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Pressestimmen zum Start und zum Verlauf der Hallenhockey-Bundesligarunde 2017/2018 der RRK-Herren in der Zweiten Bundesliga − Was sind die Ziele? Was ist das Ergebnis?

Mit Routine und Kullerball

RRK-Männer stoppen Aufholjagd des Dürkheimer HC und holen ersten Sieg

Aus "Main-Spitze" vom 11.12.2017

(kri). Der bärtige Mann mit der bunten Strickmütze, zuvor als Trainer des Dürkheimer Hockey-Clubs neben der Bande alles andere als auf den Mund gefallen, war plötzlich ganz still. Im Wissen, dass das Gastspiel beim Rüsselsheimer RK verloren war, sah Andreas Schanninger mit versteinerter Miene zu, wie die letzten Sekunden in der Sporthalle Dicke Busch heruntertickten. Dass die Pfälzer, analog zum RRK mit einer Niederlage in die Saison in der Zweiten Bundesliga Süd gestartet, fast mit der Schlusssirene das Ergebnis noch zum 9:6(4:2)-Endstand korrigieren konnten, vermochte die Gesichtszüge Schanningers nicht aufzuhellen.

Den krassen Gegensatz bildete Jonathan Elliott ab. Dem 30 Jahre alten Waliser war die Erleichterung ob des ersten Erfolges seiner Mannschaft nach einer ziemlich kritischen Phase Mitte der zweiten Halbzeit deutlich anzusehen. "Wir können scheinbar keine entspannten Spiele abliefern, aber das waren drei ganz wichtige Punkte heute", so der RRK-Trainer in mittlerweile sehr passablem Deutsch. Dass Elliott den Sieg auch darauf zurückführte, "dass wir im Gegensatz zum Auftakt spürbar mehr Routine auf dem Feld hatten", deckte sich mit der Wahrnehmung von Haupttorschütze Niklas Isselhard: "Hinten haben die Jungs das sehr gut gemacht und wirklich alles reingehauen", verteilte der stürmende Teamsprecher ein Pauschallob an die Rüsselsheimer Deckung, der das erstmals eingesetzte Ü30-Trio Mirco Fuchs, Lorenz Klee und Jonas Hof überwiegend Stabilität verlieh...

RRK: Kleinpaul; Bosche, Hof, Fuchs (1), Klee, Schwarz (2), Bachtadse, Büttner Isselhard (5), Hajri (1), Dudel.


"Das ist schon ein wichtiges Spiel"

Männer des Rüsselsheimer RK erwarten mit Dürkheimer HC ebenfalls einen Zweitliga-Auftaktverlierer

Aus "Main-Spitze" vom 8. Dezember 2017

(kri). Wenn zwei Auftaktverlierer am zweiten Spieltag aufeinanderprallen, dann kann diesem Aufeinandertreffen trotz des frühen Saisonzeitpunkts schon eine gewisse Bedeutung beigemessen werden. Insbesondere dann, wenn einiges darauf hindeutet, dass von den sechs Mannschaften in der Zweiten Hockey-Bundesliga, Gruppe Süd, aus diesem Duo der Absteiger hervorgehen dürfte. Ergo redet Niklas Isselhard beim Blick auf die Hausaufgabe am Samstag (17.15 Uhr) in der Sporthalle Dicker Busch gegen den Dürkheimer HC auch nicht um den heißen Brei herum: "Das ist schon ein recht wichtiges Spiel, und der Plan ist, drei Punkte zu holen", sagt der 24 Jahre alte Stürmer des Rüsselsheimer RK. Analog zum 3:5-Fehlstart des Ruderklubs bei HG Nürnberg, den Isselhard darauf zurückführt, "dass wir vor allem in der zweiten Halbzeit nicht in der Lage waren, gescheit vors Tor zu kommen", lag auch der 1:5-Heimpleite des samstäglichen Kontrahenten gegen den Limburger HC eine ungewöhnliche lange Ladehemmung zugrunde. Nach dem Führungstreffer tat sich 52 Minuten lang nichts mehr, obwohl den Pfälzern acht Strafecken zugesprochen wurden. Dass der RRK beim DHC-Vorbereitungsturnier die Gastgeber 8:3 beherrscht hatte, dem schreibt der Teamsprecher keine große Bedeutung zu: "Ich weiß nicht, wer da bei denen alles gefehlt hat. Ich denke aber, dass wir die draufhaben und zu Hause eigentlich jeden schlagen können."

Waren den Dürkheimern vor der Saison vier Akteure des Lokal- und Ligarivalen TG Frankenthal zugelaufen, erfreut sich der Rüsselsheimer Tainer Jonathan Elliott am Samstag an mutmaßlich vier wertvollen Veränderungen gegenüber dem Nürnberg-Auftritt: Torwart Anton Kleinpaul, im Frankenland von Oster­Zugang Timo Helfrich (22/SSG Bensheim) ordentlich vertreten, sowie die Routiniers Mirco Fuchs, Lorenz Klee und Jonas Hof stehen bereit. Fuchs, dessen Qualitäten speziell als Eckenschütze in Nürnberg arg vermisst worden waren, könnte sich zwei Tage nach seinem 34. Geburtstag selbst beschenken. Mit Toren und drei Punkten.


Ladehemmung nach der Pause

RRK-Männer gehen bei HG Nürnberg drei Mal in Führung und haben am Ende 3:5 das Nachsehen

Von Thomas Schulz (aus "Main-Spitze" vom 04.12.2017)

Zum Saisonauftakt in der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga Süd verkaufte der Rüsselsheimer RK seine Haut bei HG Nürnberg zwar teuer, verlor dennoch 3:5(3:3). Durchaus etwas ärgerlich, wie Teamsprecher Niklas Isselhard befand: "Da war wesentlich mehr drin, wenigstens ein Unentschieden. Aber wenn man in der kompletten zweiten Halbzeit kein Tor schießt und von sechs Strafecken keine einzige verwertet, dann ist die vermeidbare Niederlage erklärbar. Auf den ungewohnten, weichen Hallenboden oder die schwierige Pesonalsituation möchte ich den Misserfolg jedenfalls nicht schieben. Die, die im Kader standen, müssen sich an die eigene Nase fassen."...

RRK: Helfrich; Dudel, Büttner, Bosche, Bachtadse, Isselhard (1), Hajri (2), Schwarz, Hupf, Broft.


Alleiniges Ziel ist der Klassenerhalt

RRK-Männer müssen in Zweitliga-Hallenrunde 2017/18 wertvolle Kräfte ersetzen / Start bei HG Nürnberg

Aus "Main-Spitze" vom 01.12.2017

(kri). Im nächsten Februar ist es zehn Jahre her, dass die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK in Hamburg zum vierten Mal die deutsche Hallenmeisterschaft erkämpften. Wenn sich am Samstag mit dem Gastspiel bei der HG Nürnberg der Vorhang zur sechsten Saison in der Zweiten Bundesliga Süd hebt, dann sind vom erfolgreichen Kader 2007/08 noch zwei Mann an Bord – allerdings nicht immer.

Da Keeper Felix Rippel, Christian Minar, Frank Trautmann, Yannick Rapp und Marius Knoll aus gesundheitlichen oder familiären Gründen gar kein Thema sein können sowie Julius Kaus (SaFo Frankfurt) und Cedric Pabst (Mannheimer HC) die Lager gewechselt haben, ist es leicht nachvollziehbar, dass Jonathan Elliott seiner dritten Hallenrunde am Untermain mit einem Grummeln in der Magengrube entgegenblickt: "Die Liste ist lang, und die fehlenden Spieler sind von höchster Qualität. Wir sind uns daher bewusst, dass diese Saison hart werden wird. Unser oberstes Ziel ist der Klassenhalt", erklärt der 30 Jahre alte Coach aus Wales und baut dabei vor allem auf die Heimstärke.

RRK-HEIMSPIELE

9. Dezember (17.15 Uhr) gegen Dürkheimer HC (Vorsaison 2.)

17. Dezember (14 Uhr) gegen Stuttgarter Kickers (Aufsteiger)

6. Januar (16.15 Uhr) gegen HG Nürnberg (3.)

19. Januar (20 Uhr) gegen Limburger HC (4.)

28. Januar (12 Uhr) gegen TG Frankenthal (Absteiger)

Diesmal spricht wenig für ein abgeschlagenes Team

Die Fokussierung darauf, unter allen Umständen den Absturz in die Regionalliga Süd zu vermeiden, dürfte aber nicht nur personelle Gründe haben. Die Vorbereitung – speziell das Testspiel beim drittklassigen TEC Darmstadt (3:6) und die sieglosen Auftritte beim 8. Olli-Domke-Cup in heimischer Umgebung – hat offenbart, dass erkennbar mehr klemmt als in den Vorjahren. Dort indes kamen Kreuznacher HC und TB Erlangen zuletzt in zehn Partien jeweils gerade mal auf zwei Punkte, und auch Wiederaufsteiger Stuttgarter Kickers landete in der Saison 2013/14 erst am letzten Spieltag den ersten Sieg. Da die Schwaben im Freien aktuell Tabellenfünfter der Zweiten Bundesliga sind, ist die Wahrscheinlichkeit nicht groß, dass sie in der Halle wieder ähnlich wenig geregelt bekommen.

Hilfreich für den Ruderklub war zuletzt auch stets, die Runde in der Sporthalle Dicker Busch beginnen und dort ausnahmslos punkten zu können. Auch in der ersten Zweitliga-Spielzeit nach dem Abstieg gelang der Einstieg mit einem 3:2-Erfolg in Bad Dürkheim, doch am Samstag hängen die Trauben mutmaßlich hoch: Bei der Nürnberger Hockey-Gesellschaft (HG) setzte es es zuletzt 5:9- und 2:8-Niederlagen, was neben der anerkannten Spielstärke der Franken auch dem arg gewöhnungsbedürftigen, weil sehr weichen Boden in der BBZ-Halle geschuldet ist.

Um nicht für das darauffolgendem Heimspiel gegen Dürkheim gleich unter Druck zu geraten – vor Weihnachten geht es noch nach Limburg und zu Erstliga-Absteiger TG Frankenthal –, sind die Rüsselsheimer gut beraten, in den ersten 60 Minuten alles in die Waagschale zu werfen. Die HGN hat zwar zwei Stammkräfte verloren, sich aber dafür die Dienste des Erlanger Torjägers Thomas Mengin gesichert.

Um die Torwartposition macht sich Coach Elliott die wenigsten Gedanken: Anton Kleinpaul, der zuletzt ein Jahr in Großbritannien verbrachte und dessen Mutter einst schon zwischen den RRK-Pfosten stand, "ist sehr stark". Stärke wird in dieser Runde ganz bestimmt nicht nur in Nürnberg gefragt sein.


Nur ein Sieg, aber die meisten Tore

Oberhausener THC gewinnt 8. Olli-Domke-Cup / Gastgeber RRK enttäuscht

Aus "Main-Spitze" vom  27.11.2017

(ulz). Bereits zum achten Mal ging in der Sporthalle Dicker Busch der Olli-Domke-Cup über die Bühne, den traditionell das Hockeyteam gewinnt, das in drei Partien insgesamt am meisten Treffer erzielt. Überraschend sicherte sich am Ende der Oberhausener THC den Gesamtsieg, obwohl er sowohl Schwarz-Weiß Köln (4:5) als auch Mönchengladbach (1:2) unterlag. Ausschlaggebend war der 8:2-Kantersieg über Rot-Weiss Bergisch Gladbach. Während Köln (zwölf Tore) die ausschließlich mit Zweit-Bundesligisten besetzte Veranstaltung als Zweiter beendeten, blieb für die Stuttgarter Kickers (elf Treffer) trotz optimaler neun Punkte nur die Position drei. Vorjahressieger Gladbacher THC wurde vor dem alles andere als überzeugenden Ausrichter Rüsselsheimer RK Tabellenvierter (je neun Tore).

Nachdem Event-Namensgeber Oliver Domke gemeinsam mit RRK-Chef Fritz Schmidt Junior das Turnier mit dem Wunsch nach vielen Toren eröffnet hatte, trat der Ruderklub zuerst gegen Bergisch Gladbach an, kam aber trotz einer 1:0-Pausenführung (gespielt wurde über zweimal 20 Minuten) nicht über ein 3:3 hinaus. Die Torschützen hießen Nicholas Bachtadse, Mounir Hajri (Strafecke) sowie Niklas Isselhard. Im zweiten Vergleich unterlag der Ruderklub dann aufgrund von Defensivmängeln den Gladbachern 4:5(3:3), wobei Hajri und Isselhard neben einem Feldtor jeweils einen Siebenmeter verwandelten.

Ein Teil des RRK-Hallenteams 2017/18 beim "Olli-Domke-Cup" 2017 (hinten: RRK-Vorsitzender Fritz Schmidt jr., Oliver "Olli" Domke, Nils Büttner, Nicholas Bachtadse, Moritz Broft, Niklas Isselhard, Jonas Hof, RK-Herrentrainer Jonathan "Jon" Elliott; vorn: Lorenz Klee, Torwart Anton Kleinpaul, Levin Voigt, Phil Bosche, Mounir Hajri; es fehlen: Torwart Timo Helfrich, Alexander "Alex" Hupf, Jan Erik Dudel, Mirco Fuchs, Jan Petersen, Finley Schwarz, ...)

Letztlich gab es dann auch noch eine 2:6(0:4)-Pleite gegen Köln, nach der Trainer Jonathan Elliott "not amused" war. Hier trafen Mirco Fuchs und Isselhard, der das mäßige RRK-Abschneiden wie folgt kommentierte: "Wir hatten zwar einige gute Ansätze, agierten aber oft zu hektisch. Gerade gegen Köln war die ganze Mannschaft weit von ihrer Bestform entfernt. Da bleibt noch einiges zu tun bis zum Saisonauftakt am Samstag."

Endstand: 1. Oberhausener THC 14:10 Tore/3 Punkte, 2. SW Köln 12:9/6, 3. Stuttgarter Kickers 11:4/9, 4. Gladbacher THC 9:10/6, 5. RRK 9:14/1, 6. RW Bergisch Gladbach 7:15/1.


Das treffsicherste Team gewinnt

RRK Gastgeber des Olli Domke Cups am Samstag in der Sporthalle Dicker Busch

Von Martin Krieger (aus Main-Spitze" vom 24.11.2017)

Wenn es stimmt, dass einer miesen Generalprobe eine tolle Premiere folgt, dann dürfen die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK für den Samstag guter Dinge sein. Denn wenn sich um 10 Uhr in der Sporthalle Dicker Busch der Vorhang zum 8. Olli Domke Cup hebt, mit dem der RRK seinen besten Torjäger und WM-Siegtorschützen von 2002 ehrt, hat sich das Team von Coach Jonathan Elliott im Rahmen seiner Einstimmung auf den Zweitliga-Saisonstart am erstem Dezember-Wochenende in der Wochenmitte sehr schlecht präsentiert.

Das Testspiel beim tieferklassigen TEC Darmstadt ging 3:6 verloren. "Unser Trainer war not amused", berichtet Niklas Isselhard. Neben dem angeschlagenen Teamsprecher fehlte beim Regionalligisten, dessen Punktrunde bereits läuft, noch Routinier Mirco Fuchs. Die Treffer durch Mounir Hajri, Alex Hupf und Lorenz Klee waren letztlich nur Resultatskosmetik.

Ergo steht zu vermuten, dass der walisische Übungsleiter des RRK beim Tagesturnier von seiner Formation eine Wiedergutmachung erwartet. Alle sechs Teams, davon neben den Stuttgarter Kickers vier aus der Zweiten Bundesliga West, bestreiten bis 18 Uhr jeweils drei Partien über zweimal 20 Minuten, wobei als Turniersieger traditionell das Kollektiv mit den meisten Toren hervorgehen wird.

Die Gastgeber starten um 10 Uhr mit dem Spiel gegen Rot-Weiss Bergisch Gladbach das Turnier. Dann kreuzen sie mit Vorjahressieger Gladbacher THC die Schläger (13.50) und stehen im letzten Spiel Schwarz-Weiß Köln gegenüber (17.15). Der 41-jährige Olli Domke wird gemeinsam mit RRK-Chef Fritz Schmidt das Turnier eröffnen.