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RRK-Herren und die Feldhockey-Regionalligasaison 2016/17 − Vorbereitung und Verlauf! Mit Jonathan Elliott als Trainer!

Siege gegen Zweitligisten und Schweizer Rekordmeister

RRK-Männer beim eigenen Vorbereitungsturnier am Sommerdamm gut drauf

Aus "Main-Spitze" vom 12. April 2017

(ulz). Bei seinem eigenen Hockey-Vorbereitungsturnier am Sommerdamm spielte Regionalligist Rüsselsheimer RK eine gute Rolle, lag am Ende punktgleich mit dem Schweizer Rekordmeister Rot-Weiß Wettingen (29 Titel) sowie Zweitligist HG Nürnberg vorne. Allerdings wurde das Tabellenbild insofern verzerrt, weil nicht alle Teams gleich viele Partien austragen konnten, da der Hanauer THC am Sonntag seine Mannschaft aufgrund massiver Personalprobleme zurückzog.

Entsprechend duellierte sich beispielsweise der RRK überhaupt nicht mit dem Ligakonkurrenten. Gegen einen weiteren, TEC Darmstadt, unterlag das Ensemble von Trainer Jonathan Elliott zwar 1:2 (Torschütze Florian Krupa) – alle weiteren Matches gewann man indes. Zweitligist Limburger HC wurde 5:2 geschlagen (Tore: Niklas Isselhard/2, Jan Petersen, Alexander Hupf, Nils Büttner), RW Wettingen 2:0 (Büttner/Isselhard) und HG Nürnberg 5:4 (Isselhard/4, Büttner).

Bei bestem Frühsommerwetter war die Stimmung im RRK-Lager – mit Ausnahme der schweren Verletzung von Talent Levin Voigt (Bruch des Oberschenkelkopfs) – gut: "Von der Auftaktniederlage gegen TEC abgesehen, hat es wirklich Spaß gemacht. Unser Coach hat am Samstag und Sonntag mehr als 16 Leute eingesetzt, viel ausprobiert und war mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden. Nicht nur weil wir endlich mal wieder mehrere Spiele gewonnen haben, hat uns das Turnier in der Vorbereitung auf die Rundenfortsetzung enorm weiter gebracht", berichtete Teamsprecher und Haupttorschütze Niklas Isselhard.

Am Donnerstag (20.30 Uhr) steht ein weiterer Test bei Zweitligist TG Frankenthal auf dem Programm, am Dienstag nach Ostern (20.30 Uhr) geht‘s zum tieferklassigen TSV Schott Mainz.


Erstmals Freiland für die RRK-Männer

Rüsselsheim veranstaltet Turnier für sechs Mannschaften ohne Siegprämien oder Pokale

Aus "Main-Spitze" vom 07.04.2017

(ulz). Zur Fortsetzung der Hockey-Regionalligasaison richtet der Rüsselsheimer RK am Wochenende Am Sommerdamm ein Vorbereitungsturnier aus. Nachdem sich seit Jahren der "Oliver-Domke-Cup" in der Halle bewährt hat, betritt die Hockeysparte des Ruderklubs im Freien sozusagen Neuland, wie Männer-Teamsprecher Niklas Isselhard erläutert: "Ich kann mich nicht erinnern, dass die Aktiven auf dem Feld jemals ein Turnier veranstaltet hätten. Die Idee kam von unserem Trainer Jonathan Elliott, der dabei durchaus eigennützig dachte. Denn wenn wir an fast jedem Wochenende ziemlich weit weg fahren müssen, sind oft nicht alle Akteure dabei, wegen Studium, Arbeit oder warum auch immer. Hier bei uns ist es für den Coach einfacher, zumindest die meisten Spieler einzusetzen. Außerdem sparen wir natürlich auch Kosten, wenn längere Fahrten, inklusive Übernachtungen, vermieden werden."

Einen speziellen Namen hat der Wettkampf nicht, es gibt auch keine Siegerprämien oder Pokale. Es nehmen sechs Mannschaften teil, wobei mit RW Wettingen ein Team sogar aus der Schweiz kommt – der RRK war dort auch schon auf einem Turnier. Neben dem Ausrichter spielen die Ligarivalen TEC Darmstadt sowie Hanauer THC und die Zweitligisten HG Nürnberg sowie Limburger HC. Los geht es am Samstag um 10 Uhr, bei einer Spielzeit von zweimal 30 Minuten. Sonntags sind zweimal 25 Minuten pro Partie angesetzt, alles nach dem Modus „jeder gegen jeden“.

Samstag: RRK - TEC Darmstadt (10 Uhr), Hanauer THC - HG Nürnberg (11.20 Uhr), Limburger HC - RW Wettingen (12.40 Uhr), HTHC - TEC (14 Uhr), RRK - LHC (15.20 Uhr), RWW - HGN (16.40 Uhr).

Sonntag: RRK - RWW (10 Uhr), HTHC - LHC (11.10 Uhr), RWW - TEC (12.20 Uhr), RRK - HGN (13.30 Uhr), LHC - TEC (14.40 Uhr), RRK - HTHC (15.50 Uhr).


Isselhard: Wir konnten viel lernen

RRK-Männer kassieren beim Turnier in Nürnberg vier Niederlagen in vier Spielen

Von Thomas Schulz (aus "Main-Spitze" vom 4. April 2017)

Im Rahmen der Vorbereitung auf die Fortsetzung der Hockey-Feldrunde bestritt Regionalligist Rüsselsheimer RK einen ersten Härtetest. Beim Testturnier der, in der Zweiten Bundesliga Süd angesiedelten HG Nürnberg war die RRK-Mannschaft am Samstag gleich in zwei Partien über zweimal 30 Minuten im Einsatz, unterlag jedoch ‒ trotz Bestbesetzung ‒ gegen die Zweitligisten Zehlendorfer Wespen (1:7/Torschütze Niklas Isselhard) sowie Münchner SC (1:6/Torschütze Marius Knoll) deutlich.

Am Sonntag stand dann das dritte Gruppenmatch auf dem Programm, das bei einer Spielzeit von zweimal 25 Minuten 1:2 gegen Erstligist Nürnberger HTC verloren ging. Da der NHTC am Wochenende bereits in der Bundesliga aktiv war, trat nur eine verstärkte Reserve an. Yannick Rapp traf für den Ruderklub. Zum Turnierausklang im Spiel um Platz sieben maßen die Rüsselsheimer dann ihre Kräfte mit Regionalliga-Konkurrent TuS Obermenzing und unterlagen 3:4. Isselhard (2) sowie Phil Bosche trugen sich in die Rüsselsheimer Torschützenliste ein.

"Auch ohne Punktgewinn und mit den zwei klaren Misserfolgen hat uns der anstrengende Wettkampf sportlich weitergebracht. Trainer Jonathan Elliott war jedenfalls nicht unzufrieden", sagte Mannschaftssprecher Niklas Isselhard. "Gerade gegen die Wespen und die Münchener, die ja in der Zweiten Liga, oben mitmischen, konnten wir viel lernen. Nämlich wie man in Vergleichen mit spielstarken Teams besser gegen den Ball arbeitet. Ansonsten haben wir insgesamt ein paar dumme Tore zu viel gefangen und am Sonntag, als nicht mehr alle Mann an Bord waren, ging uns am Ende etwas die Puste aus."


Isselhard und Klee trefflich zum 2:2

Rüsselsheimer RK trennt sich im Vorbereitungsspiel vom Wiesbadener THC mit Remis

Von Thomas Schulz (aus "Main-Spitze" vom 21.03.2017)

In einem ersten Test im Hinblick auf die Rundenfortsetzung in der Hockey-Regionalliga Süd, die am 29. April gegen den Turnerbund Erlangen erfolgt, bestritten die Männer des Rüsselsheimer RK ein Vorbereitungsmatch gegen den eine Etage tiefer angesiedelten Wiesbadener THC und trennten sich vom hessischen Rivalen mit einem 2:2 (2:1)-Unentschieden.

Der Ruderklub begann stark, stand in der Defensive stabil und erarbeitete sich im Angriff mehrere gute Einschussgelegenheiten. Lohn der Offensivbemühungen: Niklas Isselhard traf per Strafecke zum 1:0, und wenige Minuten später erzielte Lorenz Klee das 2:0. Allerdings kamen die vom langjährigen RRK-Bundesligaspieler und Trainer Gerrit Rothengatter gecoachten Gäste in der Folgezeit stärker auf, verkürzten noch vor der Pause und egalisierten nach Wiederbeginn. Bis zum Schluss blieb es dann beim 2:2.

Teamsprecher Niklas Isselhard äußerte sich insgesamt zufrieden über die Leistung seiner Mannschaft: "Die Gegentreffer waren zwar ärgerlich, doch dafür dass wir bislang kaum den Feldschläger in der Hand hatten und viel ausprobierten, war die Leistung schon ganz in Ordnung."


Krasser Oktober-Unterschied

NACHGEFRAGT   Vor Jahresfrist mit makellosen Aktiventeams, durchläuft RRK-Hockeysparte eine kritische Phase

Von Martin Krieger (aus "Main-Spitze" vom 19.10.2016)

Oktober 2015: Die Zweitliga-Hockeydamen des Rüsselsheimer RK gehen mit optimalen 21 Punkten und 42:5 Toren, die Regionalliga-Männer des Ruderklubs mit vier Siegen aus vier Partien und 11:3 Treffern in die Winterpause. Oktober 2016: Die RRK-Damen haben vor dem elften und letzten Freiluftauftritt am Samstag in Düsseldorf drei Bundesliga-Punkte auf dem Konto bei 9:38 Toren. Das Männerteam hat in fünf Regionalliga-Begegnungen zwar abermals elf Tore erzielt, aber auch 14 gefangen und sieben Zähler eingespielt.

Naheliegend, dass dieser krasse Unterschied in einem lange Jahre erfolgsverwöhnten Verein kritisch bis sorgenvoll betrachtet wird, zumal der Nachwuchs im Freien seit Urzeiten ohne Hessentitel geblieben ist. "Es lässt sich nicht wegdiskutieren, dass wir in einer kritischen Phase sind. Die Qualität im Rüsselsheimer Hockey ist zurückgegangen", sagt Martin Müller, seit 1999 Abteilungsleiter. Da die Lage erkannt worden sei, werde die (Trainings-)Arbeit bereits beleuchtet, um nötige Rückschlüsse ziehen zu können. "Der Prozess läuft, aber so etwas geht nicht von heute auf morgen", so Müller.

Diese Einschätzung könnte mühelos auf das aktuelle Damenteam des RRK übertragen werden. "Natürlich fehlt es da in erster Linie an Erfahrung, hier und da aber auch an Format. Uns war bewusst, dass wir mit so vielen jungen Spielerinnen und einem relativ kleinen Kader Schwierigkeiten bekommen würden", erklärt der 67-Jährige. Grundsätzlich sei es eine tolle Sache, Erste Liga zu spielen und möglichst auch drin zu bleiben, "aber wenn es solche Bretter wie das 0:9 gegen Köln gibt, dann ist das nicht mehr ganz so gesund und in der jetzigen Situation auch nicht hilfreich".

Selbst wenn es trotz Verletzungspechs – mit Kapitänin Eva Frank fällt die "Seele" des Teams nach einem Jochbeinbruch noch drei Wochen aus – gegen TuS Lichterfelde am Sonntag den ersten Sieg gab (4:2), "noch die halbe Wegstrecke vor uns liegt und vielleicht die eine oder andere im Frühjahr zurückkommt, ist der RRK aktuell nicht in der Lage, die Bundesliga sicher abzubilden", sagt Müller. Und: "Es kann sein, dass wir uns zu einem Fahrstuhlteam entwickeln."

Während der Spartenchef den Zulauf im Jugendbereich als "weiterhin relativ gut" bezeichnet, aber nichtsdestotrotz die Trainingssituation überdacht werde, betrachtet der langjährige Spartenchef und frühere Bundesligaspieler das Treiben der jetzigen Männer-Mannschaft besonders kritisch: "Wie die ihre Spiele vergeigen, das betrübt mich sehr. Da müssen einige ihre Einstellung überdenken, denn wenn man wirklich etwas erreichen will, muss dafür auch etwas getan werden." Entsprechend wäre es, laut Müller, "sehr schlecht", wenn die Trainer die Lust verlieren würden. Jonathan Elliott und der neue Damencoach Norman Hahl seien beides "junge Leute, die gut zu uns passen und die sich hier weiterentwickeln können und mit denen wir gerne längerfristig zusammenarbeiten wollen".

Mounir Hajri gegen Rot-Weiß München bedrängt


Rüsselsheimer RK: Zurzeit nur mehr Mittelmaß

Nach dem 2:2 gegen München wechseln die Rüsselsheimer Hockey-Männer nur mit mittelmäßiger Zwischenbilanz unters Hallendach.

Aus "Rüsselsheimer Echo" vom 17.10.2016

hpp - Gerade einmal drei Wochen nach dem Start ist für die Männer des Rüsselsheimer RK der erste Teil der Saison in der Feldhockey-Regionalliga Süd auch schon wieder beendet. Mit einem 2:2 (1:2) gegen Rot-Weiß München verabschiedeten sie sich in die Halle. Unter dem Dach ist der RRK dann ab nächsten Monat zweitklassig (2. Bundesliga Süd) unterwegs.

Im Freien geht es erst wieder Mitte April nächsten Jahres weiter. Was die Rüsselsheimer in den ersten fünf Rundenspielen auf die Beine gestellt haben, lässt eigentlich keine zwei Meinungen zu: Sie sind in der drittklassigen Feld-Regionalliga gut aufgehoben – ein Aufstieg scheint derzeit utopisch. Zwei Siege und ein Unentschieden zu Hause, dagegen zwei deutliche Auswärtsniederlagen. Also mit sieben Zählern nicht mal die Hälfte der möglichen Punkte eingefahren. Das ist nicht Fisch, nicht Fleisch – Mittelmaß halt.

Wie auch die abschließende Vorstellung am Sommerdamm gegen die Gäste aus der bayerischen Landeshauptstadt. Obwohl die Rüsselsheimer keinesfalls schlecht spielten. Das Team von Trainer Jonathan Elliott war optisch überlegen, zeigte bei Ballbesitz auch gute Ansätze. Vieles wurde jedoch nicht konsequent zu Ende gespielt. Immer wieder machten überhastete Fehlpässe einen Strich durch die Rechnung. Leicht vermeidbare Ballverluste, durch die dann wiederum die alles andere als sattelfest auftretende Defensivabteilung in Schwierigkeiten geriet...

Rüsselsheimer RK: Leon Traum; Jonas Hof, Christian Minar, Patrick Schaffarczyk, Mirco Fuchs, Yannick Rapp, Phil Bosche, Nicholas Bachtadse, Niklas Isselhard, Mounir Hajri, Nils Büttner, Lorenz Klee, Marius Knoll, Paul Günster, Jan Erik Dudel.


Wer holt die Kastanien aus dem Feuer?

Aus "Rüsselsheimer Echo" vom 15.10.2016

Für die Herren des Rüsselsheimer RK ist es das letzte Spiel im Feld in diesem Jahr. Entsprechend motiviert ist die Mannschaft von Trainer Jonathan Elliott vor der heutigen Partie gegen HLC Rot-Weiß München. Am Sommerdamm hat der RRK bisher noch eine weiße Weste.

Zuletzt kassierte der RRK zwei deftige Niederlagen. Sowohl beim 1:5 in Würzburg als auch beim 1:5 in Darmstadt machte die Mannschaft keine gute Figur, galt man doch in beiden Partien als leichter Favorit. Heute gegen Rot-Weiß München gibt es die Gelegenheit, sich zu rehabilitieren. Um in der 1. Hockey-Regionalliga weiterhin oben ein Wörtchen mitzureden, sollte der RRK das Heimspiel gewinnen. Ein gewisser Druck war zuletzt spürbar, dieser könnte das Team aber auch beflügeln, denn mittlerweile haben die Topteams aus Dürkheim und Würzburg sechs Punkte zwischen sich und den RRK gebracht.

Der heutige Gegner aus München stand ähnlich wie der RRK vor Saisonbeginn hoch im Kurs, konnte das aber noch nicht bestätigen. Die Mannschaft von Trainer Carlos Escribá Linero hat aus drei Spielen erst einen Punkt geholt. Aus Münchner Sicht soll das natürlich heute anders werden. Das will der RRK verhindern. Doch aus gesundheitlichen wie aus beruflichen Gründen ist der Kader wieder dezimiert. Mirco Fuchs, Finley Schwarz, Alex Hupf, Jan Petersen, Konstantin Foohs und Julius Kaus fallen aus. Diese Lücken gilt es für den walisischen Trainer des RRK erst einmal zu füllen. Wer jedoch die Kastanien aus dem Feuer holen soll, ließ Jonathan Elliott vor dem Spiel noch offen. Zudem bestünde bei Fuchs nach Grippeerkrankung noch ein Funken Hoffnung, dass er spielt, so Elliott.

Die Münchner unterlagen zuletzt in Würzburg mit 0:1. Das spricht für eine enge Partie, denn Rot-Weiß ist keine Mannschaft, die Spiele hoch verliert. Immer ist der ehemalige Bundesligist dran und auf Augenhöhe mit dem Gegner. Für den RRK sind drei Punkte möglich, der Gegner wird dem Gastgeber aber eine heiße Partie abfordern. Sollte es zu einem Unentschieden reichen, könnten wohl beide Mannschaften ganz gut damit leben. "Wer jedoch um den Aufstieg mitspielen will, der sollte seine Heimspiele auch gewinnen", sagte Jonathan Elliott vor dem ersten Spieltag in der Regionalliga Süd. frk


Gegen München Chance zur Rehabilitierung

Aus "Main-Spitze" vom 14.10.2016

(ulz). Nach den beiden deftigen 1:5-Niederlagen in Würzburg und Darmstadt ist bei den Hockey-Männern des Rüsselsheimer RK Ernüchterung eingekehrt. Gelang in der Saison 2015/2016 im Herbst noch eine eindrucksvolle Siegesserie, steht der Ruderklub nun als Tabellenvierter im Mittelfeld der Regionalliga Süd.

Bevor es in die lange Winterpause geht, kann sich das Team von Trainer Jonathan Elliot zumindest noch einmal rehabilitieren. Und zwar am Samstag (17 Uhr, Sommerdamm) gegen Rot-Weiß München.

Vor einigen Jahren noch gemeinsam in der Bundesliga unterwegs, erwischten die Süddeutschen einen noch schlechteren Rundenstart. Nur ein 2:2 gegen Obermenzing konnte RWM verbuchen. Pressesprecher und RRK-Aufbauspieler Niklas Isselhard sagt: "Gegen München wollen wir es wieder besser machen als zuletzt. Wir müssen in der Abwehr stabiler stehen, mehr Chancen kreieren und sie auch nutzen." Doch personell sieht es mau aus: Offen ist, ob Mirco Fuchs (Grippe) gesund wird. Neu erkrankt ist Finley Schwarz, Alex Hupf ist weiterhin verletzt und Jan Petersen, Konstantin Foohs sowie Julius Kaus sind beruflich oder privat verhindert.


Hockeyspieler auch beim TEC 1:5 unterlegen

Aus "Main-Spitze" vom 10. Oktober 2016

(ulz). Eine Woche nach der 1:5-Pleite bei Neuling HTC Würzburg verlor Hockey-Regionalligist auch bei TEC Darmstadt 1:5 (1:1). Entsprechend machte sich auf Grund der Auswärtsschwäche nach dem Abpfiff Ernüchterung breit. Schließlich hatte sich das Team von Trainer Jonathan Elliott ("Wir waren in der Verteidigung viel zu zaghaft und müssen uns ernste Fragen stellen.") im Südhessen-Derby viel vorgenommen, wollte sich unbedingt für den ersten Dämpfer nach zwei Auftakt-Heimsiegen rehabilitieren. Doch ohne Jan Petersen (berufsbedingt), Alexander Hupf (verletzt) und den kurzfristig erkrankt ausfallenden Mirco Fuchs angetreten, lief in der kampfbetonten Partie für den Ruderklub zumindest nach Wiederbeginn nichts zusammen. Mit weiterhin sechs Punkten aus zwei Heimspielen rutschte man auf den vierten Tabellenplatz ab, währen der TEC mit jetzt sieben Zählern auf Position drei vorrückte...

Rüsselsheimer RK: Reisch; Hof, Bosche, Isselhard, Rapp, Kaus, Klee, Bachtadse, Knoll, Hajri, Schaffarczyk, Minar, Dudel, Foohs, Büttner


Ein "scrappy" Spiel

Kann Rüsselsheimer RK 1:5-Scharte in Würzburg am Sonntag beim TEC Darmstadt auswetzen?

Aus "Main-Spitze" vom 07.10.2016

(kri). Mit dem Tennis- und Eisclub (TEC) Darmstadt ist für den Rüsselsheimer RK in der Hockey-Regionalliga Süd oft nicht gut Kirschen essen. In der Vorsaison kamen die Heinerstädter mit einem Habenpunkt an den Sommerdamm, beendeten mit dem 1:1 die Sechs-Siege-Serie des Ruderklubs und in der Rückrunde dann per 3:1-Erfolg die letzten (vagen) Aufstiegshoffnungen.

Dass Jonathan Elliott dem neuerlichen Aufeinandertreffen am Sonntag (16 Uhr) mit einem mulmigen Gefühl entgegenblickt, geht freilich über die Erfahrungen aus der Spielzeit 2015/16 hinaus. "Wir waren alle enttäuscht, was in Würzburg passiert ist. Am meisten frustriert hat mich, dass es nach der Pause einfach nicht besser wurde", erklärt der RRK-Trainer rückblickend auf das arg ernüchternde 1:5 beim Aufsteiger.

Entsprechend nimmt der Waliser alle Spieler und speziell die Führungskräfte für den Sonntag in die Pflicht: "Die Leader müssen sich zeigen, denn gegen Darmstadt ist es immer ein 'scrappy' Spiel", so Elliott. Dass "scrappy" übersetzt rauflustig bedeutet, sagt einiges über die Intensität aus, mit der dieses Südhessenderby geführt wird. Große Veränderungen am Kader wird es mit Ausnahme des Fehlens von Alexander Hupf (verletzt) und Jan Petersen (beruflich gebunden) nicht geben. "Das gibt den Jungs vom Montag die Chance, die Dinge direkt wieder gerade zu biegen", so Elliott.


Binnen 45 Stunden zwei arg unterschiedliche Gesichter

Rüsselsheims Hockeyspieler lassen 4:0 gegen Hanau ein 1:5 in Würzburg folgen

Von Martin Krieger (aus "Main-Spitze" vom 04.10.2016)

Binnen 45 Stunden haben die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK in der Regionalliga Süd gegen zwei Aufsteiger und Main-Mitanrainer arg unterschiedliche Gesichter gezeigt. Am Samstag am heimischen Sommerdamm dem Hanauer THC noch 4:0 überlegen, war die Fahrt am Montag zum HTC Würzburg ein echter Flop. Mit 1:5 Toren gingen die Hessen am "Tag der deutschen Einheit" im Frankenland unter und traten entsprechend gefrustet die Heimfahrt an...

Rüsselsheimer RK: Reisch; Hof, Bosche, Isselhard, Rapp, Kaus, Fuchs, Klee, Bachtadse, Hupf, Knoll, Hajri, Schwarz, Schaffarczyk; Minar, Dudel (beide nur Samstag), Foohs (nur Montag)


Zwei Siege als Anspruchsdenken

Rüsselsheimer RK kreuzt Schläger mit Aufsteigern aus Hanau und Würzburg

Aus "Main-Spitze" vom 30.09.2016

(kri). Den Grundstein haben die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK schon mal gelegt und es könnte durchaus noch besser kommen: Nach dem 3:2-Einstieg in die Regionalliga Süd sieht es auf den ersten Blick so aus, als wären die Saisonsiege zwei und drei durchaus möglich. Mit dem Hanauer THC, der am Samstag (18 Uhr) an den Untermain kommt, sowie Feiertags-Gegner Würzburger HTC (Montag, 15 Uhr) kreuzt der Ruderklub mit Aufsteigern die Schläger.

Obwohl der Sprung von der Zweiten in die Erste Regionalliga kein kleiner ist, schien es Jonathan Elliott geraten, sich ein genaues Bild von beiden Gegnern zu machen. "Er ist vergangenen Samstag nach Hanau gefahren und wird uns im Abschlusstraining per Video vorbereiten", berichtet Spieler und Presseinformant Niklas Isselhard. Obwohl die Hanauer mit 13 Punkten Vorsprung West-Meister geworden sind, warten sie nach dem 1:2 gegen Ost-Champion Würzburg noch auf den ersten Punkt. "Unser Anspruch ist es schon, zweimal zu gewinnen, wenn wir oben mitspielen wollen", stellt Isselhard klar.

Während die Hanauer in der Saison 2014/15 mit sieben Punkten und 13:57 Toren sang- und klanglos wieder abgestiegen waren, aber den RRK zu Hause 1:0 bezwangen, ist der montägliche Gegner aus Unterfranken weitgehend unbekannt. Für den Trainer gilt das freilich nicht: Unter dem Polen Maciej Matuszynski hatten die Rüsselsheimer Damen 2015 nach 28 Jahren die Bundesliga verlassen müssen. Dass der weitgehend komplette Ruderklub – lediglich Konstantin Foohs muss am Samstag berufsbedingt passen – vor einigen Jahren mal einen Turniersieg in Würzburg landen konnte, darf durchaus als gutes Omen betrachtet werden.


Doppelpack von Niklas Isselhard

Spielfreudiger RRK feiert 3:2-Erfolg über TuS Obermenzing zum Start der Regionalliga-Saison

Von Thomas Schulz (aus "Main-Spitze" vom 26.09.2016)

Mit einem 3:2 (3:1)-Sieg über TuS Obermenzing startete der Rüsselsheimer RK in die Hockey-Regionalliga Süd. Allerdings musste das Team von Trainer Jonathan Elliott bis zum Abpfiff um den Sieg zittern, denn nach der 3:1-Pausenführung versäumte es der Ruderklub, den Vorsprung in Abschnitt zwei auszubauen.

Wie gewohnt, präsentierten sich die Gäste aus dem Münchner Stadtteil als unbequemer Gegner, der zudem den besseren Start erwischte. Doch verwertete die TuS-Elf zwei Strafecken nicht, was Mirco Fuchs in der elften Minute mit dem 1:0 bestrafte. Ein schneller Konter misslang zunächst, denn Julius Kaus erwischte nach Nils Büttners Flanke die Kugel nicht richtig. Im zweiten Versuch war es dann der RRK-Kapitän, der die Verwirrung in der Abwehr nutzte und den Ball über die Linie drückte. Zwar glichen die Bayern nach einer Ecke durch Carl Eggert aus (19.), doch im Gegenzug stellte Niklas Isselhard den alten Abstand wieder her (2:1/20.). Mit vorbildlichem Einsatz erlief er noch eine etwas unpräzise Vorlage und traf aus kurzer Distanz und spitzem Winkel. Isselhard prallte bei der Aktion mit dem Kopf gegen den Torpfosten, was ihn nicht davon abhielt, in Minute 33 einen weiteren Tempogegenstoß mit einem strammen Schuss zum 3:1 abzuschließen.

Nach Wiederbeginn verkürzte der Gast per Siebenmeter zum 3:2 (Lucas Brunner/42.), doch fielen dann keine weiteren Treffer mehr. Gelegenheiten zum 4:2 hatte der kampfstarke und spielfreudige RRK genügend – darunter fünf Strafecken.

Es darf durchgestartet werden: Finley Schwarz hofft auf einen guten Saisonauftakt mit dem RRK.

RRK: Reisch; Fuchs, Foohs, Rapp, Bosche, Klee, Isselhard, Petersen, Bachtadse, Hof, Hajri, Schwarz, Kaus, Büttner, Schaffarczyk, Knoll.


Der RRK ist heiß auf den Start

Für die Hockeyherren des Rüsselsheimer RK geht es wieder los: Am Sonntag will die Mannschaft von Trainer Jonathan Elliott in der Regionalliga Süd durchstarten. Das erste Heimspiel am Sommerdamm gegen TuS Obermenzing wird um 14 Uhr angepfiffen.

Aus "Rüsselsheimer Echo" vom 24.09.2016

frk - Am Ende der langen Vorbereitung stand eine teambildende Maßnahme im nahe gelegenen Mainz. Physisch wie psychisch sind die RRK-Hockeyherren nun gut in Schuss. "Unsere Vorbereitung war gut und wir haben uns entwickelt, aber wir müssen vor allem aus der letzten Saison lernen", sagt der Waliser Coach Jonathan Elliott mahnend. Er ist bemüht, die Erwartungen vor dem Start in die 1. Regionalliga Süd nicht allzu hoch zu hängen, vom Topfavoriten auf den Aufstieg will er nichts wissen. "Wenn wir oben mitspielen wollen, müssen wir in unserem Heimspiel drei Punkte holen", so Elliott, der von Spiel zu Spiel denken will.

Nur Florian Krupa gilt es zu ersetzen, ansonsten ist der Kader derselbe wie in der Vorsaison. Hinzu kommt, dass kein Zweitliga-Absteiger in die Regionalliga Süd integriert werden musste. Wenn es eine Parallele zur zurückliegenden Saison geben sollte, dann den beachtlichen Saisonstart. 19 Punkte standen aus den ersten sieben Spielen zu Buche. "In den ersten Spielen hatten wir sicherlich auch Glück, doch wir haben gezeigt, dass wir gegen jeden Gegner gewinnen können", so Elliott. In der Rückserie hatte dann die Konzentration im Training und im Spiel nachgelassen und ein Negativtrend hatte sich eingestellt, der bis zum Saisonende anhielt. Nur drei weitere Zähler folgten auf das Konto der am Ende enttäuschten Rüsselsheimer Herren.

Um gut aus den Startlöchern zu kommen, strebt der RRK morgen einen Heimsieg an. Doch die Münchner vom TuS Obermenzing sind ein unangenehmer Gegner. Saisonübergreifend gab es in den jüngsten vier Partien drei Niederlagen für den RRK. Einzig das Heimspiel in der vergangenen Spielzeit gewann man mit 3:1. Dieser Erfolg soll wiederholt werden. Obermenzing war bereits vergangene Woche im Einsatz und kam gegen HLC Rot-Weiß München im Stadtduell zu einem 2:2. Die TuS hatte vor eigenem Publikum zur Pause sogar mit 2:0 in Front gelegen, musste am Schluss froh sein, dass es am Ende nicht 2:3 hieß. Fünf Spiele im Feld stehen zunächst auf dem Spielplan. Im neuen Jahr folgen neun weitere. "Was ein guter Start lostreten kann, hat die vergangene Saison gezeigt", sagt Elliott, der hofft, dass sein Team zu einer guten Konstanz findet. Dürkheim, Darmstadt, zweimal München, Würzburg, Hanau und Erlangen sind die Stationen. Der Kampf um die Punkte ist eröffnet.

RRK-TERMINE 2016

25. September (Sonntag, 14 Uhr) gegen TuS Obermenzing (Vorsaison: 4.)

1. Oktober (Samstag, 18 Uhr) gegen Hanauer THC (Aufsteiger)

3. Oktober (Montag, 15 Uhr) beim Würzburger HTC (Aufsteiger)

9. Oktober (Sonntag, 16 Uhr) beim TEC Darmstadt (6.)

15. Oktober (Samstag, 17 Uhr) gegen Rot-Weiß München (3.)


Gelingt der Start gegen kantige Bayern?

RRK-Männer nach vertrauensbildendem Teamevent um erste Punkte gegen TuS Obermenzing

Aus "Main-Spitze" vom 23.09.2016

(kri). Während für drei Viertel der "Klassenkameraden" der Punktspielalltag in der Regionalliga Süd am vergangenen Wochenende begann, waren die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK in anderer Mission unterwegs. Da Neuling Würzburger HTC um Verlegung gebeten hatte, begab sich Trainer Jonathan Elliott mit seinem Kader nach Mainz, wo auf engstem und verschlossenem Raum befreiende Aufgaben gemeinsam zu lösen waren. Ob diese vertrauensbildende Teammaßnahme als i-Tüpfelchen der Vorbereitungszeit gefruchtet hat, wird sich am Sonntag ab 14 Uhr erweisen. Mit TuS Obermenzing kommt eine Mannschaft an den Sommerdamm, mit der für den Ruderklub zuletzt nicht gut Kirschen essen war. Drei Niederlagen steht nur der 3:1-Heimerfolg aus der Vorsaison entgegen, die sich mit 19 Punkten aus den ersten sieben Spielen so formidabel angelassen hatte, aber dann mit lediglich drei weiteren Zählern arg traurig ausgetrudelt war.

Trainer Elliott hofft auf Lerneffekt aus Vorsaison

Obwohl mit Ausnahme von Florian Krupa alle Mann an Bord geblieben sind und kein Zweitliga-Absteiger integriert werden musste, tut Coach Elliott gut daran, sich in Sachen Saisonerwartung zurückzuhalten: "Unsere Vorbereitung war gut und wir haben uns entwickelt, aber wir müssen vor allem aus der letzten Saison lernen", sagt der Waliser. Selbst wenn der Traumstart anno 2015 auch vom Glück begünstigt gewesen sein mag, so schien die vielversprechenden Mischung aus erfahrenen Haudegen und jungen Wilden auf einem sehr guten Weg zurück in die Zweitklassigkeit. Doch irgendwann, wie der langjährige Kapitän Mirco Fuchs deutlich hatte erkennen lassen, war offenbar nicht mehr mit der gebotenen Ernsthaftigkeit im Training gearbeitet worden.

Dass vom Auftakt gegen die unbequemen, weil kantigen Bayern einiges abhängt, wohin die Reise für den RRK in dieser Spielzeit geht, ist auch Elliott bewusst: "Wenn wir um den Aufstieg mitspielen wollen, sollten wir von uns erwarten, dass wir am Sonntag zu Hause drei Punkte nehmen." Was ein guter Start lostreten kann, hat die abgelaufene Runde gezeigt. Dass in diesem Jahr fünf, im nächsten Jahr weitere neun Spiele anstehen, belässt allerdings auch bei einem Fehlstart gute Chancen. Der Limburger HC ging zuletzt mit fünf Punkten in die Winterpause und lag zwischenzeitlich zehn Zähler hinter dem Ruderklub, war am Ende aber doch aufgestiegen.


Der Kader der Ersten Herren des RRK in der Feldsaison 2016/17 (hinten: Marius Knoll, Patrick Schaffarczyk, Paul Günster, Alexander Hupf, Jonas Hof; davor: Julius Kaus, Nicholas Bachtadse, Konstantin Foohs, Lorenz Klee, Jan Petersen, Nils Büttner, Niklas Isselhard, Dominik Miczka, Finley Schwarz, Tim Meierhöfer, Cedric Pabst, Trainer Jonathan "Jon" Elliott; vorn: Constantin Böhmer, Christian Minar, Mirco Fuchs, Torwart Bastian Reisch, Torwart Felix Rippen, Mounir Hajri, Yannick Rapp, Phil Bosche; weiter mit dabei: Jan Erik Dudel, Felix Seitz, Leon Traum, Tim Meierhöfer, "Physio" Diana Czerwonka, "Athletik" Dennis Hörl)


Männer in Stuttgart ohne Erfolgserlebnis

Männer wollen verstärkt an ihrer Athletik arbeiten

Von Martin Krieger (aus "Main-Spitze" vom 06.09.2016)

Obwohl den Männern des Ruderklubs beim Turnier der Stuttgarter Kickers in vier Spielen über 30 Minuten gegen die Schwaben und HG Nürnberg kein Erfolgserlebnis vergönnt war, überwog drei Wochen vor dem Saisoneinstieg auch hier das Positive: "Dafür, dass es nur gegen Zweitligisten ging, haben wir ganz gut mitgespielt", berichtet Aufbauspieler Niklas Isselhard, "und es war sehr intensiv". Der größte Unterschied zwischen dem heimischen Regionalligateam und den höherklassigen Gegnern habe darin bestanden, "dass die über 60 Minuten die Qualität halten konnten. Bei uns reicht das nur für etwa 15 Minuten, dann gibt es einen Durchhänger", so Isselhard.

Während spielerisch und taktisch mitgehalten werden könne, fehle es dem RRK-Team noch an Athletik. "Mit unserem neuen Athletiktrainer arbeiten wir daran"“, sagt Isselhard, dem ein Treffer beim 1:2 im zweiten Vergleich mit der HGN gelang. Zuvor hatte es beim 0:1 gegen Stuttgart "ganz gut ausgesehen", beim 0:3 gegen Nürnberg weniger gut. Zum Abschluss hieß es dann bei einem Gegentor von Yannick Rapp 1:2 gegen die Kickers.

Fünffacher RRK-Vollstrecker in Bad Kreuznach: Niklas Isselhard.


In Köln gut mitgehalten, in Bad Kreuznach nur gesiegt

Damen und Herren des Rüsselsheimer RK machen in der Saisonvorbereitung Fortschritte

Aus "Main-Spitze" vom 30.08.2016

(kri). Die beiden Hockey-Spitzenteams des Rüsselsheimer RK können ein wenig zuversichtlicher sein, bis zum Saisonstart am 17./18. September Betriebstemperatur erreicht zu haben: Die leicht und locker in die Bundesliga zurückgekehrten Damen des Ruderklubs hielten im dritten Vorbereitungsspiel beim DM-Zweiten Rot-Weiss Köln deutlich besser mit, als vier Tage zuvor beim Mannheimer HC (1:6).

"Köln war durch Olympia noch etwas geschwächt, aber die Umstellungen an unserem neuen Raumdeckungssystem haben definitiv schon besser gegriffen, und wir hatten uns auch deutlich besser an das Tempo gewöhnt", so das Fazit von Aufbauspielerin Viola Becker zur 3:5-Niederlage in der Domstadt. Von den 18 Feldspielerinnen, die der neue Trainer Norman Hahl nominiert hatte, trugen sich Kapitänin Eva Frank (zur 1:0-Führung), Isabel Scherer (2:3) und Emma Kanz (3:5) in die Torschützinnenliste ein.

Während die RRK-Damen an diesem Dienstag (20.30 Uhr, Sommerdamm) gegen Erstliga-Absteiger TSV Mannheim erneut zum Schläger greifen, lassen sich die Männer bis zum kommenden Wochenende Zeit. Bevor es in Stuttgart gegen Zweitligisten geht, ließ Rüsselsheims Regionalligateam den Testspiel-Reigen im August in Bad Kreuznach gegen tieferklassige Gegner ausklingen. Und das durchweg mit Erfolg, auch wenn die Routiniers Christian Minar und Jan Petersen ganz fehlten und Mirco Fuchs sowie Lorenz Klee jeweils nur einen Tag am Ball waren: Am Samstag und Sonntag wurde neben Gastgeber Kreuznacher HC auch DSD Düsseldorf jeweils zweimal besiegt. "Dank der vielen Spielzeit haben wir uns spielerisch gut weiterentwickeln können, aber auch vieles ausprobiert, was wir nun per Video analysieren werden", berichtet Niklas Isselhard.

Der Abwehrspieler, der gemeinsam mit Phil Bosche und Nicholas Bachtadse als Dreigestirn in die Fußstapfen des langjährigen Kapitäns Mirco Fuchs getreten ist, war mit fünf Treffern bester RRK-Torschütze bei den Siegen gegen KHC (3:2/4:1) und DSD (3:0/4:0). Einmal war Neuzugang Marius Knoll erfolgreich, der vom Wiesbadener THC zu seinem Stammverein zurückgewechselt ist. Aus dem bisherigen Kader ausgeschieden ist dagegen Florian Krupa, der sich nach dem Abitur auf eine etwa einjährige Weltreise begibt.