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Pressestimmen zum Start und zum Verlauf der Hallenhockey-Bundesligarunde 2017/2018 der RRK-Damen in der Ersten Bundesliga − Was sind die Ziele? Was ist das Ergebnis?

Schadensbegrenzung statt Blick nach oben

Hockeyspielerinnen des Rüsselsheimer RK müssen nach Heimniederlagen gegen Münchner SC und Mannheimer HC umdenken

Von Martin Krieger (aus "Main-Spitze" vom 11.12.2017)

Eigentlich wollten die Hockeyspielerinnen nach dem vielversprechenden Einstieg in die Hallensaison zumindest den zweiten Tabellenplatz in der Südstaffel der Bundesliga gerne länger im Blick behalten. Doch nach einer vermeidbaren (2:4 gegen Münchner SC) und einer zu erwartenden (0:2 gegen Favorit Mannheimer HC) Niederlage stehen sich im Hessenderby am nächsten Samstag mit Eintracht Frankfurt und dem RRK die beiden einzig noch sieglosen Teams gegenüber. Ergo kann aktuell nur Schadensbegrenzung angesagt sein.

RRK – Münchner SC 2:4 (2:1). Ob Niederlagen leichter zu verkraften sind, wenn eine ehemalige Mitstreiterin diese mit einer schönen Einzelleistung auf den Weg gebracht hat? Eva Frank, Mara Bentscheck und Lisa Lahham plauderten jedenfalls kurz nach Spielende entspannt und angeregt mit Lotte Kanz, die die "Bajuwarinnen" in diesem womöglich wegweisenden Duell beim Kampf um die Play-off-Teilnahme sechs Minuten vor Schluss erstmals in Führung geschossen hatte. Böse war der 24-Jährigen offenbar niemand in den Reihen des Ruderklubs, zumal dieser sich den Misserfolg selbst anzukreiden hatte...

RRK – Mannheimer HC 0:2 (0:2). Wer vermutet hatte, der Ruderklub würde im Duell mit dem Südgruppen-Favoriten und deutschen Hallenmeister von 2016 sein Heil in einer massierten Deckung suchen, der sah sich getäuscht. Die Gastgeberinnen, vielleicht im Bestreben, den unguten Eindruck der zweiten Halbzeit des Vortages zu revidieren, griffen beherzt früh an und hätten nach knapp drei Minuten per Strafecke vorlegen können. Dass die Kugel von Mara Bentschecks Schläger abrutschte, sollte symptomatisch für den weiteren Spielverlauf aus heimischer Sicht sein. "Wir schießen relativ oft aufs Tor, aber irgendwie sieht das immer etwas kraftlos aus", sinnierte später Petra Ankenbrand. An drei torlose Halbzeiten in der Halle hintereinander konnte sich die Stürmerin nicht erinnern...

Rüsselsheimer RK: Lahham; Hof, L. Kaltbeitzel, Heist (Samstag), Wilfer (Sonntag), Bentscheck, Frank, Steiner, Hocks, P. Ankenbrand, Scherer, Schneider.


Richtungsweisender Advent-Samstag

RRK-Hockeyfrauen wollen drei Punkte gegen Münchner SC / "Bonusspiel" gegen MHC

Von Martin Krieger (aus "Main-Spitze" vom 8. Dezember 2017)

Nicht gesiegt, aber trotzdem Zuversicht gewonnen: Für die Hockeyfrauen des Rüsselsheimer RK überwog nach dem 3:3 im Bundesliga-Auftaktspiel beim TSV Mannheim das Positive. "Auch wenn es am Ende vielleicht etwas unglücklich war, bin ich auch optimistisch, dass wir am Samstag oder Sonntag unsere ersten drei Punkte holen", hatte Spielführerin Celina Hocks beim Blick auf die nächsten Aufgaben verlauten lassen ‒ wohl wissend, dass am zweiten Advent-Wochenende alles andere als Laufkundschaft in der Sporthalle Dicker Busch vorbeischaut. Am zweiten Advent-Samstag (15 Uhr) geht es dort gegen den Münchner SC, tags darauf (14 Uhr) nimmt der Mannheimer HC Aufstellung. Das bayrisch-kurpfälzische Duo hatte zuletzt vier Mal hintereinander die ersten beiden Tabellenplätze belegt und den Süden im Playoff-Viertelfinale vertreten.

Dass sich Norman Hahl in der taktischen Einstimmung vordergründig mit den Münchnerinnen befasst hat, dürfte darüber hinausgehen, dass der Sport-Club der erste Wochenend-Kontrahent seines Teams ist. Beim Oberbürgermeister-Turnier in Mannheim hatte der Ruderklub vor drei Wochen gegen diesen Gegner eine famose Abwehrleistung gezeigt und sich 3:0 behauptet. "Ich erwarte ein richtungsweisendes Spiel auf Augenhöhe, in dem wir uns eine sehr gute Ausgangslage schaffen können. Das Ziel sind drei Punkte", sagt der RRK-Trainer. Beim 7:3-Starterfolg gegen Aufsteiger Nürnberger HTC konnte MSC-Coach Andre Schriever nur noch auf zwei Spielerinnen aus der Vorsaison bauen. Dass ein weniger großer personeller Umbruch ebenso von Vorteil ist wie die Erfahrung und Klasse einer Ex-Nationalspielerin wie Eva Frank, dies wurde bei Rüsselsheims 3:3-Auftaktremis offenkundig.

Lydia Haase schon mit acht Saisontoren für Mannheim

Da der Mannheimer HC auch in dieser Saison wieder als erster Anwärter auf den Südtitel gehandelt wird und die Vorschusslorbeeren mit eindrucksvollen Heimerfolgen gegen Eintracht Frankfurt (8:1) und TSV Mannheim (10:5) dokumentiert hat, macht deutlich, dass die Trauben für den Ruderklub am Sonntag höher hängen werden. Gleichwohl inzwischen 31 Jahre alt, unterstrich dabei die vor zehn Jahren vom RRK zum MHC gewechselte Ex-Nationalspielerin Lydia Haase mit acht Toren ihren Wert im ansonsten ebenfalls jungen Aufgebot des deutschen Hallenmeisters von 2016. "Das kann man durchaus als Bonusspiel ansehen", so Hahl, der einzig um den Einsatz der stark erkälteten Abwehrspezialistin Ann-Paulin Heist bangt. Für sie würde Antonia Wilfer in den Kader rücken. Gefeiert wird am Samstagabend übrigens auf jeden Fall. Der Ruderklub hat ab 19 Uhr zu seiner Xmas-Party in den Adlersaal geladen, wobei die besten Hockeyspielerinnen des Vereins es verständlicherweise nicht wirklich krachen lassen können. Entweder, weil die anvisierten drei Punkte noch nicht erreicht worden sind, oder um sich nicht nachsagen lassen zu müssen, die mit einem Sieg über München verbundenen Möglichkeiten grob fahrlässig aufs Spiel gesetzt zu haben.


Eva Frank feiert Comeback nach Maß

Gelungenes Comeback von Eva Frank, die zwei Tore zum 3:3 der Rüsselsheimer Hockey-Frauen in Mannheim beisteuert. Obwohl mehr drin war, zeigt sich der RRK-Trainer mit dem Hallenauftakt zufrieden.

Von HELMUT POPP (aus "Rüsselsheimer Echo" vom 04.12.2017)

Weil sie am Samstag nicht mit gänzlich leeren Händen die Heimreise vom Neckar an den Main antreten mussten, kann für die Hockey-Frauen des Rüsselsheimer RK der Start in die Bundesliga-Saison unterm Hallendach als geglückt bezeichnet werden. Immerhin einen Punkt hatten sie nach dem 3:3(2:2) beim TSV Mannheim im Gepäck. "Gegenüber der letzten Runde sind wir jetzt schon mal gleich im Plus. Da hatten wir nämlich hier beim TSV trotz starker Vorstellung 4:6 verloren", brachte RK-Trainer Norman Hahl seine Zufriedenheit zum Ausdruck.

"Absolut leistungsgerecht" sei die Punkteteilung in der Mannheimer Primus Valor Arena gewesen. In der ersten Hälfte sah der RRK-Coach sein Team im Vorteil: "Da haben wir richtig stark gespielt und uns ein Chancenplus erarbeitet – es aber leider versäumt, den Sack zuzumachen." In den zweiten 30 Minuten agierten die Gastgeberinnen dann spielfreudiger und energischer. Da waren die RRK-Frauen vornehmlich mit Verteidigen beschäftigt. Was sie aber immerhin "ganz ordentlich gemacht" hätten.

So schnupperte der Ruderklub bis sieben Minuten vor Schluss sogar an einem Auftaktsieg. So lange hielt nämlich die eigene 3:2-Führung, für die kurz nach dem Wechsel Ex-Nationalspielerin Eva Frank (28) gesorgt hatte. Vorgestern schon der zweite Treffer der Führungsspielerin, deren Comeback sich damit gleich bezahlt machte...

Rüsselsheimer RK: Lisa Lahham, Nina Ankenbrand (n.e.); Lotta Hof, Ann-Paulin Heist, Lara Kaltbeitzel, Eva Frank, Mara Bentscheck, Charlotte Steiner, Isabel Scherer, Rebecca Schneider, Petra Ankenbrand, Celina Hocks.

Wieder zurück: Der großen Erfahrung von Eva Frank bedient sich taktisch auch RRK-Trainer Norman Hahl.


Kniffliges Auftaktprogramm

Können Rüsselsheims Hockeydamen die guten Vorbereitungsergebnisse beim TSV Mannheim bestätigen?

Von Martin Krieger (aus "Main-Spitze" vom 01.12.2017)

Eiliger hatten es die Spielplangestalter beim Deutschen Hockey-Bund (DHB) noch nie. Lässt man die Ostgruppe der Bundesliga außen vor, in der am letzten November-Sonntag eine Damenpartie vorgezogen ausgetragen wurde, werden die besten Teams zehn Hallen-Punktspiele, das Playoff-Viertelfinale und die Endrunde zur Ermittlung des 57. Deutschen Meisters in Stuttgart am 3./4. Februar binnen acht Wochen durchgezogen haben. Was bedeutet, dass noch kurz vor Heiligabend und bereits wieder am ersten Januar-Wochenende der Ball rollen muss. Der Grund für die große Hektik liegt auf der Hand: Vom 7. bis 11. Februar steigt in Berlin die fünfte Hallen-Weltmeisterschaft.

Waren vom Rüsselsheimer RK, für den das Programm am Samstag (14.30 Uhr) beim TSV Mannheim losgeht, bei der WM-Premiere 2003 in Leipzig noch zwei Spielerinnen (und zwei Spieler) mit von der Partie, spricht aktuell wenig dafür, dass der neunmalige nationale Titelträger in der Hauptstadt aktiv vertreten sein könnte. Dass die Saison nach sieben Jahren für die RRK-Damen mal wieder über das normale Programm hinausgehen könnte, erscheint etwas wahrscheinlicher. Die Vorbereitungsergebnisse gegen die – zugegeben ohne ihre Nationalspielerinnen angetretenen – Titelträger der Jahre 2016 (Mannheimer HC/2:3) und 2017 (UHC Hamburg/6:5) sprechen jedenfalls dafür, dass an einem guten Tag einiges möglich ist. "Wir haben gesehen, dass wir uns auch mit den Großen messen können", sagt Trainer Norman Hahl, der vor seiner zweiten Saison steht.

Eva Frank sieht das ähnlich: "Wir können sehr gut und für andere unbequem spielen, aber es kann genauso gut auch wenig zusammengehen", bringt es die frühere Nationalspleierin und Hallen-Europameisterin von 2012 auf den Punkt. Und weil ihr Team, in das die langjährige Kapitänin nach halbjähriger Pause für den überschaubaren Indoor-Zeitraum zurückgekehrt ist, offenbar sehr von der Tagesform abhängig ist, sieht die 28-Jährige die Prioritäten vordergründig woanders: "Unser unterstes Ziel ist der Klassenerhalt. Was darüber hinaus möglich ist – schaun wir mal", sagt Frank, wohl wissend, dass nahezu alles von der Ausbeute des kniffligen Auftaktprogramms abhängen dürfte und im Vergleich zur Spielzeit 2016/17 mit Lena Jacobi und Vicky Krüger reichlich Erfahrung verloren gegangen ist.

RRK-HEIMSPIELE

9. Dezember (15 Uhr) gegen Münchner SC (Vorsaison 2.)

10. Dezember (14 Uhr) gegen Mannheimer HC (1.)

6. Januar (12 Uhr) gegen TSV Mannheim (4.)

13. Januar (15 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt (5.)

14. Januar (14 Uhr) gegen Nürnberger HTC (Aufsteiger)

TSV Mannheim für Eva Frank "am besten eingespielt"

Denn nach dem Start beim TSV Mannheim, dem einstigen Dauerrivalen um die Südmeisterschaft, den Frank aktuell als "am besten eingespielt" einschätzt, kreuzen am Wochenenende danach Münchner SC und Mannheimer HC in der Sporthalle Dicker Busch auf. Diese beiden Teams hatten zuletzt vier Mal hintereinander die ersten Plätze belegt und die Playoffs bestritten. Erst danach kommt mit Eintracht Frankfurt und Aufsteiger Nürnberger HTC die weniger hoch eingestufte Konkurrenz.

Dass dem zwölfköpfigen RRK-Kader, darunter mit Nina Ankenbrand eine zweite Torhüterin hinter Lisa Lahham, am Samstag eine optimale Vorstellung gelingen muss, kann als gesichert gelten. Im Rahmen des Mannheimer OB-Turniers hatten die Hessinnen – noch ohne Frank, Petra Ankenbrand und Antonia Wilfer – dem gastgebenden TSV-Team vor 14 Tagen beim 2:5 nämlich wenig entgegenzusetzen. "Wir haben uns in der knackigen Vorbereitung insgesamt gut weiterentwickelt, haben aber noch ein paar Minuten, in denen wir unaufmerksam sind – vor allem zu Beginn. Aber das kriegen wir bestimmt noch hin", erklärt Celina Hocks. Dass die 20 Jahre alte Spielführerin sich besonders auf die Hallenrunde freut, ist verständlich: In der Vorsaison hatte sie das Geschehen von den USA aus verfolgt. 


Hallenhockey mit SC 1880 und dem Rüsselsheimer RK

Aus "Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 1. Dezember 2017

west. Die aktuelle Feldhockey-Runde findet bei den Damen und Herren ohne erstklassige hessische Beteiligung statt. In der viergleisigen Hallen-Bundesliga dagegen, die an diesem Wochenende ihren Betrieb aufnimmt, sind mit den Herren des SC Frankfurt 1880 und den Damen des Rüsselsheimer RK sowie der Frankfurter Eintracht drei Vertreter aus der Region dabei.

80er-Trainer Nicklas Benecke bremst...

Bei den Damen des Rüsselsheimer RK, die in der vergangenen Hallen-Runde die Meister-Play-offs nur um einen Punkt verpassten, ist dagegen kein Abstiegsszenario vorstellbar. Damit müssen sich vielmehr die Damen der Frankfurter Eintracht befassen, die nach dem enormen personellen Aderlass im Sommer Abstiegskandidat Nummer eins sind. Der 8:2-Testspielerfolg neulich für die Rüsselsheimerinnen im regionalen Vergleich mag da schon ein Fingerzeig sein. Die RRK-Damen können zumindest für diese Hallenrunde wieder auf ihre langjährige Kapitänin Eva Frank bauen. Die einstige Nationalspielerin greift, wie bei ihrem im Sommer vollzogenen Abschied vom Leistungshockey angekündigt, indoor noch mal zum Schläger. "Wir wollen frühzeitig mit dem Abstieg nichts zu tun haben und dann schauen, was nach oben geht", sagte der 28 Jahre alte Rüsselsheimer Trainer Norman Hahl vor dem Auftaktmatch beim TSV Mannheim am Samstag. Mit dieser Herangehensweise ist man beim RRK in den vergangenen Jahren gut gefahren. Zudem ist mit Celina Hocks eine wichtige Spielerin von ihrem Aufenthalt in den Vereinigten Staaten zurück und wieder im Team.


Deutschen Meister geknackt

RRK-Damen verlieren Spiel um Platz drei beim Alster-Hallenturnier aus sieben Metern

Von Martin Krieger (aus "Main-Spitze" vom 28.11.2017)

Der Rüsselsheimer RK gehörte kürzlich zu jenen 1.000 Vereinen, denen eine deutsche Direktbank aufgrund eines Internetvotings 1.000 Euro überwies. Ergo kann es der Ruderklub leichter verschmerzen, dass seine Hockeydamen ohne Preisgeld vom "Levantehaus Cup 2017" aus Hamburg zurückgekehrt sind. Viel hat nicht gefehlt, denn das zwölfköpfige Aufgebot von Trainer Norman Hahl verpasste beim hochkarätig besetzten Hallenturnier des Club an der Alster den dritten Platz erst aufgrund eines 0:2 im Siebenmeterschießen gegen den Harvestehuder THC, der damit als letztes Team finanziell bedacht wurde.

Im Spiel um Platz drei bis zehn Sekunden vor Schluss geführt

"Das war ein bisschen schade, zumal wir bis zehn Sekunden vor Schluss noch 3:2 geführt hatten", sagte Hahl. Gleichwohl war der 28-Jährige froh, als einziger Vertreter aus der Südgruppe der Bundesliga zu jenen acht Teams zu gehören, die eine Woche vor dem Punktspielstart die Gelegenheit zum intensiven Feinschliff nutzten. Gespielt wurde an drei Tagen in zwei Hallen über jeweils zweimal 25 Minuten. "Das Niveau war richtig hoch; wir mussten in jedem Spiel 100 Prozent geben", so Hahl, der zudem herausstellte, "dass wir ja nicht so oft die Möglichkeit haben, gegen solche Topteams testen zu können".

Los ging‘s am Samstag mit einem torlosen Remis gegen Uhlenhorst Mülheim. "Beide Teams haben gut verteidigt, und beide hätten auch gewinnen können", berichtet der RRK-Coach. Das Toreschießen wurde dann beim 6:5(2:2) gegen den Deutschen Meister UHC Hamburg nachgeholt, der ohne vier in Neuseeland weilende Nationalspielerinnen auskommen musste. "Ein gutes Spiel; es ging immer hin und her. Wir haben unsere Torchancen effektiv verwertet und die sind mit unserem Defensivsystem nicht zurechtgekommen. Dazu konnten wir sie mit unserem Pressing manchmal überraschen", schildert Hahl.

Dem hohen läuferischen Aufwand mussten die Hessinnen dann im dritten Gruppenspiel anfangs Tribut zollen. "Alster hat schon ein starkes Team, aber wir waren da einfach zu langsam im Kopf und in den Beinen", so Hahl zum 0:4-Pausenrückstand gegen die Gastgeberinnen. Nach dem Seitenwechsel habe sich sein Kollektiv dann aber wieder gefangen und konnte den zweiten Abschnitt noch positiv zum 2:5-Endstand gestalten.

Als Gruppenzweiter hinter Alster kam es im Spiel um Platz drei zum Aufeinandertreffen mit dem Harvestehuder THC. Nach Treffern der Haupttorschützinnen Celina Hocks, Petra Ankenbrand und Isabel Scherer stand es nach 50 Minuten 3:3(2:2). Das Siebenmeterschießen indes war nach Fehlversuchen von Eva Frank und Lara Kaltbeitzel vorzeitig gelaufen. Diese Art der Siegerermittlung indes könnte auf die RRK-Damen frühestens im Playoff-Viertelfinale wieder zukommen.


Nach Sieg im Hessenderby zum Feinschliff an die Alster

Bundesliga-Damen des Rüsselsheimer RK beschließen Vorbereitung auf die Hallenrunde in Hamburg

Im Trainingsmatch erfolgreich: Die RRK-Damen um Kapitänin Celina Hocks schlagen Eintracht Frankfurt 8:2.

Aus "Main-Spitze" vom 25.11.2017

(kri). Einen Gegner aus der Südgruppe dank einer deutlichen Steigerung in der zweiten Halbzeit noch 8:2 (2:2) "weggeputzt" und nun zur Nagelprobe nach Hamburg: Die Bundesliga-Hockeyspielerinnen des Rüsselsheimer RK sind im Rahmen ihrer Einstimmung auf die Hallensaison auf die Zielgerade eingebogen. Nach dem letztlich klaren Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt am Donnerstagabend in der Sporthalle Dicker Busch ging es keine 24 Stunden später in Richtung Hamburg, wo der Club an der Alster ein stark besetztes Turnier mit acht Teams organisiert hat.

"Wir haben uns bewusst dafür entschieden, mal weiter wegzufahren, um nicht immer nur gegen Teams aus dem Süden zu testen", sagte Norman Hahl. Der RRK-Trainer hofft, dass sein zwölfköpfiger Kader – alleine Stürmerin Stella Tegtmeier fehlt aus schulischen Gründen – "die Taktiken verfestigen und sich noch besser einspielen kann". Am Samstag (ab 10 Uhr) warten drei Partien über jeweils zweimal 25 Minuten auf den Ruderklub, wobei es die Gruppengegner UHC Hamburg, Club an der Alster und Uhlenhorst Mülheim allesamt in sich haben. Am Sonntag folgt dann noch ein Platzierungsspiel.

Beim Testspielsieg gegen die Eintracht hatte sich der RRK anfangs schwergetan und geriet sogar ins Hintertreffen. Unter dem Strich indes war das Hessenderby nach Toren von Rebecca Schneider (3), Celina Hocks (2), Petra Ankenbrand, Eva Frank und Mara Bentscheck dann aber doch noch eine klare Angelegenheit.


Hockey-Damen steigern sich beim OB-Turnier

Aus "Main-Spitze" vom 21.11.2017

(kri). Die ersten beiden Spiele verloren, die nächsten zwei gewonnen und am Ende Turnierdritter: Bei den Hockeyspielerinnen des Rüsselsheimer RK war beim Oberbürgermeister-Hallenpokal des TSV Mannheim eine Steigerung unverkennbar. "Wir haben uns nach dem etwas enttäuschenden Auftakt insgesamt gut präsentiert und vor allem noch Steigerungspotenzial", sagte Norman Hahl. Schließlich, so der 28 Jahre alte Trainer des Ruderklubs, hätten 14 Tage vor dem Bundesliga-Saisonstart mit Eva Frank, Petra Ankenbrand und Antonia Wilfer noch Stammkräfte gefehlt.

Zeit zwischen den Spielen zur Fehleranalyse genutzt

Der Wettbewerb ließ sich aus RRK-Sicht ungut an. Gegen die gleichklassigen Gastgeberinnen hieß es nach zweimal 20 Minuten sowie Gegentreffern durch Isabel Scherer und Mara Bentscheck 2:5. "Der TSV war klar weiter als wir und vor allem eingespielter. Bei uns gab es doch etliche Abspielfehler", so Hahl. Gegen den Mannheimer HC, der seit einigen Jahren die Südstaffel der Bundesliga dominiert, lief es beim 2:3 (Stella Tegtmeier, Celina Hocks) schon deutlich besser. "In der Zeit zwischen den Spielen haben wir uns die Videos angeschaut und über die Fehler gesprochen", berichtet Hahl.

So auch tags darauf, als es nach zehn Minuten gegen das Schweizer Nationalteam 0:3, am Ende aber 7:3 für die Hessinnen hieß. Für den Münchner SC war die RRK-Abwehr dann zum Abschluss nicht zu knacken, während in der zweiten Halbzeit Hocks, Tegtmeier und Bentscheck den 3:0-Sieg herausschossen. "Das war echt stark," lobte der Coach.

Endstand: 1. TSV Mannheim 21:13 Tore/9 Punkte, 2. Mannheimer HC 17:9/9, 3. RRK 14:11/6, 4. Münchner SC 8:7/6, 5. Nationalteam Schweiz 6:26/0.


Frank und Tegtmeier erzielen je zwei Tore

RRK-Frauen gewinnen Testspiel gegen Hanau mit 8:3 / Am Wochenende Turnier in Mannheim

Aus "Main-Spitze" vom 18.11.2017

(wei). Mit einem 8:3 (4:1)-Sieg im Heim-Testspiel gegen Regionalligist Hanauer THC haben die Hockeydamen des Rüsselsheimer RK die Vorbereitung auf die Bundesligasaison fortgesetzt. Die Tore erzielten Eva Frank (2), Stella Tegtmeier (2), Rebecca Schneider, Isabel Scherer, Mara Bentscheck und Lara Kaltbeitzel. Alle drei Tore der Hanauerinnen erzielte die Ex-Rüsselsheimerin Marilena Krauss.

RRK-Trainer Norman Hahl lobte vor allem das "schnelle Umschalten von Angriff zur Verteidigung" und die "Variabilität in den Systemen". Kritikpunkte: "Chancenverwertung und zu langsames Aufbauspiel." An diesem Wochenende ist der Ruderklub beim OB-Turnier des TSV Mannheim am Ball.