholas Bachtadse, Niklas Isselhard, Jan Petersen, Jonas Hof, Moritz Broft.


Gegen die Franken sind morgen Taten gefragt

Gans und Sekt sollten verdaut sein, wenn es gleich zum Jahresauftakt für die Rüsselsheimer Hockeyspieler gegen Nürnberg um die Wurst geht.

Von HELMUT POPP (aus "Rüsselsheimer Echo" vom 05.01.2018)

Obwohl sich die Hockey-Männer des Rüsselsheimer RK zwei Tage vor Heiligabend mit einer 5:11-Pleite bei der TG Frankenthal in die kurze Spielpause verabschiedet hatten, fiel die von deren Trainer Jonathan Elliott gezogene Abschlussbilanz für 2017 keinesfalls negativ aus: Wurde doch vor Jahresfrist der Klassenerhalt in der 2. Hallen-Bundesliga Süd geschafft. Und im Feld überwintern die Rüsselsheimer – nach fünf absolvierten Spielen – in der drittklassigen Regionalliga als Dritter, mit Tuchfühlung zu Spitzenreiter TEC Darmstadt.

Zudem meinte der RRK-Coach, seinen Schützlingen trotz der immerhin sechs Tore Unterschied im Vergleich mit dem Bundesligaabsteiger aus der Pfalz eine Leistungssteigerung attestieren zu können. Was denen allerdings in der aktuellen Situation nicht viel weiterhilft: In der Halle haben die Rüsselsheimer vier von fünf Spielen verloren. Folglich stehen sie zur Saison-Halbzeit auf dem vorletzten Rang. Auch in der Halle droht nun der Absturz in die Drittklassigkeit. Dabei hatte der RRK noch Glück, dass am darauffolgenden Tag die HG Nürnberg gegen das punktlose Schlusslicht Dürkheim nach 1:3-Pausenrückstand noch mit 7:5 die Oberhand behielt. Ansonsten wäre es die Elliott-Truppe gewesen, die mit der roten Laterne unterm Weihnachtsbaum gesessen hätte.

Also kein Anlass, die prekäre Lage weiterhin schönzureden. Nun sind vielmehr auf dem Spielfeld Taten gefragt. Auf jeden Fall sollten Weihnachtsgans und Silvestersekt verdaut sein, denn gleich zum Auftakt des neuen Jahres geht es für den RRK um die Wurst. Zunächst am Samstag in der Sporthalle Dicker Busch gegen die HG Nürnberg, eine Woche später dann beim Dürkheimer HC, gegen den mit 9:6 der einzige Hinrundensieg glückte.

"Diese zwei Spiele sind sehr wichtig für uns", hat auch Teamsprecher Niklas Isselhard erkannt. "Jetzt ist für uns nur noch Abstiegskampf und nicht mehr Schönspielen angesagt." Dass alle Akteure den Ernst der Lage verinnerlicht haben, wollen und müssen sie morgen gegen Nürnberg unter Beweis stellen. Da zählen sie auch wieder auf die Unterstützung des Publikums und ihre aus der Vergangenheit bekannte Heimstärke, von der jedoch zuletzt beim 4:10 gegen Primus Stuttgarter Kickers nicht viel zu sehen war.

Anfang Dezember verlor der Ruderklub auch in Nürnberg mit 3:5. Nach einem Vergleich auf Augenhöhe nur deshalb, weil ihm in der zweiten Halbzeit kein einziger Torerfolg mehr gelang. Sechs Strafecken waren damals verballert worden. Am Samstag soll nun die Revanche gelingen. Idealerweise vielleicht sogar mit drei Toren Unterschied, um auch in der Tabelle an den Franken vorbeiziehen zu können.


Nach vierter Pleite wird's ungemütlich

RRK-Männern droht nach dem 5:11 bei TG Frankenthal der letzte Tabellenplatz in der Zweiten Liga

Von Martin Krieger (aus "Main-Spitze" vom 23.12.2017)

Langsam wird‘s richtig ungemütlich: Läuft nach der 5:11(3:6)-Pleite bei der TG Frankenthal auch an diesem Samstag in der Begegnung zwischen HG Nürnberg und Dürkheimer HC alles gegen den Rüsselsheimer RK, dann muss die Mannschaft von Trainer Jonathan Elliott das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel mit großen Sorgen als Tabellenletzter der Zweiten Bundesliga Süd erleben. "Jetzt ist nur noch Abstiegskampf und nicht mehr Schönspielen angesagt. Die nächsten beiden Spiele gegen Nürnberg und Dürkheim sind jetzt sehr wichtig", so Teamsprecher Niklas Isselhard...

Rüsselsheimer RK: Helfrich; Bosche, Hupf, Günster, Dudel, Bachtadse, Klee, Hajri (2), Schwarz, Büttner (1), Isselhard (2).


Hoffen auf eine schöne Bescherung in der Pfalz

Einmal muss der Rüsselsheimer RK noch ran, ehe auch für ihn in der 2. Hockey-Bundesliga die Weihnachtsglocken klingen. Bei der TG Frankenthal wollen die Hockey-Herren aus der Opelstadt heute Abend einen versöhnlichen Jahresabschluss feiern.

Von ROMINA KUNZE (aus "Rüsselsheimer Echo" vom 22.12.2017)

Während andere vermutlich die letzten Geschenke einpacken und sich mehr oder weniger besinnlich auf die anstehenden Feiertage einstimmen, vielleicht sogar den Fernseher einschalten, um den traditionellen vorweihnachtlichen Kultfilm "Der Kleine Lord" zu schauen, wird das Herren-Hockeyteam des RRK anderweitig beschäftigt sein. Denn das muss in der 2. Bundesliga Süd noch einmal den Schläger schwingen – und das auch noch in der Fremde.

Niklas "Goleo" Isselhard, Stammkraft und Pressesprecher der RRK-Hockey-Herren in Personalunion, stört es herzlich wenig, so kurz vor der Bescherung noch einmal aufs Parkett gebeten zu werden. "Wäre Weihnachten am Montag, dann würde ich auch am Sonntagabend noch spielen", versichert der treffsichere Verteidiger mit Stürmer-Qualitäten.

Immerhin könnten sich die Jungs von RRK-Trainer "Jon" Elliott beim Tabellendritten der Südstaffel der 2. Bundesliga selbst reichlich bescheren. Mit einem Sieg heute Abend (20 Uhr) bei der TG Frankenthal würde man sowohl an die TG, als auch an den hessischen Konkurrenten aus Limburg bis auf drei Zähler herankommen und sich so in Schlagdistanz halten. Da weder Frankenthal, noch die zweitplatzierten Limburger noch einmal in diesem Jahr spielen, würde man in einer sicherlich angenehmeren Rolle eines Verfolgers überwintern. Außerdem wollen die Opelstädter unbedingt vermeiden, dass die HG Nürnberg im Falle eines durchaus realistisch erscheinenden Sieges gegen den Dürkheimer HC morgen Nachmittag an ihnen vorbeizieht.

"Ein Punkt in Frankenthal könnte Gold wert sein", pflichtet auch Isselhard dieser Rechnung bei; ganz zu schweigen von einem "Dreier". Er gehe zwar davon aus, dass die Halle bei den pfälzischen Gastgebern erwartungsgemäß "brechend voll" sein und damit den Hausherren ausreichend Motivation bieten werde. Dennoch versichert er, nicht minder animiert zu sein; erst recht nicht mit den beiden schmerzlichen Misserfolgen des vergangenen Spieltages im Rücken. Außerdem: "Man kann dort auch bei voller Hütte schon Tore schießen", führt Isselhard aus, "doch sollte man sich keine elf Stück einfangen", sagt er und bezieht sich damit auf die 4:11-Klatsche von Konkurrent und dem bislang einzigen Punktelieferanten HG Nürnberg.

Mit Ausnahme von Mirco Fuchs und Jonas Hof seien auch alle Mann mit an Bord. Nicht zuletzt auch deshalb rechnet sich Isselhard gute Chancen aus, besinnlich mit sechs Punkten unter dem Rüsselsheimer Tannenbaum zu überwintern.


Im "Evergreen" besser nicht leer ausgehen

RRK-Männern droht bei einer Niederlage in Frankenthal der Absturz auf den Zweitliga-Abstiegsplatz

Aus "Main-Spitze" vom 22.12.2017

(kri). Ein Punkt sollte eingefahren werden, um nicht Gefahr zu laufen, als Kellerkind neben dem Weihnachtsbaum zu sitzen: Für die Hockeycracks des Rüsselsheimer RK steht am vorletzten Freitag dieses Jahres ab 20 Uhr viel auf dem Spiel. Nach zwei krassen Pleiten hintereinander droht der Mannschaft von Trainer Jonathan Elliott im Falle einer (deutlichen) Niederlage bei Erstliga-Absteiger TG Frankenthal der Absturz auf den letzten Tabellenplatz der Zweiten Bundesliga Süd. Nämlich dann, wenn das punktlose Schlusslicht Dürkheimer HC tags darauf bei HG Nürnberg gewinnt.

Dass sein Team im "Evergreen" gegen die TGF – diese Duelle waren in den 70er- und 80er-Jahren der Hit jeder Hallenrunde – erheblich mehr bringen muss, als zuletzt, steht für Elliott außer Frage: "Unsere Leistung in Limburg war wirklich schlecht und inakzeptabel bei den Standards. Gegen Stuttgart war es besser, aber der Gegner war stärker und es gab vor der Pause einige Schlüssel-Schiedsrichterentscheidungen gegen uns", so der Waliser. Der freut sich deshalb sehr, dass die zuletzt erkrankt fehlenden Phil Bosche und Niklas Isselhard wieder mittun können. Mit Mirco Fuchs und Jonas Hof fehlen allerdings Routiniers aus privaten Gründen, sodass es schwerfallen wird, bei den heimstarken Pfälzern etwas mitzunehmen. Zumal diese wohl nur im Erfolgsfall als ernsthafter Konkurrent von Spitzenreiter Stuttgarter Kickers gelten können.


RRK muss um den Klassenverbleib fürchten

Rüsselsheimer Zweitliga-Männer kassieren ohne Torjäger Niklas Isselhard zwei deutliche Niederlagen

Von Thomas Schulz (aus "Main-Spitze" vom 18.12.2017)

Am ersten Doppelspieltag der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga Süd kassierte der Rüsselsheimer RK gleich zwei deftige Niederlagen und muss nach dem 1:6 beim Limburger HC sowie dem 4:10-Heimdebakel gegen Titelfavorit Stuttgarter Kickers ernsthaft um den Klassenverbleib fürchten...


Abstiegsgespenst lässt Grüße ausrichten

Nach zwei deutlichen Pleiten müssen die Rüsselsheimer Hockey-Männer nun in Halle gegen den Abstieg kämpfen.

Von HELMUT POPP (aus "Rüsselsheimer Echo" vom 18.12.2017)

Nach diesem Wochenende wissen die Männer des Rüsselsheimer RK, dass es für sie in der 2. Hallenhockey-Bundesliga Süd nur um den Klassenerhalt geht. Diesen zu schaffen, wird schwer genug. In Limburg setzte es am Samstag eine 1:6-Niederlage, zu Hause musste sich der RRK gestern Spitzenreiter Stuttgarter Kickers mit 4:10 beugen. Kommenden Freitag (20 Uhr) wartet nun noch die hohe Hürde bei Bundesligaabsteiger Frankenthal...

Rüsselsheimer RK: Timo Helfrich, Anton Kleinpaul; Frank Trautmann (nur in Limburg), Lorenz Klee, Nils Büttner, Jonas Hof, Alexander Hupf, Nicholas Bachtadse, Mounir Hajri, Finley Schwarz, Moritz Broft (nur in Limburg), Mirco Fuchs, Jan Erik Dudel, Paul Günster (alle nur gegen Stuttgart).

Vergnügter Torschütze: Seinen Treffer zum 7:5 gegen den Dürkheimer HC fand Niklas Isselhard am vergangenen Samstag umwerfend komisch. Am Wochenende ist der RRK-Teamsprecher mit seinen Teamkollegen in der Zweiten Bundesliga doppelt gefordert.


Aufstiegsfavorit kommt

RRK-Männer vor Hessenderby in Limburg und Heimspiel gegen Stuttgart

Aus "Main-Spitze" vom 15.12.2017

 (kri). Der erste Sieg in der Zweiten Bundesliga Süd steht auf der Habenseite, doch darauf ausruhen kann sich im Lager des Rüsselsheimer RK niemand. Auch wenn die Hockeyspieler vom Untermain den Dürkheimer HC beim 9:6 weitgehend gut im Griff hatten und sich zu Hause selten Punkte abknöpfen lassen, so muss der Kontostand angesichts eines mutmaßlich eng beieinanderliegenden Tableaus bis Ende Januar auf alle Fälle noch deutlich anwachsen. Am besten gleich an diesem Wochenende, denn nach zwei Einzelspieltagen ist der Ruderklub erstmals doppelt aufgerufen: Am Samstag geht‘s zum punktgleichen Limburger HC, tags darauf kommen die Stuttgarter Kickers als souveräner Tabellenführer in die Sporthalle Dicker Busch.

Der Blick auf die Tabelle macht deutlich, legt die Vermutung nahe, dass die erste Aufgabe die leichtere sein dürfte. Aber wohl nur unwesentlich leichter. Denn Hessenrivale LHC ist mit einem 5:1-Sieg in Bad Dürkheim aus den Startlöchern geschnellt und gab in Stuttgart nur 4:5 klein bei.

Dem entgegen, und darauf stützt sich auch RRK-Coach Jonathan Elliott, steht eine Limburger 1:4-Heimpleite gegen Erstliga-Absteiger TG Frankenthal. Aber: "Wir werden gegen Limburg bessere Ergebnisse als im letzten Jahr erzielen müssen. Wir hatten großartige 15 Minuten, als wir in Limburg gewinnen konnten, doch wir haben unsere inakzeptable Leistung im Rückspiel daheim nicht vergessen", sagt der Waliser. Nach dem 4:3-Erfolg an der Lahn hieß es am Main aus RRK-Sicht 2:7.

Während die Limburger in unveränderter Aufstellung auflaufen, hat sich bei Wiederaufsteiger Stuttgart einiges getan. Drei Spieler von Feld-Erstligisten und insgesamt sieben Zugänge haben die Schwaben gemeldet, was den Raketenstart erklärt und sich mit der Einschätzung von Niklas Isselhard deckt: "Stuttgart ist für mich der Aufstiegsfavorit", hatte der RRK-Teamsprecher jüngst gesagt. Coach Elliott sieht seine Mannschaft dank intensiver Videoanalysen gut gewappnet, wird aber rotieren müssen. "Eine Reihe von Spielern ist nicht in der Lage, beide Partien zu machen. Von daher wird es zwischen dem Kader von Samstag und Sonntag einige Änderungen geben." Der 30-Jährige hofft zudem, dass Isselhard und Kapitän Phil Bosche ihre Erkrankungen rechtzeitig auskuriert haben.


Mit Routine und Kullerball

RRK-Männer stoppen Aufholjagd des Dürkheimer HC und holen ersten Sieg

Aus "Main-Spitze" vom 11.12.2017

(kri). Der bärtige Mann mit der bunten Strickmütze, zuvor als Trainer des Dürkheimer Hockey-Clubs neben der Bande alles andere als auf den Mund gefallen, war plötzlich ganz still. Im Wissen, dass das Gastspiel beim Rüsselsheimer RK verloren war, sah Andreas Schanninger mit versteinerter Miene zu, wie die letzten Sekunden in der Sporthalle Dicker Busch heruntertickten. Dass die Pfälzer, analog zum RRK mit einer Niederlage in die Saison in der Zweiten Bundesliga Süd gestartet, fast mit der Schlusssirene das Ergebnis noch zum 9:6(4:2)-Endstand korrigieren konnten, vermochte die Gesichtszüge Schanningers nicht aufzuhellen.

Den krassen Gegensatz bildete Jonathan Elliott ab. Dem 30 Jahre alten Waliser war die Erleichterung ob des ersten Erfolges seiner Mannschaft nach einer ziemlich kritischen Phase Mitte der zweiten Halbzeit deutlich anzusehen. "Wir können scheinbar keine entspannten Spiele abliefern, aber das waren drei ganz wichtige Punkte heute", so der RRK-Trainer in mittlerweile sehr passablem Deutsch. Dass Elliott den Sieg auch darauf zurückführte, "dass wir im Gegensatz zum Auftakt spürbar mehr Routine auf dem Feld hatten", deckte sich mit der Wahrnehmung von Haupttorschütze Niklas Isselhard: "Hinten haben die Jungs das sehr gut gemacht und wirklich alles reingehauen", verteilte der stürmende Teamsprecher ein Pauschallob an die Rüsselsheimer Deckung, der das erstmals eingesetzte Ü30-Trio Mirco Fuchs, Lorenz Klee und Jonas Hof überwiegend Stabilität verlieh...

RRK: Kleinpaul; Bosche, Hof, Fuchs (1), Klee, Schwarz (2), Bachtadse, Büttner, Isselhard (5), Hajri (1), Dudel.


"Das ist schon ein wichtiges Spiel"

Männer des Rüsselsheimer RK erwarten mit Dürkheimer HC ebenfalls einen Zweitliga-Auftaktverlierer

Aus "Main-Spitze" vom 8. Dezember 2017

(kri). Wenn zwei Auftaktverlierer am zweiten Spieltag aufeinanderprallen, dann kann diesem Aufeinandertreffen trotz des frühen Saisonzeitpunkts schon eine gewisse Bedeutung beigemessen werden. Insbesondere dann, wenn einiges darauf hindeutet, dass von den sechs Mannschaften in der Zweiten Hockey-Bundesliga, Gruppe Süd, aus diesem Duo der Absteiger hervorgehen dürfte. Ergo redet Niklas Isselhard beim Blick auf die Hausaufgabe am Samstag (17.15 Uhr) in der Sporthalle Dicker Busch gegen den Dürkheimer HC auch nicht um den heißen Brei herum: "Das ist schon ein recht wichtiges Spiel, und der Plan ist, drei Punkte zu holen", sagt der 24 Jahre alte Stürmer des Rüsselsheimer RK. Analog zum 3:5-Fehlstart des Ruderklubs bei HG Nürnberg, den Isselhard darauf zurückführt, "dass wir vor allem in der zweiten Halbzeit nicht in der Lage waren, gescheit vors Tor zu kommen", lag auch der 1:5-Heimpleite des samstäglichen Kontrahenten gegen den Limburger HC eine ungewöhnliche lange Ladehemmung zugrunde. Nach dem Führungstreffer tat sich 52 Minuten lang nichts mehr, obwohl den Pfälzern acht Strafecken zugesprochen wurden. Dass der RRK beim DHC-Vorbereitungsturnier die Gastgeber 8:3 beherrscht hatte, dem schreibt der Teamsprecher keine große Bedeutung zu: "Ich weiß nicht, wer da bei denen alles gefehlt hat. Ich denke aber, dass wir die draufhaben und zu Hause eigentlich jeden schlagen können."

Waren den Dürkheimern vor der Saison vier Akteure des Lokal- und Ligarivalen TG Frankenthal zugelaufen, erfreut sich der Rüsselsheimer Tainer Jonathan Elliott am Samstag an mutmaßlich vier wertvollen Veränderungen gegenüber dem Nürnberg-Auftritt: Torwart Anton Kleinpaul, im Frankenland von Oster­Zugang Timo Helfrich (22/SSG Bensheim) ordentlich vertreten, sowie die Routiniers Mirco Fuchs, Lorenz Klee und Jonas Hof stehen bereit. Fuchs, dessen Qualitäten speziell als Eckenschütze in Nürnberg arg vermisst worden waren, könnte sich zwei Tage nach seinem 34. Geburtstag selbst beschenken. Mit Toren und drei Punkten.


Ladehemmung nach der Pause

RRK-Männer gehen bei HG Nürnberg drei Mal in Führung und haben am Ende 3:5 das Nachsehen

Von Thomas Schulz (aus "Main-Spitze" vom 04.12.2017)

Zum Saisonauftakt in der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga Süd verkaufte der Rüsselsheimer RK seine Haut bei HG Nürnberg zwar teuer, verlor dennoch 3:5(3:3). Durchaus etwas ärgerlich, wie Teamsprecher Niklas Isselhard befand: "Da war wesentlich mehr drin, wenigstens ein Unentschieden. Aber wenn man in der kompletten zweiten Halbzeit kein Tor schießt und von sechs Strafecken keine einzige verwertet, dann ist die vermeidbare Niederlage erklärbar. Auf den ungewohnten, weichen Hallenboden oder die schwierige Pesonalsituation möchte ich den Misserfolg jedenfalls nicht schieben. Die, die im Kader standen, müssen sich an die eigene Nase fassen."...

RRK: Helfrich; Dudel, Büttner, Bosche, Bachtadse, Isselhard (1), Hajri (2), Schwarz, Hupf, Broft.


Alleiniges Ziel ist der Klassenerhalt

RRK-Männer müssen in Zweitliga-Hallenrunde 2017/18 wertvolle Kräfte ersetzen / Start bei HG Nürnberg

Aus "Main-Spitze" vom 01.12.2017

(kri). Im nächsten Februar ist es zehn Jahre her, dass die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK in Hamburg zum vierten Mal die deutsche Hallenmeisterschaft erkämpften. Wenn sich am Samstag mit dem Gastspiel bei der HG Nürnberg der Vorhang zur sechsten Saison in der Zweiten Bundesliga Süd hebt, dann sind vom erfolgreichen Kader 2007/08 noch zwei Mann an Bord – allerdings nicht immer.

Da Keeper Felix Rippel, Christian Minar, Frank Trautmann, Yannick Rapp und Marius Knoll aus gesundheitlichen oder familiären Gründen gar kein Thema sein können sowie Julius Kaus (SaFo Frankfurt) und Cedric Pabst (Mannheimer HC) die Lager gewechselt haben, ist es leicht nachvollziehbar, dass Jonathan Elliott seiner dritten Hallenrunde am Untermain mit einem Grummeln in der Magengrube entgegenblickt: "Die Liste ist lang, und die fehlenden Spieler sind von höchster Qualität. Wir sind uns daher bewusst, dass diese Saison hart werden wird. Unser oberstes Ziel ist der Klassenhalt", erklärt der 30 Jahre alte Coach aus Wales und baut dabei vor allem auf die Heimstärke.

RRK-HEIMSPIELE

9. Dezember (17.15 Uhr) gegen Dürkheimer HC (Vorsaison 2.)

17. Dezember (14 Uhr) gegen Stuttgarter Kickers (Aufsteiger)

6. Januar (16.15 Uhr) gegen HG Nürnberg (3.)

19. Januar (20 Uhr) gegen Limburger HC (4.)

28. Januar (12 Uhr) gegen TG Frankenthal (Absteiger)

Diesmal spricht wenig für ein abgeschlagenes Team

Die Fokussierung darauf, unter allen Umständen den Absturz in die Regionalliga Süd zu vermeiden, dürfte aber nicht nur personelle Gründe haben. Die Vorbereitung – speziell das Testspiel beim drittklassigen TEC Darmstadt (3:6) und die sieglosen Auftritte beim 8. Olli-Domke-Cup in heimischer Umgebung – hat offenbart, dass erkennbar mehr klemmt als in den Vorjahren. Dort indes kamen Kreuznacher HC und TB Erlangen zuletzt in zehn Partien jeweils gerade mal auf zwei Punkte, und auch Wiederaufsteiger Stuttgarter Kickers landete in der Saison 2013/14 erst am letzten Spieltag den ersten Sieg. Da die Schwaben im Freien aktuell Tabellenfünfter der Zweiten Bundesliga sind, ist die Wahrscheinlichkeit nicht groß, dass sie in der Halle wieder ähnlich wenig geregelt bekommen.

Hilfreich für den Ruderklub war zuletzt auch stets, die Runde in der Sporthalle Dicker Busch beginnen und dort ausnahmslos punkten zu können. Auch in der ersten Zweitliga-Spielzeit nach dem Abstieg gelang der Einstieg mit einem 3:2-Erfolg in Bad Dürkheim, doch am Samstag hängen die Trauben mutmaßlich hoch: Bei der Nürnberger Hockey-Gesellschaft (HG) setzte es es zuletzt 5:9- und 2:8-Niederlagen, was neben der anerkannten Spielstärke der Franken auch dem arg gewöhnungsbedürftigen, weil sehr weichen Boden in der BBZ-Halle geschuldet ist.

Um nicht für das darauffolgendem Heimspiel gegen Dürkheim gleich unter Druck zu geraten – vor Weihnachten geht es noch nach Limburg und zu Erstliga-Absteiger TG Frankenthal –, sind die Rüsselsheimer gut beraten, in den ersten 60 Minuten alles in die Waagschale zu werfen. Die HGN hat zwar zwei Stammkräfte verloren, sich aber dafür die Dienste des Erlanger Torjägers Thomas Mengin gesichert.

Um die Torwartposition macht sich Coach Elliott die wenigsten Gedanken: Anton Kleinpaul, der zuletzt ein Jahr in Großbritannien verbrachte und dessen Mutter einst schon zwischen den RRK-Pfosten stand, "ist sehr stark". Stärke wird in dieser Runde ganz bestimmt nicht nur in Nürnberg gefragt sein.


Nur ein Sieg, aber die meisten Tore

Oberhausener THC gewinnt 8. Olli-Domke-Cup / Gastgeber RRK enttäuscht

Aus "Main-Spitze" vom  27.11.2017

(ulz). Bereits zum achten Mal ging in der Sporthalle Dicker Busch der Olli-Domke-Cup über die Bühne, den traditionell das Hockeyteam gewinnt, das in drei Partien insgesamt am meisten Treffer erzielt. Überraschend sicherte sich am Ende der Oberhausener THC den Gesamtsieg, obwohl er sowohl Schwarz-Weiß Köln (4:5) als auch Mönchengladbach (1:2) unterlag. Ausschlaggebend war der 8:2-Kantersieg über Rot-Weiss Bergisch Gladbach. Während Köln (zwölf Tore) die ausschließlich mit Zweit-Bundesligisten besetzte Veranstaltung als Zweiter beendeten, blieb für die Stuttgarter Kickers (elf Treffer) trotz optimaler neun Punkte nur die Position drei. Vorjahressieger Gladbacher THC wurde vor dem alles andere als überzeugenden Ausrichter Rüsselsheimer RK Tabellenvierter (je neun Tore).

Nachdem Event-Namensgeber Oliver Domke gemeinsam mit RRK-Chef Fritz Schmidt Junior das Turnier mit dem Wunsch nach vielen Toren eröffnet hatte, trat der Ruderklub zuerst gegen Bergisch Gladbach an, kam aber trotz einer 1:0-Pausenführung (gespielt wurde über zweimal 20 Minuten) nicht über ein 3:3 hinaus. Die Torschützen hießen Nicholas Bachtadse, Mounir Hajri (Strafecke) sowie Niklas Isselhard. Im zweiten Vergleich unterlag der Ruderklub dann aufgrund von Defensivmängeln den Gladbachern 4:5(3:3), wobei Hajri und Isselhard neben einem Feldtor jeweils einen Siebenmeter verwandelten.

Ein Teil des RRK-Hallenteams 2017/18 beim "Olli-Domke-Cup" 2017 (hinten: RRK-Vorsitzender Fritz Schmidt jr., Oliver "Olli" Domke, Nils Büttner, Nicholas Bachtadse, Moritz Broft, Niklas Isselhard, Jonas Hof, RK-Herrentrainer Jonathan "Jon" Elliott; vorn: Lorenz Klee, Torwart Anton Kleinpaul, Levin Voigt, Phil Bosche, Mounir Hajri; es fehlen: Torwart Timo Helfrich, Alexander "Alex" Hupf, Jan Erik Dudel, Mirco Fuchs, Jan Petersen, Finley Schwarz, ...)

Letztlich gab es dann auch noch eine 2:6(0:4)-Pleite gegen Köln, nach der Trainer Jonathan Elliott "not amused" war. Hier trafen Mirco Fuchs und Isselhard, der das mäßige RRK-Abschneiden wie folgt kommentierte: "Wir hatten zwar einige gute Ansätze, agierten aber oft zu hektisch. Gerade gegen Köln war die ganze Mannschaft weit von ihrer Bestform entfernt. Da bleibt noch einiges zu tun bis zum Saisonauftakt am Samstag."

Endstand: 1. Oberhausener THC 14:10 Tore/3 Punkte, 2. SW Köln 12:9/6, 3. Stuttgarter Kickers 11:4/9, 4. Gladbacher THC 9:10/6, 5. RRK 9:14/1, 6. RW Bergisch Gladbach 7:15/1.


Das treffsicherste Team gewinnt

RRK Gastgeber des Olli Domke Cups am Samstag in der Sporthalle Dicker Busch

Von Martin Krieger (aus Main-Spitze" vom 24.11.2017)

Wenn es stimmt, dass einer miesen Generalprobe eine tolle Premiere folgt, dann dürfen die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK für den Samstag guter Dinge sein. Denn wenn sich um 10 Uhr in der Sporthalle Dicker Busch der Vorhang zum 8. Olli Domke Cup hebt, mit dem der RRK seinen besten Torjäger und WM-Siegtorschützen von 2002 ehrt, hat sich das Team von Coach Jonathan Elliott im Rahmen seiner Einstimmung auf den Zweitliga-Saisonstart am erstem Dezember-Wochenende in der Wochenmitte sehr schlecht präsentiert.

Das Testspiel beim tieferklassigen TEC Darmstadt ging 3:6 verloren. "Unser Trainer war not amused", berichtet Niklas Isselhard. Neben dem angeschlagenen Teamsprecher fehlte beim Regionalligisten, dessen Punktrunde bereits läuft, noch Routinier Mirco Fuchs. Die Treffer durch Mounir Hajri, Alex Hupf und Lorenz Klee waren letztlich nur Resultatskosmetik.

Ergo steht zu vermuten, dass der walisische Übungsleiter des RRK beim Tagesturnier von seiner Formation eine Wiedergutmachung erwartet. Alle sechs Teams, davon neben den Stuttgarter Kickers vier aus der Zweiten Bundesliga West, bestreiten bis 18 Uhr jeweils drei Partien über zweimal 20 Minuten, wobei als Turniersieger traditionell das Kollektiv mit den meisten Toren hervorgehen wird.

Die Gastgeber starten um 10 Uhr mit dem Spiel gegen Rot-Weiss Bergisch Gladbach das Turnier. Dann kreuzen sie mit Vorjahressieger Gladbacher THC die Schläger (13.50) und stehen im letzten Spiel Schwarz-Weiß Köln gegenüber (17.15). Der 41-jährige Olli Domke wird gemeinsam mit RRK-Chef Fritz Schmidt das Turnier eröffnen.