Home

Allgemein

Hockey

Rudern

Tennis

Archiv Kontakt Sitemap Impressum

Pressestimmen zum Start und zum Verlauf der Hallenhockey-Bundesligarunde 2016/2017 der RRK-Herren in der Zweiten Bundesliga − Was sind die Ziele? Was ist das Ergebnis?

Stark gehalten: RRK-Ersatztorwart Leon Traum (hinten Jan Petersen und Alexander Hupf) macht seine Sache in Bad Kreuznach gut.

 

Schlussakkord an der Nahe fällt positiv aus

RRK-Männer beenden Zweitligasaison trotz 7:6 in Bad Kreuznach aber erneut als Tabellenfünfter

Von Martin Krieger (aus "Main-Spitze" vom 30.01.2017)

Positiver und versöhnlicher Schlussakkord, aber nicht mehr vom fünften Tabellenplatz der Zweiten Bundesliga Süd weggekommen: Die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK haben die Hallenrunde 2016/17 mit einem 7:6 (2:2)-Erfolg bei Absteiger Kreuznacher HC beendet. "Hauptsache gewonnen", fasste Niklas Isselhard die letzten 60 Minuten in der IGS-Halle zusammen.

Der Teamsprecher des Ruderklubs bezeichnete den vierten Saisonsieg zwar als "ein wenig glücklich, aber am Ende haben wir das dann auch ohne einige erfahrene Leute doch recht souverän gemacht". Dass Aufsteiger Limburger HC am Freitag bereits überraschend den bislang verlustpunktfreien Tabellenführer SC 80 Frankfurt 8:2 besiegt hatte und Isselhard und seine Mitstreiter unter dem Strich erneut nur eine Mannschaft hinter sich lassen konnten, dem maß der beste RRK-Torschütze (14 Treffer) keine große Bedeutung bei: "Natürlich wäre es cooler gewesen, Dritter oder Vierter zu sein. Aber zweimal hintereinander Fünfter ist besser als einmal Zweiter und dann Sechster." Genauso ist es den Gastgebern ergangen...

Rüsselsheimer RK: Traum; Trautmann, Günster, Hupf, Bosche (1), Petersen (2), Rapp (1), Isselhard (2), Hajri (1), Büttner, Klee.


Der Bann ist gebrochen

Nach vier Niederlagen in Folge ist der Bann für den Rüsselsheimer RK gebrochen: Schlusslicht Bad Kreuznach wurde mit 7:6 bezwungen.

Aus "Rüsselsheimer Echo" vom 30.01.2017

ias - Die Hallensaison ist für die Hockeyherren des Rüsselsheimer RK mit einem versöhnlichen Ergebnis zu Ende gegangen. Die Truppe von Trainer Jonathan Elliott siegte in der 2. Bundesliga Süd bei Schlusslicht Kreuznacher HC knapp mit 7:6 (2:2).

"Es ist gut, dass wir die Rückrunde mit einem positiven Erlebnis abgeschlossen haben", sagte Niklas Isselhard. Der Stürmer spielte damit auf die eher magere Rückrunden-Bilanz der RRK-Herren an. Von fünf Spielen verloren sie vier bei einem Sieg. Eben jenem gegen den hoffnungslos abgeschlagenen HC aus Bad Kreuznach...

"Wir haben gezeigt, dass wir uns von den zahlreichen Rückständen nicht haben verrückt machen lassen", sagte Isselhard nach dem Spiel. Der Rückblick auf die Saison fiel verhaltener aus. Nach gutem Start habe man sich diese durch die vier Niederlagen in Folge kaputtgemacht. "Es wäre vermessen zu sagen, wir hätten um den Aufstieg mitspielen können", so Isselhard. Dennoch hätte die Mannschaft die Spielzeit lieber auf Platz zwei oder drei abschlossen. So bleibt – wenngleich mit deutlichem Zehn-Punkte-Vorsprung auf Schlusslicht Kreuznach – lediglich der vorletzte Rang.

Den Spielern hat Trainer Elliott den kompletten Februar frei gegeben. "Viele sind echt am Limit", bestätigte Isselhard. Die Mannschaft wolle sich mit Kraftraum, Fußball oder leichtem Training fit halten, ehe es in der ersten Märzwoche weitergeht. Dann starten die Hockeyherren auf dem Kunstrasen, um sich auf die Feldsaison vorzubereiten.

Mounir Hajri beim Torschuss im Vorrundenspiel gegen Kreuznach


Positiver Abschluss an der Nahe soll her

Rüsselsheimer RK kann mit einem Sieg bei Absteiger Kreuznacher HC noch auf Rang vier rutschen

Aus "Main-Spitze" vom 27.01.2017

(kri). Läuft alles in den vorgezeichneten Bahnen, dann spricht einiges dafür, dass die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK die Hallenrunde 2016/17 auf dem vierten Tabellenplatz der Zweiten Bundesliga Süd beschließen werden. Denn warum sollte der in der Hinrunde 10:1 bezwungene Absteiger Kreuznacher HC ausgerechnet am letzten Spieltag am Sonntag (12 Uhr) den ersten Saisonsieg landen? Und da es der mit dem RRK punktgleiche Neuling Limburger HC binnen 40 Stunden zwei Mal mit dem bislang verlustpunktfreien Spitzenreiter SC 80 Frankfurt zu tun bekommt, könnte eventuell bereits ein Zähler an der Nahe den Ruderklub im Endklassement einen Platz nach oben rutschen lassen.

Nachdem am vergangenen Freitag auch ohne Mirco Fuchs, Nicholas Bachtadse und Julius Kaus ein respektabler Auftritt in Frankfurt gelang (2:5), will Jonathan Elliott zum Ausklang die gleiche Formation aufs Feld schicken. "Wir haben die Saison gut begonnen, hatten aber große Probleme, die Qualität zu halten. Doch die beiden Spiele gegen Frankfurt haben gezeigt, das wir mit einem starken Team konkurrieren können", sagt der RRK-Coach. Obwohl vier Niederlagen hintereinander auf die Moral drücken, hofft der Waliser auf einen positiven Saisonabschluss. Denn: "Eigentlich haben mich bislang nur zwei Spiele enttäuscht – das in Nürnberg und zu Hause gegen Limburg."


Gesprächsbedarf nach Mainderby hoch

RRK-Männer unterliegen Meister SC 80 Frankfurt nach langer Führung und gutem Spiel noch 2:5

Aus "Main-Spitze" vom 23.01.2017

(kri). Obwohl im Mainderby eines der besten Saisonspiele gelungen war, bestand erhöhter Gesprächsbedarf beim Hockey-Zweitligisten Rüsselsheimer RK. Kapitän Phil Bosche, Niklas Isselhard und Nils Büttner diskutierten intensiv mit den Unparteiischen, Torwart Felix Rippel und Mounir Hajri gerieten lautstark aneinander, Trainer Jonathan Elliott redete mit dem Team und Isselhard schließlich mit der Presse: "Ich habe den Schiedsrichtern gesagt, dass heute Dinge sehr unterschiedlich ausgelegt wurden und dass es besser wäre, sich vorher auf eine Linie zu einigen."

Dass die vorletzte Partie in der Südgruppe bei Meister SC Frankfurt 1880 nach langer Führung doch noch 2:5 (2:1) verloren wurde, dies mochte der heimische Teamsprecher den Referees – trotz zweier Zeitstrafen in der Schlussphase – aber nicht in die Schuhe schieben: "Daran lag es nicht. Auch wenn wir die Räume heute lange Zeit gut zugemacht und wenig zugelassen haben – die Achtziger sind einfach besser als wir und bestrafen fast jeden Fehler sofort. Und wir haben mal wieder rund 40 Minuten nicht mehr getroffen."

Dass der Sport-Club dem makellosen Bundesliga-Wiederaufstieg ein Stück näherkommen würde, danach hatte es vor etwa 250 Zuschauern in der Fabriksporthalle unweit des Eintracht-Hauptquartiers am Riederwald zunächst nicht ausgesehen. Die zuletzt schwächelnden Gäste wirkten auch ohne drei Stammkräfte hochkonzentriert und hätten früh führen können, doch Isselhards Ecke klatschte an den Pfosten (4.). Während dem Primus im Spiel nach vorne nicht viel einfiel, blieb der RRK gefährlich, lag folgerichtig durch Büttner (11.) sowie Frank Trautmann (19./Ecke) verdient 2:0 vorne und hätte gut nachlegen können.

Obwohl die bis dato enttäuschenden und keinesfalls erstligareifen Hausherren nach 27 Minuten zum Anschlusstreffer kamen und erst nach der Pause mehr Druck entwickelten, war beim Ausgleich im Nachschuss Glück dabei (42.). Dies ging dem RRK an diesem Abend auch mit den Unparteiischen ab, und so wuchs der erste Rückstand (45.) in den letzten fünf Minuten und am Ende mit einem Feldspieler als Torwart noch an.

Rüsselsheimer RK: Rippel, Günster, Bosche, Trautmann (1), Hupf, Petersen, Rapp, Isselhard, Büttner (1), Hajri, Klee.


Vernünftiger Abschied?

RRK-Männer am Freitag zu später Stunde beim designierten Meister SC Frankfurt 1880 gefragt

Aus "Main-Spitze" vom 20.01.2017

(kri). Für die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK ist die Hallenrunde 2016/17 quasi gelaufen. Nachdem der Kreuznacher HC auch im achten Anlauf nicht den ersten Saisonsieg in der Zweiten Bundesliga Süd erkämpfen konnte, steht der Vorjahreszweite vorzeitig als Absteiger in die Regionalliga fest. Nach zuletzt drei Niederlagen mit unterirdischen Auftritten bei HG Nürnberg (2:8) und daheim gegen Neuling Limburger HC (2:7) steht zu befürchten, dass dem RRK auch an diesem Freitag (20.30 Uhr) Ungemach droht. Denn der SC Frankfurt 1880, auch wenn von der Rivalität früherer Tage nicht mehr so viel zu spüren sein mag, würde den Wiederaufstieg bestimmt gerne vorzeitig vor eigenem Anhang unter Dach und Fach bringen.

Auf der anderen Seite kann der Ruderklub für sich reklamieren, bis jetzt am besten gegen den Erstliga-Absteiger und designierten Aufsteiger um den Ex-RRKler Thorsten Küffner (zehn Saisontore) ausgesehen zu haben. Das 3:4 in der Sporthalle Dicker Busch schmeichelte den Gastgebern zwar, "aber wir werden auch jetzt wieder alles versuchen", sagt Niklas Isselhard. Der Teamsprecher geht freilich davon aus, "dass die Achtziger mit 30:0 Punkten aufsteigen wollen". Er und seine Mitspieler seien trotz der jüngsten Fehltritte bestrebt, "uns vernünftig aus der Halle zu verabschieden". Mirco Fuchs, Nicholas Bachtadse und Julius Kaus sind verhindert, können demnach in Frankfurt nichts zur Umsetzung beitragen.


Fans reiben sich verwirrt die Augen

Nach Heimdebakel gegen Limburg hilft RRK-Männern auch Steigerung gegen Dürkheim nicht

Von Thomas Schulz (aus "Main-Spitze" vom 16.01.2017)

Mit zwei Heimniederlagen verabschiedete sich Hockey-Zweitligist Rüsselsheimer RK von seinem treuen "Indoor"-Publikum. Konnte es mit der 5:6-Niederlage gegen den neuen Tabellenzweiten Dürkheimer HC noch ganz gut leben, rieben sich viele Zuschauer nach der deftigen 2:7-Niederlage gegen den bis dahin noch sieglosen Limburger HC verwirrt die Augen. Der Ruderklub wurde schon vor dem Gastspiel beim deisignierten Meister SC 80 Frankfurt auf den vorletzten Platz durchgereicht, kann sich aber zum Saisonkehraus in Bad Kreuznach eventuell noch etwas nach oben schaffen. Der Klassenverbleib ist dennoch sicher. "Zum Glück waren andere noch schlechter als wir", erklärte Abteilungsleiter Martin Müller mit Blick auf den als Absteiger feststehenden Kreuznacher HC...

Rüsselsheimer RK: Rippel; Bosche, Hupf, Kaus, Fuchs, Bachtadse, Rapp, Hajri, Büttner, Isselhard, Klee (Samstag), Petersen (Sonntag).


Werden letzte Restzweifel beseitigt?

Rüsselsheimer RK dürfte trotz Heimvorteils vom Limburger HC und Dürkheimer HC viel Widerstand drohen

Von Martin Krieger (aus "Main-Spitze" vom 13. Januar 2017)

Die Chancen, dem SC 1880 Frankfurt auf dem vorgezeichneten Weg zurück ins Hallen-Oberhaus noch ein Bein stellen zu können, waren ohnehin sehr gering, haben sich mit Beginn der Rückrunde in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, aber gänzlich in Luft aufgelöst: Die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK stürzten ihren Trainer, vor allem aber die treuen Fans am ersten Januar-Wochenende mal wieder von einem Extrem ins andere. Dem 10:1-Heimsieg gegen einen zugegebenermaßen schwachen Kreuznacher HC folgte 19 Stunden später eine 2:8-Pleite bei der weiterhin schlechter platzierten und im Hinrundenspiel noch 6:5 bezwungenen HG Nürnberg. "Wir waren von unserer Leistung alle sehr enttäuscht", so Coach Jonathan Elliott.

Auch wenn der Vorsprung auf Schlusslicht Kreuznach sieben Punkte beträgt und schwer vorstellbar erscheint, dass die Nahestädter drei der noch ausstehenden vier Partien gewinnen können ‒ der Ruderklub sollte bestrebt sein, so schnell wie möglich die letzten Restzweifel zu beseitigen. Gelegenheit dazu besteht am Wochenende dank zweifachen Heimrechts: Am Samstag (16.45 Uhr) kommt der noch sieglose Aufsteiger Limburger HC von der Lahn zum Hessenderby an den Main, tags darauf (13 Uhr) nimmt der Tabellenzweite Dürkheimer HC in der Sporthalle Dicker Busch Aufstellung.

"Das sind beides physisch ganz starke Mannschaften, die gerne auch mal zwischen Raum- und Manndeckung wechseln. Aber ich denke, dass die auch keinen großen Bock haben, gegen uns zu spielen. Denn obwohl es im Moment komisch klingt ‒ verteidigen können wir", erläutert Niklas Isselhard. Den krassen Gegensatz am vergangenen Wochenende indes vermag der mitspielende Teamsprecher und Haupttorschütze (11) nicht zu erklären: "Das ist uns selbst schleierhaft, wie man innerhalb von nicht einmal 24 Stunden so einbrechen kann. Vielleicht waren wir vom Vortag noch so euphorisiert, aber dann stand es nach einer Minute schon 0:2", sagt Isselhard. Dass die drei personellen Veränderungen die Misere im Frankenland befördert hätten, glaubt der Stürmer nicht: "Ich behaupte, an diesem Tag hätten wir mit jeder Aufstellung verloren."

Ergo hätten Team und Übungsleiter den Blick in dieser Woche nur noch nach vorne gerichtet. "Ich erwarte eine große Verbesserung. Wir haben am Sonntag nicht unsere wahre Qualität gezeigt, haben dazu jetzt in zwei Heimspielen die Gelegenheit. Und ich hoffe, wir können den Fokus auf uns selbst richten und nicht auf Dinge, die wir nicht verändern körnten ‒ etwa die Schiedsrichter", philosophierte der 29-jährige Waliser.

Niklas Isselhard rechnet fest mit zwei mutmaßlich bis zum Schluss hart umkämpften Begegnungen. "Die Limburger müssen eigentlich bei uns etwas mitnehmen, die Dürkheimer haben uns im Hinspiel korrekt besiegt." Ebenso wie Trainer Elliott glaubt auch der Stürmer nicht, dass gegen Limburg abermals gute 15 Minuten mit vier Toren wie am 9. Dezember reichen werden. "Wenn man 45 Minen lang kein Tor schießt und 4:3 gewinnt, hat man nicht gut gespielt", so Isselhard. Aber: "Zu Hause, in unserer Halle und vor unseren Leuten, liefern wir eigentlich immer bessere Leistungen ab."


Daheim hui, auswärts pfui

Rüsselsheimer RK ist nach 10:1-Kantersieg tags darauf bei HG Nürnberg nicht wach – 2:8

Von Martin Krieger und Thomas Schulz (aus "Main-Spitze" vom 09.01.2017)

Daheim hui, auswärts pfui: Auf diesen Nenner lässt sich das Jahres-Auftaktwochenende für die Zweitliga-Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK bringen. Die Saison ist damit weitgehend gelaufen, denn nach oben wie unten ist der Abstand groß...

Rüsselsheimer RK: Rippel, Traum; Fuchs, Hupf, Bosche, Bachtadse, Isselhard, Hajri, Rapp; Petersen, Trautmann, Kaus (alle Samstag), Klee, Büttner, Dudel (alle Sonntag).


Mulmiges Gefühl soll nicht aufkommen

Rüsselsheimer RK will Zweitliga-Schlusslicht KHC besiegen und möglichst auch bei HGN punkten

Aus "Main-Spitze" vom 06.01.2017

(kri). Die Aufstiegsfrage scheint nach vier von zehn Partien quasi beantwortet, aber am Tabellenende könnte es bis zum Schluss heiße Diskussionen geben: Die Rede ist von der Zweiten Hockey-Bundesliga Süd, die am ersten Wochenende des neuen Jahres zugleich die Hinrunde beendet und die Rückrunde beginnt. Während sich der SC Frankfurt 1880 nach vier Siegen und 31:11 Toren auf direktem Kurs zurück in die erste Klasse befindet, müssen die restlichen fünf Mannschaften, die zwischen zwei und sechs Zählern eingefahren haben, um ihren zweitklassigen Status bangen – darunter auch der zweitplatzierte Rüsselsheimer RK.

Um erst gar kein mulmiges Gefühl aufkommen zu lassen, sind die RRK-Cracks gut beraten, am Samstag ab 16.45 Uhr in der Sporthalle Dicker Busch richtig Gas zu geben. Mit dem Kreuznacher HC kommt das Schlusslicht von der Nahe an den Main, das zuletzt mit Unentschieden gegen Dürkheim und Limburg seinen Überlebenswillen dokumentiert hat. Gegenüber dem Vorjahr, als der KHC beim Ruderklub 5:3 gewann, sind wertvolle Kräfte von Bord gegangen, darunter Alex Cunningham und der starke Sebastian Behr. "Das ist ein ganz wichtiges Spiel für uns. Wenn wir da drei Punkte holen, gibt es weniger Druck auf das Team", weiß auch Jonathan Elliott sehr genau, was Sache ist.

Obwohl der Abstand zum Sport-Club 80 groß ist, würde der walisische RRK-Coach gerne erster Verfolger der Frankfurter bleiben. "Nach unserer Niederlage in Dürkheim wird es schwierig sein, das aufzuholen. Aber wir werden versuchen, den SC 80 den ganzen Weg unter Druck zu setzen", so Elliott. Dass dazu ein (Teil-)Erfolg am Sonntag (13 Uhr) bei HG Nürnberg gelingen müsste, steht außer Frage: "Das wird schwierig, aber mit vier Punkten wäre es ein gutes Wochenende für uns."

Der 6:5-Heimerfolg sollte die Hessen zuversichtlich ins Frankenland aufbrechen lassen, wobei die Kaderzusammensetzung teilweise noch offen ist: "Bei ein, zwei Spielern warten wir noch, ob sie verfügbar sind", so Elliott.


"Ärgerlich, weil unnötig"

RRK-Männer verlieren ruppiges Zweitligamatch beim Dürkheimer HC 4:5

Von Thomas Schulz (aus "Main-Spitze" vom 19.12.2016)

Der Rüsselsheimer RK kassierte in der Zweiten Hockey-Bundesliga, Gruppe Süd, die zweite Niederlage in Folge, geht aber dennoch als Tabellenzweiter der Hallensaison 2016/ 2017 in die Weihnachtspause.

Im Gegensatz zum achtbaren 3:4 gegen Topfavorit SC 80 Frankfurt bezeichnete Pressesprecher Niklas Isselhard den 4:5 (2:2)-Misserfolg beim damit auf Rang drei vorgerückten Dürkheimer HC als "äußerst ärgerlich, da völlig unnötig!" Ohnehin stand der RRK-Stürmer mehrfach im Mittelpunkt des Geschehens. Beispielsweise brachte er seine Farben erneut früh 1:0 in Front (3.). Doch noch in der ersten Halbzeit erwischte Isselhard bei einem Strafeckenschuss den Dürkheimer Julius Heck so unglücklich im Gesicht, dass dieser mit einer Platzwunde und mehreren verlorenen Zähnen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Das Problem: Der DHC-Akteur war bei der Ecke ohne Mundschutz herausgelaufen.

Doch schon vor dieser Szene hatte sich ein vergleichsweise ruppiges Match entwickelt. Kein Meter Boden wurde freiwillig hergegeben, viele Fouls sowie Freistöße prägten das Geschehen. "Es war eine sehr intensive, extrem körperbetonte und bisweilen an die Grenzen des Erlaubten gehende Partie", befand DHC-Betreuer Thomas Gerstenhöfer...

Rüsselsheimer RK: Rippel, Traum; Kaus (1), Klee, Trautmann (1), Hupf, Bachtadse, Rapp (1), Bosche, Isselhard (1), Hajri, Büttner.


Personelles Luxusproblem

RRK-Trainer Elliott sieht auch beim Dürkheimer HC Chancen für sein Team

Aus "Main-Spitze" vom 16.12.2016

(kri). Wer versucht, Ergebnisse miteinander zu vergleichen, bewegt sich oft auf einem schmalen Grat. Obwohl die drei ersten Spieltage der Zweiten Hallen-Bundesliga, Gruppe Süd, den Eindruck vermitteln, als könne der Rüsselsheimer RK am Samstag als leichter Favorit beim noch sieglosen Dürkheimer HC Aufstellung nehmen, so mag Jonathan Elliott den nackten Zahlen keine große Bedeutung beimessen: "Auch wenn Dürkheim in den ersten drei Spielen nicht das beste Ergebnis erzielt hat, wissen wir, dass sie Qualität haben und wir sie als Team immer respektieren müssen", so der walisische Trainer des Ruderklubs.

Hatten die Pfälzer sich gegen Topfavorit SC Frankfurt 1880 zu Hause (4:6) ähnlich wacker geschlagen, wie der RRK tags darauf in der Sporthalle Dicker Busch (3:4), so kam vor allem das 6:6 des DHC beim zuvor punktlosen Tabellenletzten Kreuznacher HC überraschend. Und während die Rüsselsheimer sich bei Neuling Limburger HC 4:3 durchsetzten, waren die Dürkheimer an der Lahn über ein 3.3 nicht hinausgekommen. In der Vorsaison endete das hessisch-pfälzische Kräftemessen jeweils unentschieden.

Nachdem am zurückliegenden Wochenende Routinier Mirco Fuchs erkrankt passen musste und die Kräfte beim lange verletzten Kapitän Phil Bosche nur für ein Spiel reichten, sieht sich Coach Elliott beim Jahresabschluss personell vor die Qual der Wahl gestellt: "Wir haben einige Entscheidungen in unserem Kader zu treffen. Mirco steht zur Auswahl, einschließlich aller Spieler, die in den Partien am letzten Wochenende dabei waren."

Ein kleines Luxusproblem, wobei der 29-jährige Brite losgelöst von der Besetzung dem Auftritt seiner Mannschaft im Werner-Heisenberg-Gymnasium positiv entgegenblickt: "Ich sehe dort auf alle Fälle Chancen für uns. Und weitere drei Punkte würden uns in eine starke Position für die Weihnachtspause bringen."

Drei Spieler, ein Gedanke: RRK-Akteur Yannick Rapp (Mitte) kämpft gegen SC-80-Torwart Jonathan Adams und Anton Schmidt-Opper um die Kugel. Die Gästen setzen sich 4:3 durch.


Remis wäre des Guten zuviel gewesen

Rüsselsheimer RK hält sich beim 3:4 gegen Erstliga-Absteiger SC 80 Frankfurt wacker / 300 Zuschauer

Von Thomas Schulz (aus "Main-Spitze" vom 12.12.2016)

Nach den beiden Auftaktsiegen gegen Nürnberg und in Limburg kassierte der Rüsselsheimer RK in der Zweiten Hockey-Bundesliga, Gruppe Süd, die erste Niederlage in der Hallensaison 2016/ 2017. Allerdings zog sich das Ensemble von Trainer Jonathan Elliott ("Ich kann meiner Mannschaft nichts vorwerfen, denn sie hat vorbildlich gekämpft und gegen einen stärkeren Kontrahenten alles versucht!") im Hessenderby trotz des 3:4(2:2)-Misserfolges gegen den SC 80 Frankfurt sehr achtbar aus der Affäre...

Rüsselsheimer RK: Rippel; Kaus, Klee, Trautmann, Hupf, Bachtadse, Rapp, Petersen, Isselhard (3), Hajri, Büttner.


Freude und Erleichterung

Rüsselsheimer RK fährt trotz 42-minütiger Torflaute beim Limburger HC zweiten Saisonsieg ein – 4:3

Von Martin Krieger (aus "Main-Spitze" vom 10.12.2016)

Ob es denn nun eher glücklich oder doch verdient war, diese Frage beantwortete Niklas Isselhard diplomatisch: "Beides", sagte der Teamsprecher der Rüsselsheimer Hockeyspieler, die sich am Freitagabend bei Aufsteiger Limburger HC 4:3 (4:1) durchgesetzt und nach dem zweiten Saisonsieg die Tabellenspitze der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, übernommen hatten. "Am Ende war da einfach Freude und Erleichterung über die drei Punkte", so Isselhard. Verständlich, denn daran, schon einmal eine Partie gewonnen zu haben, obwohl 42 Minuten kein eigener Treffer mehr gelingen wollte, daran konnte sich der 22 Jahre alte Angreifer beim besten Willen nicht erinnern...

Rüsselsheimer RK: Rippel; Kaus (1), Bosche, Trautmann, Hupf (1), Bachtadse, Rapp, Petersen (1), Isselhard (1), Hajri, Büttner.


Hessenderbys leben doppelt auf

RRK-Männer heute bei Aufsteiger Limburger HC, am Sonntag gegen Topfavorit SC 80 Frankfurt gefragt

Aus "Main-Spitze" vom 09.12.2016

(kri). Zwei Jahre hintereinander durften sich die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK in der Zweiten Bundesliga Süd einerseits als "Platzhirsche" fühlen, mussten andererseits aber auf derlei reizvolle Kräftemessen verzichten und obendrein weiter fahren. In dieser Hallensaison, die sich für den Ruderklub am vergangenen Samstag mit einem 6:5-Heimsieg über HG Nürnberg erfreulich angelassen hat, leben die Hessenderbys bei den heimischen "Krummstockspezialisten" regelrecht auf. Zwei davon an diesem Wochenende: Am Freitag (20 Uhr) wartet Aufsteiger Limburger HC auf die Mannschaft von Trainer Jonathan Elliott, am Sonntag (14.45 Uhr) nimmt dann Erstliga-Absteiger SC Frankfurt 1880 in der Sporthalle Dicker Busch Aufstellung.

Elliotts Augenmerk zunächst ganz auf den LHC gerichtet

Trotz des positiven Einstiegs in die Runde werden Coach und Rüsselsheimer Spieler anhand der ersten Ergebnisse erkannt haben, dass zwei knifflige Aufgaben bevorstehen. Der LHC trotzte dem Dürkheimer HC in eigener Halle ein 3:3 ab, der Sport-Club 80 demontierte den Kreuznacher HC 14:1. Dass Elliott sein Augenmerk zunächst ganz auf die Partie in Limburg richtet, ist nachvollziehbar. "Wir müssen uns ganz auf dieses Spiel konzentrieren, um den Sieg zu bekommen. Wir werden die Stärken und Schwächen des LHC genau untersuchen und uns dann einen Matchplan zurechtlegen. Ich habe Vertrauen in das Team, wenn wir unseren Fokus und die Intensität hochhalten", sagt der 29 Jahre alte Waliser.

Während mit den Limburgern noch in der Hallensaison 2013/14 die Schläger gekreuzt wurden, liegen die Erinnerungen an den SC 80 tiefer in der Vergangenheit zurück – und sind nicht die Besten: Eine 6:7-Heimpleite der Frankfurter am letzten Spieltag gegen Schlusslicht Stuttgarter Kickers hatte den Ruderklub 2012 die Zugehörigkeit zum Oberhaus gekostet, nachdem beim 5:5 gegen den Münchner SC die Rettung aus eigener Kraft verpasst worden war. Nachdem der Sport-Club im Freien schon längere Zeit nicht mehr erstklassig am Ball ist, ging es nun auch in der Halle abwärts. Angesichts eines starken Kaders, zu dem auch weiterhin der ehemalige RRK-Spieler Thorsten Küffner gehört, gelten die Frankfurter als erster Anwärter auf den Aufstieg. Gut, dass der langjährige Kapitän Mirco Fuchs am Sonntag mithelfen kann. Für Freitag haben sich zudem Jan Petersen sowie Phil Bosche zurückgemeldet, die beim Auftaktsieg noch passen mussten.

Auszeit: Einige ernste Worte und gezielte Anweisungen sind erforderlich.


Riesenjubel beim RRK

Als dreifacher Torschütze führte Niklas Isselhard die Rüsselsheimer Hockey-Männer zum Sieg gegen Nürnberg. Auch Nachwuchsmann Alex Hupf bekommt viel Lob.

Von Helmut Popp (aus "Rüsselsheimer Echo" vom 5.12.2016)

Als in der Sporthalle Dicker Busch die ersten 60 Minuten der Hallensaison 2016/17 beendet waren, gab es in den Reihen der Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK kein Halten mehr: Die Schläger flogen durch die Luft, freudestrahlend wurde sich um den Hals gefallen. Am Ende der äußerst intensiv, emotional und nervenaufreibend geführten Zweitligapartie hatten sie gleich zum Auftakt die ersten drei Punkte unter Dach und Fach gebracht. Beileibe keine Selbstverständlichkeit. Ging es doch gegen die ziemlich hoch eingeschätzte HG Nürnberg. Die war in der Vorsaison Zweiter geworden, hatte da noch beide Spiele gegen den RRK gewonnen. Doch dieser drehte nun den Spieß um und zwang die Franken mit 6:5 (2:1) in die Knie.

Drei Minuten vor dem Abpfiff durften die erstmals seit drei Jahren wieder mit Routinier Frank Trautmann aufgelaufenen Rüsselsheimer das Siegtor bejubeln. Verantwortlich hierfür zeichneten die beiden an diesem Tag im Trikot der Gastgeber auffälligsten Akteure. Da war zum einen der eigentlich primär für das Verteidigen zuständige 18-jährige Alex Hupf, der bei seinem erst zweiten Einsatz in der 2. Liga im eigenen Schusskreis erstaunlich besonnen agierte. Und im Spiel nach vorne ein ums andere Mal Übersicht bewies, dabei seine technischen Fertigkeiten zeigte. Wie eben in der letztlich spielentscheidenden 57. Minute. Das energische Solo in die gegnerische Hälfte krönte Hupf mit einer gekonnten Ablage auf Niklas Isselhard, der mit seinem dritten Treffer zum 6:5 vollendete...

Der RRK spielte mit: Felix Rippel; Mirco Fuchs (1 Tor), Julius Kaus, Nicholas Bachtadse, Lorenz Klee, Frank Trautmann, Mounir Hajri (1), Niklas Isselhard (3), Yannick Rapp (1), Alex Hupf, Nils Büttner.


Entspannte Runde auch dank des "besten Keepers"?

Männer des Rüsselsheimer RK legen in der Zweiten Bundesliga gegen HG Nürnberg los / Verjüngungsprozess trotz Comeback von Petersen und Trautmann

Von Martin Krieger (aus "Main-Spitze" vom 02.12.2016)

Zwei langjährige Stützen sind weggebrochen, zwei altgediente Recken dafür zurückgekehrt, doch insgesamt soll verstärkt auf jüngere Kräfte gebaut werden: Die Hallensaison 2016/17 steht bei den Hockeyspielern des Rüsselsheimer RK im Zeichen des Umbruchs. Was unter Umständen auch etwas mit der Zusammensetzung der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, zu tun haben könnte. Denn im SC Frankfurt 1880 sehen viele den ersten Anwärter für den sofortigen Wiederaufstieg in die erste Klasse und im personell arg geschwächten Kreuznacher HC den Abstiegskandidaten Nummer eins. Sollten sich diese Prognosen bewahrheiten, dann würde sich das restliche Quartett – darunter mit Neuling Limburger HC ein dritter Hessenverein – relativ entspannt um die Plätze zwei bis fünf balgen.

Nicht zuletzt weil es manchmal ja doch anders kommt, als man denkt, ist Niklas Isselhard sehr an einem erfolgreichen Saisoneinstieg gelegen: "Vier Punkte nach den ersten beiden Spielen gegen Nürnberg und in Limburg wären gut", sagt der Teamsprecher, mit 23 Jahren einer aus der jüngeren Generation. Zehn Jahre mehr auf dem Buckel hat Mirco Fuchs, und der langjährige Spielführer weiß genau, "dass es gerade gegen die HGN immer darauf ankommt, wer den besseren Tag erwischt".

Auftaktgegner HGN in der Vorsaison zweimal siegreich

ALLE SPIELE DER RRK-HERREN ‒ H = Heimspiel (Sporthalle Dicker Busch)

Dezember

3. HG Nürnberg (17.15/H/Vorsaison: 2.)
9. Limburger HC (20.00/A/Aufsteiger)
11. SC 80 Frankfurt (14.45/H/Absteiger)
17. Dürkheimer HC (16.00/A/4.)

Januar

7. Kreuznacher HC (14.45/H/3.)
8. HG Nürnberg (13.00/A)
14. Limburger HC (16.45/H)
15. Dürkheimer HC (13.00/H)
20. SC 80 Frankfurt (20.30/A)
29. Kreuznacher HC (12.00/A)

In der vergangenen Spielzeit war dies zweimal die HGN, die zu Hause 9:5 und in Rüsselsheim 7:6 gewann. Für den Ruderklub spricht neben dem Heimvorteil (Samstag, 17.15 Uhr), dass die Franken vor drei Wochen beim Olli-Domke-Cup in der Sporthalle Dicker Busch keinen besonders guten Eindruck hinterließen. "Da war deren Trainer aber nicht dabei", relativiert Fuchs, der wiederum selbst nicht mit dem RRK-Team am HGN-Turnier teilnahm, wo einer 2:7-Niederlage ein abschließender 3:2-Erfolg gegen den Auftaktgegner zu Buche stand.

Losgelöst von den jüngsten Testspieleindrücken ist die Vorbereitung in den Augen des Trainers gut gelaufen: "Wir haben in den letzten sechs Wochen viel über unser System gelernt und freuen uns nun auf die Saison. Wir haben bei den drei Turnieren ziemlich viele Spieler eingesetzt und durch die Rotation vielleicht etwas Konstanz verloren. Für dieses Wochenende bin ich zuversichtlich, denn wir werden eine Mischung aus Jugend und Erfahrung im Kader haben", erläutert Jonathan Elliott. Im Vergleich zur Vorsaison fehlen zwar Christian Domke (TSG Neustadt) und Christian Minar (Knieprobleme), doch mit Jan Petersen und Frank Trautmann (beide 33) will es ein Duo noch mal wissen, das ebenfalls am DM-Titel 2008 und dem Hallen-Europacupsieg in Rüsselsheim im Februar 2009 beteiligt war.

Während Petersen am Samstag ausfällt, könnte "Traute" nach fast drei Jahren ein Comeback in der Abwehr geben. "Spielerisch ist das bei ihm immer noch top", urteilt Mirco Fuchs, der selbst aufgrund unverhofft starker beruflicher Beanspruchung nicht wie geplant mittrainieren kann. "Aber wir hatten ja eh vor, peu á peu jungen Leute mehr Anteile zu geben", sagt Fuchs und nennt hier stellvertretend Alexander Hupf. Und: "Unser Sturm ist ja ohnehin schon sehr jung." Insgesamt könne Coach Elliott auf 14 bis 15 Feldspieler zählen, berichtet Isselhard. Auf der Torhüterpositon dürfte es keinen Wechsel geben: "Für mich haben wir mit Felix Rippel den besten Keeper der Liga", so Elliott.


Spezieller Schulterschluss

Beide RRK-Teams beim "Hallen-Cup des Südens" in Nürnberg auf Rang drei

Von Martin Krieger (aus "Main-Spitze" vom 22.11.2016)

Gemeinsamer Turnierbesuch, im selben Hotel genächtigt und jeweils nach Siegen gegen den gleichen Gegner auf Platz drei geendet: Die beiden Hockey-Topteams des Rüsselsheimer RK haben beim "Hallen-Cup des Südens" einen speziellen Schulterschluss hinbekommen. Am vorletzten Wochenende, bevor es für die Damen in der Ersten und für die Männer in der Zweiten Bundesliga ernst wird, probten beide Kollektive des Ruderklubs in der Franken-Metropole den Ernstfall. Und bekamen von der starken Konkurrenz zum Teil deutlich vor Augen geführt, wo es aktuell noch klemmt.

Unter dem Strich indes kehrten beide RRK-Vertretungen mit einem positiven Gefühl an den Untermain zurück. Nach zum Teil heftigen Niederlagen kam hier und da der Schlussakkord nicht schräg daher. Die von Norman Hahl trainierten Rüsselsheimer Damen hielten Erstliga-Rückkehrer HGN 6:2, die Schützlinge von Männercoach Jonathan Elliott die Heimmannschaft 3:2 nieder. "Schön war, dass wir das letzte Spiel so deutlich gewonnen haben", sagte Hahl. Und auch Teamsprecher Niklas Isselhard konnte so den "positiven Abschluss" hervorheben und obendrein attestieren, "der Runde nun mit einem besseren Gefühl entgegenzusehen".

Das Damenturnier ließ sich sich aus hessischer Sicht gut an. Der RRK bezwang die Gastgeberinnen 2:1, musste fortan aber ohne die stark erkältete Kapitänin Eva Frank auskommen. Dies schlug sich prompt in einer 1:10-Packung gegen den Münchner SC nieder. "Die waren in allen Belangen einen Schritt weiter als wir", räumte Hahl unumwunden ein. Dies sei tags darauf trotz des 2:4 gegen TSV Mannheim nicht der Fall gewesen. "Ein Spiel auf Augenhöhe, das leider unter ein paar Fehlentscheidungen der Schiedsrichter litt", so Hahl zum 2:4. Auch ohne Lotta Hof (Fersenverletzung) und Stammkeeperin Lisa Lahham (Schulterblessur) stand dann zum Abschluss das sichere 6:2 gegen die HGN zu Buche, bei dem sich erneut Petra Ankenbrand als Haupttorschützin hervortat.

Zwar erstmals wieder mit den länger verletzten Phil Bosche und Alexander Hupf, aber dafür gänzlich ohne Routiniers nach Nürnberg gefahren, hatten die RRK-Männer zunächst einen sehr schweren Stand. Speziell gegen die Erstligisten Münchner SC (2:9) und den konterstarken Nürnberger HTC (2:14), aber auch vom 2:7 (0:5) gegen die gleichklassigen Hausherren. "Von der ersten Halbzeit war unser Trainer gar nicht erbaut", so Isselhard. Obwohl der Kader am Sonntag durch Punktspiele der Reserven auf acht Feldspieler ausgedünnt war und die Kräfte im vierten Spiel über 50 Minuten schwanden, verdient der 3:2-Sieg über die HGN Respekt. "Mega gut gegen den Ball" hätten er und seine Teamkollegen da gearbeitet und sich den Mut machenden Erfolg durch Tore von Nils Büttner (2) und Isselhard selbst verdient.


Meilenstein in Nürnberg

Beide RRK-Topteams treffen beim "Hallen-Cup des Südens" auf starke Gegner

Von Martin Krieger (aus "Main-Spitze" vom 18.11.2016)

"Ladys first" heißt es am Samstag auch bei den beiden besten Hockeyteams des Rüsselsheimer RK. Und angesichts etlicher Baustellen-Kilometer auf der viel befahrenen A3 Richtung Süden könnte es ein kleiner Vorteil sein, dass die RRK-Damen beim Hallen-Vorbereitungsturnier der HG Nürnberg bereits um 11.35 Uhr bereitstehen müssen, während die Männer des Ruderklubs gut zwei Stunden später erstmals ran müssen.

So oder so – für beide Kollektive ist der "Hallen-Cup des Südens" ein Meilenstein bei der Einstimmung auf die in 14 Tagen anrollende Punktrunde. Sechs der acht Mannschaften mischen in dieser Hallensaison in der Ersten Bundesliga mit, was entsprechend niveauvolle Vergleiche verspricht. Nach dem Sieg beim bereits ordentlich besetzten Turnier in Bad Dürkheim ist Rüsselsheims Damentrainer Norman Hahl guter Dinge, dass es für sein Team auch am Wochenende gut laufen kann. Vicky Krüger und Kapitänin Eva Frank sind erstmals mit an Bord, was dank deren großer Erfahrung in den jeweils 50-minütigen Partien gegen die Gastgeberinnen, TSV Mannheim und Münchner SC sicherlich hilfreich sein wird.

"Im Tor bin ich mal gespannt, wie‘s läuft", sagt Hahl, nachdem Stammkeeperin Lisa Lahham ihre verletzte Schulter schont und durch Nina Ankenbrand vertreten wird. Ansonsten ist alles an Bord, wobei Isabel Scherer erst am Sonntag dazustößt, wenn das Turnier mit Platzierungsspielen ausklingt.

Gänzlich ohne Routiniers muss dagegen Männercoach Jonathan Elliott in der "Bratwurst-Hochburg" auskommen. Mirco Fuchs, Christian Minar und Jan Petersen – auch Frank Trautmann ist wieder ins Training eingestiegen – geben der Familie den Vorrang. "Das ist schon ein ganz wichtiges Turnier für uns", sagt denn auch Teamsprecher Niklas Isselhard – wohl wissend, dass die Konkurrenz sehr stark einzuschätzen ist. Nur die HGN gehört wie der Ruderklub der Zweiten Liga an, Auftaktgegner Münchner SC und die sonntäglichen Frühsportler vom Nürnberger HTC (9 Uhr) sind erstklassig unterwegs. "Wir werden bestimmt noch das eine oder andere ausprobieren", so Isselhard.

Jonathan Elliott hat mit den RRK-Herren einen gelungenen Vorbereitungsauftakt hingelegt.


Weiße Weste für Frauen und Männer

Das lässt hoffen: Mit zwei Turniersiegen in Bad Dürkheim begann für die Rüsselsheimer Hockeymannschaften die Hallenvorbereitung.

Aus "Rüsselsheimer Echo" vom 16.11.2016

Die Hockeymannschaften des Rüsselsheimer RK sind seit Anfang November unter das Dach gewechselt und bereiten sich auf die anstehende Hallensaison vor. Erstmals um Punkte wird am 3. Dezember gekämpft. Los geht es dann mit Heimspielen in der Sporthalle Dicker Busch. Jeweils gegen die HG Nürnberg. Die Bundesliga-Frauen spielen um 15 Uhr und danach, 17.15 Uhr, die Männer in der 2. Liga Süd.

Bis dahin wird allerdings unter der Anleitung der Trainer Norman Hahl (Frauen) und Jonathan Elliott (Männer) in den Übungseinheiten noch viel Schweiß fließen. Denn, eine gute konditionelle Verfassung ist bei dieser flotten und laufintensiven Sportart Voraussetzung für eine erfolgreiche Runde. Zudem gilt es, nach den Spielen auf dem Feld, erst mal wieder die völlig konträren Abläufe in der Halle zu verinnerlichen.

Eine erfolgreiche Runde heißt für beide Teams in erster Linie, den Klassenerhalt möglichst ungefährdet zu sichern. Mehr scheint derzeit noch nicht drin zu sein. Nicht für die junge Frauenmannschaft des RRK, die wohl erst wieder in ein paar Jahren einen der beiden ersten Plätze in der Bundesliga Süd – und damit den Einzug ins Play-off-Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft – ins Visier nehmen kann. Und wahrscheinlich auch nicht für die Rüsselsheimer Männer. Die haben sich in der Vergangenheit stets vergeblich um die Rückkehr ins Oberhaus bemüht. Zunächst wiederholt knapp am Wiederaufstieg gescheitert, drohte in den vergangenen Jahren phasenweise sogar ein weiterer Abstieg.

Sieg trotz fehlendem Trio

Mittlerweile haben beide RRK-Teams zum Vorbereitungsauftakt schon die ersten Gehversuche unter Wettkampfbedingungen erfolgreich bestanden. Beim Hallenturnier in Bad Dürkheim hatten die Rüsselsheimer am Ende die Nase vorne. Fünf ihrer vier Spiele gewannen die Frauen: 4:1 gegen den Dürkheimer HC, 5:4 gegen DHC Hannover, 4:1 gegen Crefelder HTC und 2:1 gegen Blau-Weiß Köln. Nur gegen den Marienthaler HC musste sich der RRK mit einem 2:2 begnügen. Trainer Norman Hahl sprach von "einem unsererseits hervorragend verlaufenen Wettkampf". Der verspricht einiges, zumal mit Eva Frank, Viktoria Krüger und Rebecca Schneider drei der erfahrenen Spielerinnen fehlten.

Die RRK-Männer blieben in der Pfalz ebenfalls unbesiegt. Sie setzten sich in der Vorrunde gegen den Feudenheimer HC (5:4) und den Düsseldorfer SC (5:1) durch. Das 4:4 gegen DHC Hannover reichte zum Gruppensieg. Im Halbfinale folgte ein 4:2 gegen den Hanauer THC, ehe im Finale Gastgeber und Ligakonkurrent Dürkheim mit 5:2 abgefertigt wurde. hpp


RRK-Männer beim Dürkheimer Fassturnier ebenso siegreich wie Frauen

Hajri ragt mit acht Toren heraus / Lob für Talente

Von Thomas Schulz (aus "Main-Spitze" vom 08.11.2016)

Beim ersten Dürkheimer Fassturnier setzten sich beide Hockeyteams des Rüsselsheimer RK durch und gewannen jeweils ein ausrangiertes Barrique-Weinfass – ohne Inhalt. Was die RRK-Bundesligadamen anbelangt, fand Coach Norman Hahl nur lobende Worte für sein Ensemble: "Dafür, dass wir erst zwei Tage zuvor das erste Hallentraining absolviert hatten, lief der gesamte Wettkampf wirklich hervorragend, zumal die erfahrenen Spielerinnen wie Eva Frank, Viktoria Krüger oder Rebecca Schneider überhaupt nicht dabei waren."

Der RRK kassierte in den fünf Partien keine Niederlagen. Hahl: "Die Jungen haben das wirklich gut gemacht. Wir sind verdientermaßen Turniersieger geworden. Es war ein super Wettbewerb, um nach der Feldrunde in die Hallenabläufe reinzukommen." Nun gehe es weiter mit den Übungseinheiten, am kommenden Wochenende ist frei, ehe acht Tage später ein weiteres Vorbereitungsturnier in Nürnberg auf dem Programm steht.

Dass der RRK ausgerechnet gegen den Hamburger Regionalligisten Marienthaler HC nur 2:2 spielte, tat nichts zur Sache, denn gegen den Dürkheimer HC (4:1), Regionalligist DHC Hannover (5:4) sowie die Bundesligisten Crefelder HTC (4:1) und Blau-Weiß Köln (2:1) konnte jeweils gewonnen werden – entsprechend mühelos damit auch das komplette Turnier. Am Ende rangierten die Opelstädterinnen mit 13 Punkten deutlich vor dem Ausrichter Dürkheim (10), der in der Oberliga angesiedelt ist und überraschend Bundesligist Crefelder HTC 4:3 bezwang.

Auch beim Gesamtauftritt der Rüsselsheimer Hockeyherren an der Weinstraße gab es nichts zu meckern. Die RRK-Sechs spielte gegen Nord-Zweitligist DHC Hannover 4:4, schlug den in der 2. Regionalliga Südwest angesiedelten Feudenheimer HC 5:4 und gewann unerwartet deutlich 5:1 gegen West-Zweitligist Düsseldorfer SC, womit der Staffelsieg in der Gruppe B perfekt war. Im Halbfinale gewann die Crew von Trainer Jonathan Elliott dann 4:2 gegen Regionalligist Hanauer THC und setzte sich im Endspiel klar mit 5:2 gegen den ebenfalls in der Zweiten Bundesliga Süd agierenden Gastgeber Dürkheimer HC durch.

"Der Finalsieg fiel etwas zu hoch für uns aus. Ansonsten war unser Coach natürlich sehr zufrieden, wobei im Angriff Mounir Hajri mit acht Toren herausragte", sagte Mannschaftssprecher Niklas Isselhard. "Wichtig war aber auch die Defensivarbeit. Während am Samstag Routiniers wie Mirco Fuchs oder Frank Trautmann eingesetzt wurden, durften am Sonntag vier junge Spieler zeigen, was sie in der Abwehr drauf haben. Insofern kann man in dieser frühen Phase der Hallenvorbereitung nur ein positives Fazit ziehen."