Home

Allgemein

Hockey

Rudern

Tennis

Archiv Kontakt Sitemap Impressum

Pressestimmen zum Start und zum Verlauf der Hallenhockey-Bundesligarunde 2015/2016 der RRK-Herren in der Zweiten Bundesliga − Was sind die Ziele? Was ist das Ergebnis?

Nicht über eigenen Schatten gesprungen

Trotz 5:1-Führung verpasst Rüsselsheimer RK beim Zweitliga-Abschluss seinen dritten Saisonsieg

(kri). Gut, dass es in dieser Hallensaison einen Gegner gab, der auch für die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK bezwingbar war: Gegen die HG Nürnberg konnte die Mannschaft von Trainer Jonathan Elliott zum Saisonkehraus jedenfalls nicht mehr über ihren Schatten springen und beendete die Punktrunde nach der 6:7(5:3)-Heimniederlage auf dem fünften und vorletzten Tabellenplatz. Die beiden Erfolge gegen das abgeschlagene Schlusslicht TB Erlangen sollten demnach die einzigen bleiben, reichten unter dem Strich aber locker, um sich für eine fünfte Runde in der Zweiten Bundesliga Süd zu qualifizieren.

Zufrieden indes war nach dem verpatzten Kehraus in der Sporthalle Dicker Busch keiner, der walisische Trainer schon gar nicht: "Das war heute die gleiche Geschichte wie in fast allen anderen Saisonspielen auch. Wir beginnen gut, führen deutlich und verlieren dann nach einem Siebenmeter-Gegentor völlig unsere Linie. Besonders schade, dass uns das auch noch zu Hause passiert ist. Wir müssen unbedingt lernen, uns bei Führungen besser zu verhalten", sagte Elliott...

Rüsselsheimer RK: Rippel; Fuchs, Kaus, C. Domke, Minar, Bachtadse, Petersen, Klee, Hajri, Isselhard, Rapp.


Abschied mit drittem Saisonsieg?

RRK-Hockeyspieler würden 5:9-Hinrundenpleite gegen HG Nürnberg gerne wettmachen

Aus "Main-Spitze" vom 29. Januar 2016

(kri). Fast auf den Tag genau sechs Jahre ist es her, da hatten die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK ihren vorerst letzten großen Auftritt. In der Berliner Max-Schmeling-Halle stand am 30. Januar 2010 das DM-Halbfinale an, das die RRK-Cracks in den beiden Jahren zuvor jeweils für sich entschieden hatten. Doch in der Hauptstadt, in der drei Wochen zuvor noch der ambitionierte Berliner HC im Viertelfinale 8:2 düpiert worden war, wollte es an jenem kalten Samstag für die Hessen gar nicht gut laufen. Nach einem 4:2-Halbzeitstand hieß es am Ende 9:4 für den Harvestehuder THC.

Wenn nun am letzten Januar-Sonntag die Indoorsaison 2015/16 in der Sporthalle Dicker Busch gegen HG Nürnberg endet, dann steht ab 14 Uhr für den Ruderklub weit weniger auf dem Spiel. Seit vier Jahren gehört der viermalige nationale Hallentitelträger der Zweiten Bundesliga Süd an. Und das wird auch so bleiben. Denn mit dem 5:5 beim Dürkheimer HC hat sich die Mannschaft vom Untermain aus eigener Kraft ans rettende Ufer bugsiert. "Natürlich war Erleichterung da, obwohl es mir für die Jungs leidgetan hat, dass es wieder nur zu einem Remis reichte", sagte Mirco Fuchs. Der 32 Jahre alte Spielführer, das komplette vorletzte Punktspiel-Wochenende aufgrund einer Erkältung unpässlich, ist einer von fünf Akteuren des aktuellen RRK-Kaders, die anno 2010 dabei waren. "Von da an ging‘s bergab", so Fuchs.

Warum es in dieser Saison nicht besser gelaufen ist, das kann der Lehrer leicht erklären: "Wir haben nur die beiden Spiele gegen Erlangen gewonnen, obwohl wir in einigen anderen Begegnungen vorne lagen", so Fuchs. Dies habe auch Trainer Jonathan Elliott moniert und wolle gezielt den Hebel ansetzen, "damit wir uns künftig einfach taktisch geschickter verhalten, wenn es darum geht, Führungen nach Hause zu bringen".

Obwohl mutmaßlich maximal noch eine Verbesserung im Endklassement auf Tabellenplatz vier drin ist, will der RRK sich auf alle Fälle siegreich in Richtung Feldrunde verabschieden. Da die Reserve noch Chancen auf den Aufstieg hat, wäre es auch für Fuchs wenig sinnvoll, "wegen der Erfahrung eines Zweitligaspiels Leute hochzuziehen". Entsprechend steht zu erwarten, dass sich die "üblichen Verdächtigen" darum bemühen können, die 5:9-Pleite in Nürnberg wettzumachen.


Punktlandung in Bad Dürkheim

Nach später 4:6-Heimniederlage gegen Meister Ludwigsburg verbleibt RRK dank 5:5 in der Pfalz in der Liga zwei

Von Martin Krieger (aus "Main-Spitze" vom 25. Januar 2016)

Sie hatten den Gegner zwar nicht zum Meister gekürt, aber dass sich der HC Ludwigsburg ausgerechnet in der Sporthalle Dicker Busch zum zweiten Male als Erstliga-Aufsteiger ablichten und feiern lassen konnte, das dürfte keinem Spieler des Rüsselsheimer RK gefallen haben. Zumal aufgrund des 4:6 gegen die dominierenden Schwaben die rechnerische Möglichkeit bestand, dass Schlusslicht TB Erlangen mit zwei deutlichen Siegen noch am Ruderklub vorbeiziehen konnte. Diese Gefahr indes war am nächsten Tag zur klassischen Mittagessenszeit gebannt: Die Mannschaft von Trainer Jonathan Elliott erreichte beim Dürkheimer HC ein 5:5 und kann nach dieser Punktlandung nicht mehr auf den letzten Tabellenplatz in der Zweiten Bundesliga Süd zurückfallen. "Natürlich bin ich glücklich, dass wir nun 'safe' sind. Aber ich bin auch frustriert wegen der beiden Begegnungen, in denen wir gut gespielt und geführt, aber trotzdem verloren haben. Daraus müssen wir für die neue Saison lernen", so Coach Elliott...


Zwischenzeitlich nicht zielstrebig genug

Zu Hause verloren die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK gegen den starken Tabellenzweiten Kreuznacher HC mit 3:5. Vier Gegentore bekamen sie von ihrem früheren Mitspieler Sebastian Behr eingeschenkt.

Aus "Frankfurter Neue Presse" vom 11.01.2016

Im stets brisanten Prestigevergleich mit ihrem früheren Trainer Markus Hippchen zogen die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK den Kürzeren. Gegen den starken Aufsteiger Kreuznacher HC musste in der Sporthalle Dicker Busch trotz der 2:1-Pausenführung noch eine 3:5-Heimniederlage quittiert werden. Eine zwar ärgerliche, keinesfalls aber unverdiente Niederlage, die dem RRK den Sprung auf den zweiten Platz der 2. Hallen-Bundesliga Süd verwehrte, ansonsten aber wohl keine weiteren Folgen haben wird. Schon weit enteilt ist ganz vorne der HC Ludwigsburg, der nun am nächsten Spieltag (23. Januar) mit einem Sieg in Rüsselsheim die sofortige Bundesliga-Rückkehr perfekt machen kann. Obwohl für den RRK die Zwischenbilanz von acht Punkten aus sieben Spielen alles andere als befriedigend ist, bleibt er weiterhin Dritter, sieben Zähler vor dem Schlusslicht TB Erlangen. Theoretisch fehlt also momentan noch ein Sieg zum Klassenerhalt, doch praktisch sollte der Zweitligaverbleib – trotz des nicht einfachen Restprogramms – schon geschafft sein. Es ist nämlich höchst unwahrscheinlich, dass die bisher sieglosen Erlanger ihre verbleibenden drei Partien allesamt gewinnen...

RRK: Felix Rippel; Mirco Fuchs, Julius Kaus, Nicholas Bachtadse, Christian Domke, Lorenz Klee, Christian Minar, Jan Petersen, Mounir Hajri, Niklas Isselhard, Finley Schwarz. hpp


Bei Sieg über Ex-Coach wäre Ruderklub 'safe'

Neuling Kreuznacher HC kommt aber als Zweitliga-Tabellenzweiter in die Sporthalle Dicker Busch

Aus "Main-Spitze" vom 8. Januar 2016

(kri). Wer verliert schon gerne gegen seinen alten Trainer oder seine alte Mannschaft? Die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK sind ihrem einstigen Coach Markus Hippchen nach dessen Demission am Untermain anno 2011 schon ein paar Mal begegnet. Bislang allerdings überwiegend im Freien und maximal in der drittklassigen Regionalliga. Am Samstag nun kehrt der 49-Jährige mit seinem Heimatteam des Kreuznacher HC in die Sporthalle Dicker Busch zurück, in der er den RRK durch die Klippen der Bundesligasaison 2010/11 auf Rang drei manövriert hatte. Ab 17 Uhr geht es dort um Punkte in der Südgruppe der Zweiten Bundesliga, in die die Nahestädter erstmals in ihrer Vereinsgeschichte aufgerückt sind.

Obwohl der Einstieg in die neue Umgebung noch in eine 3:7-Pleite bei Ex-Meister Dürkheimer HC mündete, hat sich der KHC inzwischen längst den Respekt der gesamten Konkurrenz erworben. So auch bei Mirco Fuchs: "Die haben bärenstarke Einzelspieler, gehen ein echt gutes Tempo und sind ein absolut ernst zu nehmender Gegner," erklärt der heimische Kapitän und Routinier. Überrascht, dass die Kurstädter als Tabellenzweiter blendend dastehen, zwei Zähler mehr als der Ruderklub gesammelt und zuletzt besagte Dürkheimer im Rückspiel 12:3 demontiert haben, war der 31-Jährige deshalb auch mitnichten: "Ich hatte erwartet, dass sie vorne mitspielen würden."

Dass Fuchs und das gesamte RRK-Team darauf brennen, mehr als das 5:5 aus der Hinrunde zu erreichen, geht über den eingangs beschriebenen Grundehrgeiz hinaus. "Wir wollen unbedingt gewinnen, denn dann dürften wir ziemlich sicher 'safe' sein und könnten Perspektivleuten in den restlichen Partien mehr Spielanteile geben", erläutert Fuchs. Neben einer deutlichen Steigerung gegenüber dem zu zwei Dritteln unbefriedigend verlaufenen Olli-Domke-Turnier am vergangenen Sonntag, wozu auch die Rückkehr etlicher Leistungsträger beitragen dürfte, wird der Ruderklub einen KHC-Akteur besonders im Auge behalten müssen: Sebastian Behr steht mit 15 Saisontreffern auf Rang fünf der Zweitliga-Torjägerliste. Auch Behr kehrt übrigens wie einige andere im KHC-Kader an die kurzzeitig gewählte Wirkungsstätte zurück.


Den Schwung mitnehmen

Zweitligist HG Nürnberg gewann das Hockeyturnier um den Olli-Domke-Cup. Ausrichter RRK musste sich mit dem Platz am Ende des Teilnehmerfelds begnügen.

Aus "Frankfurter Neue Presse" vom 05.01.2016

Den ersten Sonntag im neuen Jahr verbrachten die Hockey-Männer des Rüsselsheimer RK fast komplett in der Sporthalle: Zur 6. Auflage des Olli-Domke-Cups hatten sie nach Bauschheim eingeladen. Zwecks Einstimmung auf die verbleibenden vier Saisonspiele in der 2. Hallen-Bundesliga Süd maßen sie ihre Kräfte mit drei weiteren Mannschaften. Spielpraxis sollte gesammelt, Selbstvertrauen getankt und nicht zuletzt das eine oder andere über die Weihnachtsfeiertage sowie den Jahreswechsel hinzugekommene Pfund wieder heraus geschwitzt werden.

Bei einer Spielzeit von zweimal 25 Minuten war jedes Team zweieinhalb Stunden auf dem Feld beschäftigt. Was die Gastgeber anbelangt, allerdings nicht allzu erfolgreich. Wie schon im Vorjahr, landeten die Rüsselsheimer am Ende nur auf dem letzten Platz. Zweimal hatten die Spieler von Trainer Jonathan Elliott deutlich verloren, einmal knapp gewonnen. Um Punkte wird aber bei diesem Traditionsturnier zu Ehren des früheren RRK-Nationalstürmers Oliver Domke nicht gespielt – alleine die Anzahl der erzielten Treffer bestimmt die Rangfolge im Endklassement.

Insgesamt 88 Tore waren in den sechs Partien in der Großsporthalle Bauschheim gefallen. Mit 28 gingen die meisten Treffer auf das Konto des Zweitligisten HG Nürnberg, der auch alle seine Spiele gewann – und deshalb völlig verdient Turniersieger wurde. Der Rüsselsheimer RK wurde bei der 3:10-Schlappe von den Franken, die in der aktuellen Zweitliga-Tabelle als Vierter einen Platz hinter Rüsselsheim rangieren, regelrecht vorgeführt. Schon zum Auftakt war der RRK gegen den Bundesligisten SC 80 Frankfurt (6:12) chancenlos gewesen. "Obwohl wir uns einiges vorgenommen hatten, ist nur wenig zusammengelaufen. Wir haben zweimal miserabel gespielt", erklärte Kapitän Mirco Fuchs. Wenigstens glückte mit dem 7:6 gegen den Dürkheimer HC noch ein versöhnliches Ende.

Am Samstag gegen Kreuznacher HC

Den Schwung aus diesem Abschlusserfolg will Mirco Fuchs nun mitnehmen. Am kommenden Samstag (17 Uhr, Dicker Busch) wird die Runde gegen den Kreuznacher HC fortgesetzt. Mit einem Heimsieg könnte man den Gegner vom zweiten Platz verdrängen. Da aber Spitzenreiter HC Ludwigsburg schon weit enteilt sei, ist dieses Kriterium nach Ansicht von Fuchs gar nicht mehr so wichtig. "Entscheidend ist vielmehr, dass wir mit einem Dreier den Abstand zum Letzten TB Erlangen vergrößern und somit einen riesengroßen Schritt zum Klassenerhalt machen würden." Ein Manko in der Vorbereitung sieht der Kapitän allerdings in der Tatsache, dass sämtliche Trainingseinheiten dieser Woche in der ungewohnten Königstädter Sporthalle absolviert werden müssen.

Ergebnisse: Rüsselsheimer RK – SC 80 Frankfurt 6:12, Dürkheimer HC – HG Nürnberg 8:11, RRK – Nürnberg 3:10, Frankfurt – Dürkheim 6:7, Frankfurt – Nürnberg 5:7, RRK – Dürkheim 7:6.

Endstand: 1. HG Nürnberg 28:16 Tore, 2. SC 80 Frankfurt 23:20, 3. Dürkheimer HC 21:24, 4. Rüsselsheimer RK 16:28. hpp


Kurz wird's eng, aber am Ende souverän gepunktet

RRK-Männer siegen beim Schlusslicht TB Erlangen 10:6

Von Thomas Schulz (aus "Main-Spitze" vom 21. Dezember 2015)

Zum Rückrundenauftakt in der Zweiten Hockey-Bundesliga Süd gewann der Rüsselsheimer RK letztlich ungefährdet 10:6 (5:1) beim TB Erlangen. Der viermalige deutsche Hallenmeister vom Untermain verbesserte sich auf den dritten Tabellenplatz und kann bei sieben Punkten Vorsprung auf Schlusslicht Erlangen recht beruhigt in die Weihnachtspause gehen...

Rüsselsheimer RK: Rippel; Klee, C. Domke, Isselhard (4), Bachtadse (2), Hajri (2), Büttner, Schwarz (1), Rapp (1), Kaus, J. Hof.

Routine erwünscht: Ex-Weltmeister Christian Domke unterstützt das RRK-Hockeyteam beim wegweisenden Match in Erlangen.


Unbeschwerte oder angespannte Weihnachten?

RRK-Männer vor heikler Mission in Erlangen

Aus "Main-Spitze" vom 18. Dezember 2015

 (kri). Aktuell gibt es keinen Anlass, der die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK Weihnachten und den Jahreswechsel nicht unbeschwert genießen lassen könnte. Okay, etwas mehr als jene fünf Zähler, die der Ruderklub im ersten Teil dieser Hallensaison in der Zweiten Bundesliga Süd gesammelt hat, dürften sich Mannschaft und Trainer Jonathan Elliott schon ausgerechnet haben. Nicht zuletzt nach dem 9:3-Katapultstart gegen TB Erlangen. Wenn es am vorletzten Samstag anno 2015 nun zum Rückspiel nach Erlangen geht, dann sollte jeder in der hessischen Reisegruppe wissen, was ab 15 Uhr in der Sponselhalle die Stunde geschlagen hat. Die fränkischen Gastgeber stehen mit einem Zähler am Tabellenende und deshalb unter enormem Druck. Und selbst wenn davon beim RRK nicht die Rede sein kann, so könnte der Ausgang dieser Partie großen Einfluss auf die vier verbleibenden Spiele im neuen Jahr haben. Gelingt der zweite Saisonsieg, wäre der Gegner auf sieben Punkte distanziert und die Abstiegsgefahr quasi gebannt. Setzt es aber die dritte Pleite, würde das große Zittern beginnen.

"Und dann könnten wir nicht entspannt Weihnachten feiern", sagt der stark erkältete Mirco Fuchs. Da aber alle den Ernst der Lage begriffen hätten, was sich trotz undichter Sporthalle Dicker Busch und eine durch ein Gerüst zeitweilig eingeschränkte Spielfläche in einer wieder besseren Trainingsbeteiligung niedergeschlagen hätte, geht der 32 Jahre RRK-Kapitän die letzte Aufgabe des Jahres positiv an. "Da Erlangen zu Hause ganz anders auftritt, rechne ich mit einer ganz engen Kiste", so Fuchs. Und Coach Elliott geht davon aus, "dass Erlangen nach den letzten Ergebnissen hungrig auf uns ist". Neben Fuchs ist der Einsatz von Konstantin Foohs fraglich, "aber wir werden auf alle Fälle gut besetzt sein", verspricht Fuchs.


Ein bisschen Pech, zu viele ausgelassene Chancen

Ein rabenschwarzes Wochenende erlebten die Hockeyherren des Rüsselsheimer RK in der 2. Bundesliga Süd.

Aus "Frankfurter Neue Presse" vom 14.12.2015

frk - Am Samstag wollte es in der 2. Liga Süd nicht mit einem Heimsieg gegen den Dürkheimer HC klappen (2:2), am Sonntag musste sich das Rüsselsheimer Hockeyteam von Trainer Jonathan Elliott der HG Nürnberg mit 5:9 geschlagen geben...

Kader des Rüsselsheimer RK: Felix Rippel, Phil Bosche, Jonas Hof, Yannick Rapp, Christian Domke, Niklas Isselhard, Patrick Schaffarczyk, Christian Minar, Paul Günster, Mirco Fuchs, Cedric Untergasser, Nicholas Bachtadse, Alex Hupf, Julius Kaus, Lorenz Klee, Mounir Hajri, Conny Böhmer, Florian Krupa, Finley Schwarz, Tim Meierhöfer, Leon Gaber, Nils Büttner.


Zwei "enge Kisten" zum dritten Advent?

RRK-Männer gegen DHC und bei HGN

Aus "Main-Spitze" vom 11. Dezember 2015

(kri). Kaum hat die Punktrunde in der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga, Gruppe Süd, Fahrt aufgenommen, steht der Scheitelpunkt der Saison bereits vor der Tür. Wenn am Sonntag die dritte Kerze am Adventskranz angezündet wird, schließen die sechs Mannschaften die Vorrunde mit den fünften 60-Minuten-Begegnungen ab. Auf den Rüsselsheimer RK, mit vier Zählern ordentlich aus den Startblöcken gekommen, kommt am Samstag (17 Uhr, Dicker Busch) zunächst das zweite Heimspiel in Form des Dürkheimer HC zu, ehe am Sonntag (15 Uhr) die HG Nürnberg die dritte Auswärtshürde darstellen wird...


Zwischenzeitlich den Faden verloren

Zehn schwache Minuten vor der Pause ließen die Hockey-Männer des Rüsselsheimer RK in Ludwigsburg scheitern.

Aus "Frankfurter Neue Presse" vom 7. Dezember 2015

hpp - Innerhalb von zehn Minuten gerieten die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK bei ihrem Auftritt in Ludwigsburg auf die Verliererstraße. Da wurde aus dem anfänglichen 2:2 bis zur Halbzeit ein 2:7-Rückstand, der im zweiten Durchgang nicht mehr zu kompensieren war. Am Ende mussten die Spieler von Trainer Jonathan Elliott eine 6:10-Niederlage quittieren. Mit vier Punkten bleiben die Rüsselsheimer Dritter in der 2. Hallenhockey-Bundesliga Süd...

Der RRK spielte mit: Felix Rippel; Mirco Fuchs, Jonas Hof, Julius Kaus, Konstantin Foohs, Nicholas Bachtadse, Lorenz Klee, Mounir Hajri, Niklas Isselhard, Finley Schwarz und Yannick Rapp.


Läuft's besser in Ludwigsburg als anno 2013?

Aus "Main-Spitze" vom 4. Dezember 2015

(kri). Eine ähnliche Konstellation gab es bereits vor zwei Jahren, doch seinerzeit ist die Chance auf die Tabellenführung den Hockeyspielern des Rüsselsheimer RK gar nicht gut bekommen: Wenn am dritten Spieltag der Zweiten Hallen-Bundesliga Süd der HC Ludwigsburg am Samstag (18 Uhr) auf den RRK trifft, dann dürfte es Schwaben und Hessen gleichermaßen dämmern. Am 7. Dezember 2013 hatte der Ruderklub dort 5:12 das Nachsehen, gleichwohl beide Teams mit jeweils drei Siegen in dieses Duell gegangen waren.

Erstligaerfahren und konterstark

Dass nun auch am Vorabend des Nikolaustages mehr für den HCL spricht, geht über die Tatsache hinaus, dass die Gastgeber mit sechs, der RRK mit vier Punkten aus den Startlöchern gekommen ist. "Die waren vorher schon sehr sicher, in dem, was sie machen, sind gut eingespielt und können wirklich kontern. Und jetzt auch noch um eine Erstligasaison erfahrener, sind sie klarer Favorit", sagt Niklas Isselhard. Der Aufbauspieler, nach einem angerissenen Band im Knöchel beim 5:5 in Bad Kreuznach schon wieder schmerzfrei dabei, weil Routinier Christian Domke aufgrund von Wadenproblemen passen musste, verweist zudem darauf, "dass wir beim letzten Vorbereitungsturnier in Bad Dürkheim ganz klar gegen Ludwigsburg verloren haben".

Doch Bange machen braucht sich im RRK-Lager niemand. Schließlich haben die beiden ersten Saisonauftritte das Selbstvertrauen gestärkt und auch gezeigt, dass Trainer Jonathan Elliott der Mannschaft auch in der Halle gut tut. Der Brite, zuletzt mit dem Fahrrad zum Auftakt-Heimspiel gegen Erlangen gekommen, wird sich wie gehabt wieder intensiv vor den Videorekorder hängen, um Schwachstellen auf Ludwigsburger Seite zu ermitteln. Und trotz der Schmach anno 2013 gibt es Platz für vorsichtige Zuversicht: "Damals", sagt Isselhard, "wurde ja im Hockey5-System gespielt, und das kam den Ludwigsburgern besonders entgegen."


Drei Zähler erspielt, einen erkämpft

Rüsselsheimer RK dreht nach Pause gegen TB Erlangen auf und kann mit Remis in Bad Kreuznach leben

Von Thomas Schulz (aus "Main-Spitze" vom 30. November 2015)

Zum Auftakt in der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga Süd gewann der Rüsselsheimer RK sein Heimspiel gegen TB Erlangen 8:3 und brachte im zweiten Teil des Doppelspieltags ein Unentschieden von Aufsteiger Kreuznacher HC mit...

Rüsselsheimer RK: Rippel; Kaus, Hof, Klee, Fuchs, Bachtadse, Hajri, Rapp, Böhmer, Schwarz, Minar (nur Samstag), Isselhard (Sonntag).


Jan Petersen zurück im RRK-Trikot

Aus "Frankfurter Neue Presse" vom 28.11.2015

In der Südgruppe der 2. Bundesliga wird wieder ein enges Rennen erwartet. Mit großer Vorfreude fiebern die Hockeyherren des Rüsselsheimer RK dem heutigen Start (17 Uhr) in der Sporthalle Dicker Busch entgegen. Erster Gegner ist der TB Erlangen. Morgen (11 Uhr, Jakob-Kiefer-Halle) geht es zum Kreuznacher HC.

Die interessanteste Neuigkeit vor dem Start der Hallensaison ist im Lager der Rüsselsheimer Hockeyspieler sicherlich das Mitwirken eines alten Bekannten. Jan Petersen, früherer Kapitän und Leistungsträger des Halleneuropacupsiegers von 2009, ist zurück im Trikot des RRK. Allerdings wird er aus familiären Gründen nur bedingt mitwirken. Bislang trainiert der 32-Jährige nach Abschluss seiner Doktorarbeit in Wien und beruflicher Orientierung in Frankfurt einmal die Woche mit und soll ab und zu auflaufen. Durch die verletzungsbedingten Ausfälle von Niklas Isselhard, Kontantin Foohs und Julius Kaus könnte Petersens Präsenz früher von Nöten sein als geplant. "Wie Christian Minar ist Jan Petersen ein erfahrener Spieler, der aber nur als Alternative fungieren soll", sagt Kapitän Mirco Fuchs, der sich trotzdem sehr auf Petersens Hallenauftritte freut.

Der heutige Gegner TB Erlangen wurde bei einem Vorbereitungsturnier in der Vorwoche in Bad Dürkheim mit 12:1 besiegt. Allerdings war der Mannschaft von Trainer Jonathan Elliott noch anzumerken, dass nicht alles rund lief. Gegen die Gastgeber setzte es ein 1:9, gegen die HG Nürnberg spielte man 2:2-Unentschieden und gegen den HC Ludwigsburg war der RRK trotz guter Einstellung beim 2:12 heillos unterlegen. Positiv auf sich aufmerksam machten Youngster Finley Schwarz und der immer konstanter spielende Mounir Hajri.

Der dominante HC Ludwigsburg ist auch der große Favorit. Das Team will zurück in die 1. Liga. Mit den anderen Mannschaften der Südgruppe befindet sich der RRK mindestens auf Augenhöhe. Der Kreuznacher HC, Gegner am Sonntag, wird – wie im Feld – der Elliott-Truppe Kopfzerbrechen bereiten. Trainer Markus Hippchen hat einige torgefährliche und technisch gute Spieler in seinen Reihen und wird sicherlich als Außenseiter das Feld aufmischen können. Dieses wird komplettiert durch den Dürkheimer HC und die HG Nürnberg.

Letzter großer Moment im RRK-Trikot: Jan Petersen führt sein Team (dahinter Ex-Torwart Andreas Späck und Christian Minar) zum DM-Halbfinale 2010 in Berlin in die Halle. Nach fünf Jahren in Wien greift der ehemalige Kapitän wieder in und für Rüsselsheim zum Schläger.

Im Rüsselsheimer Tor wird es in der Halle neue Gesichter geben: Nachdem sich Christopher Beer ganz und Bastian Reisch punktuell zurückgezogen haben, ist der Weg frei für den Nachwuchs. Zwischen den Pfosten konkurrieren Anton Kleinpaul und Felix Rippel. Auf dieser Schlüsselposition in der Halle dürfen sich beide Talente beweisen, wobei Kleinpaul zurzeit die besseren Karten zu haben scheint. Das Eigengewächs dürfte heute gegen den TB Erlangen den Anfang machen. Los geht es in der Sporthalle Dicker Busch um 17 Uhr. frk


Wegweisendes Auftaktprogramm

RRK-Männer gehen mit Verletzungssorgen in die Hallensaison, hoffen aber auf Sechs-Punkte-Start

Aus "Main-Spitze" vom 27. November 2015

(kri). Die Freiluftsaison hat sich mit vier Siegen in vier Spielen optimal angelassen, doch Feld- und Hallenhockey sind nicht nur aufgrund des veränderten Regelwerks, kleiner Teams und leichterer Schläger zwei paar Schuhe. Diese Erfahrung haben die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK während der Einstimmung auf die Indoor-Punktrunde gemacht, die am Wochenende mit einem Doppelspieltag gleich rasant Fahrt aufnimmt. Zum Auftakt des sich über rund zwei Monate erstreckenden Programms in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, nimmt der Ruderklub am Samstag (17 Uhr) in der Sporthalle Dicker Busch Aufstellung gegen TB Erlangen. Tags darauf (11 Uhr) wartet mit dem Kreuznacher HC ein mutmaßlich extrem "heißer" Neuling auf die Mannschaft von Trainer Jonathan Elliott.

Dass den ersten beiden Spielen aus heimischer Sicht wegweisende Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf zukommt, kann als gesichert gelten. Nach einer mit vielen, zum Teil hohen Niederlagen gepflasterten Vorbereitung war am vergangenen Sonntag beim Turnier des Dürkheimer HC ein 12:2-Erfolg über Erlangen herausgesprungen. "Die werden sich am Samstag ganz anders präsentieren", hebt Mirco Fuchs mahnend den Finger. Gleichzeitig geht der RRK-Mannschaftskapitän aber davon aus, "dass Erlangen einer der Gegner ist, die wir hinter uns lassen sollten". Mit Ausnahme von Erstliga-Absteiger HC Ludwigsburg, dem der 31-jährige Fuchs eine ähnlich dominante Rolle wie in der Aufstiegssaison 2013/14 zutraut, schätzt der langjährige Kapitän und Europacupsieger von 2009 die anderen fünf Teams in etwa gleich stark ein. "Und deshalb wäre es schön und sollte auch unser Ziel sein, am ersten Wochenende möglichst sechs Punkte einzufahren. Denn unser Teamziel ist es, so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben."

SPIELTERMINE DER RRK-HERREN

November 28. TB Erlangen (17.00/H/Vorsaison: 2.) - 29. Kreuznacher HC (11.00/A/Aufsteiger)

Dezember 6. HC Ludwigsburg (18.00/A/Absteiger) - 12. Dürkheimer HC (17.00/H/4.) - 13. HG Nürnberg (15.00/A/5.) - 19. TB Erlangen (15.00/A)

Januar 9. Kreuznacher HC (11.00/H) - 23. HC Ludwigsburg (16.00/H) - 24. Dürkheimer HC (11.00/A) - 31. HG Nürnberg (14.00/H)

H = Heimspiel, A = Auswärtsspiel

Unerfahrenes Torhüterduo

Losgelöst davon, dass Kreuznachs Trainer Markus Hippchen gegen seinen Ex-Verein immer gerne gut aussieht und der KHC mit Sebastian Behr einen Filigrantechniker in seinen Reihen hat, der an einem guten Tag ein Spiel fast alleine entscheiden kann, drücken den Ruderklub aktuell ziemlich große Personalsorgen. Mit Niklas Isselhard, Konstantin Foohs und Julius Kaus fallen Leistungsträger verletzungsbedingt aus. Dazu hat sich Christopher Beer ganz und Bastian Reisch punktuell zurückgezogen, sodass es zwischen den Pfosten nun Anton Kleinpaul oder Felix Rippel richten müssen. "Beide sind sehr lernwillig, aber natürlich fehlt die Erfahrung, was gerade in der Halle ein Manko sein kann", räumt Fuchs ein. Dass der im Sommer verpflichtete britische Coach Elliott mit Indoorhockey bislang weniger am Hut hatte, sei dagegen kein Problem: "Er ist ja ein sehr intelligenter Hockeytrainer und hat Spaß in der Halle. Und außerdem spricht er sehr viel mit uns erfahrenen Leuten."

In dieser Richtung hat sich für Elliott vor seiner ersten Hallenrunde am Untermain zudem eine weitere Alternative aufgetan: Jan Petersen, Kapitän und Aufbauspieler des Rüsselsheimer Europacup-Siegerteams, hat seine Doktorarbeit in Wien abgeschlossen und in Frankfurt bei einer Bank einen Job angetreten. "Wie Christian Minar trainiert er einmal pro Woche bei uns mit, kann und will aber aus familiären Gründen nur ab und zu dabei sein. Angedacht sind in diesem Jahr zwei Spiele", berichtet Fuchs. Dass das 32-jährige RRK-Eigengewächs auch so herzlich willkommen ist, kann als gesichert gelten.


Ungeschlagen, aber keine Glanzleistung

RRK-Damen in Gau-Algesheim mit Hochs und Tiefs / Für Männer wird's in Bad Dürkheim zweimal bitter

Aus "Main-Spitze" vom 25. November 2015

(kri). Die beiden besten Hockeyteams des Rüsselsheimer RK haben sich auch acht Tage vor dem Punktspielstart in die Hallensaison in arg unterschiedlicher Verfassung präsentiert. Während die Damen des Ruderklubs beim Meeting des SV Gau-Algesheim in insgesamt sechs unterschiedlich langen Halbzeiten gegen die erstklassige Konkurrenz von Eintracht Frankfurt und ETuF Essen ungeschlagen blieben, gerieten die personell gebeutelten Zweitliga-Herren beim Turnier des Dürkheimer HC unter lauter gleichklassigen Gegnern zweimal unter die Räder, feierte aber auch einen Kantersieg...

Lichtblick Finley Schwarz

In Bad Dürkheim musste RRK-Coach Jonathan Elliott neben einem angeschlagenen Quartett am ersten Tag auch auf den schulisch gebundenen Mannschaftskapitän Mirco Fuchs verzichten. Im Tor sollte Talent Anton Kleinpaul Erfahrungen sammeln, die im ersten Spiel gegen die Gastgeber vor allem in der zweiten Halbzeit eher unschön ausfielen (1:9); Routinier Christian Minar erzielte den Gegentreffer. Deutlich präsenter trat der Ruderklub dann gegen die HG Nürnberg auf und kassierte erst bei der Schlussecke das 2:2.

Nach einer morgendlichen Besprechung im Klubheim der Pfälzer startete der RRK beschwingt in den zweiten Tag, kanzelte den ersten Punktspielgegner TB Erlangen 12:1 ab, wobei Goalie Kleinpaul 52 Minuten lang mit guten Paraden die Null hielt. Zum Abschluss wartete dann der starke Erstliga-Absteiger HC Ludwigsburg, gegen den trotz positiver Einstellung am Ende ein ernüchterndes 2:12 zu Buche stand. "Neben mangelnder Physis – an beiden Tagen war immer mindestens ein Spieler zu wenig auf der Bank, was in der Halle auf diesem Niveau doch enorm ist – war auch die Konzentration nicht mehr so da, wie am Morgen", erläuterte Fuchs.

Als Lichtblick des Wochenendes bezeichnete der Kapitän Finley Schwarz, der zwar zuweilen noch äußerst unerfahren reagiere, "aber auf jeden Fall sehr viel Frische in das Spiel bringt und sich toll entwickelt. Daneben wird Mounir Hajri immer konstanter". Alles in allem bleibe aber zu konstatieren, "dass wir eine Woche vor Rundenstart doch noch einiges zu tun haben", so Fuchs.


Letzte Tests für die RRK-Teams

(kri). In Rheinhessen und in der Pfalz bietet sich den Spitzenteams des Rüsselsheimer RK am Wochenende letztmals die Gelegenheit, sich für die Hallenhockey-Punktrunde warm zu spielen. Während die Damen beim Turnier des SV Gau-Algesheim auf die Bundesliga-Konkurrenz von Eintracht Frankfurt und ETuF Essen treffen, bekommen es die Zweitliga-Männer des Ruderklubs beim Dürkheimer HC mit gleichklassigen Rivalen zu tun...

Viele Verletzte und Kranke

Die Rüsselsheimer Männer, in ihrer Saisonvorbereitung durch Verletzungen und Krankheiten bislang stark beeinträchtigt und unter dem neuen Trainer Jonathan Elliott wenig erfolgreich, werden versuchen, am Samstag (ab 12.30 Uhr) und Sonntag (ab 9.30 Uhr) in Bad Dürkheim Fortschritte zu machen. Neben den Gastgebern sind mit Erstliga-Absteiger HC Ludwigsburg, HG Nürnberg und TB Erlangen fünf der sechs Süd-Zweitligisten am Ball.


RRK-Damen beim Turnier der HG Nürnberg obenauf

Männer verlieren alle vier Partien

Von Martin Krieger (aus "Main-Spitze" vom 18. November 2015)

Die beiden besten Hockeyteams des Rüsselsheimer RK haben sich beim "Hallen-Cup des Südens", den HG Nürnberg ausrichtete, der Ende des Monats anrollenden Hallensaison weiter angenähert. Während dies den erstklassigen Damen des Ruderklubs auf erfolgreiche Weise gelang, können sich die Männer glücklich schätzen, dass ihnen noch ein paar Übungseinheiten bis zum Punktrundenstart der Zweiten Bundesliga Süd bleiben. In allen vier Partien setzte es nämlich Niederlagen...

Welche Lehren die RRK-Männer aus der neuerlichen Pleitenserie ziehen, bleibt abzuwarten. Wie beim "Hessencup" des SC 80 Frankfurt blieb der Mannschaft von Trainer Jonathan Elliott auch in Nürnberg ein Erfolgserlebnis verwehrt. Allerdings waren auch längst nicht alle Stammspieler mit von der Partie, und Niklas Isselhard fällt nach einer schwereren Bänderverletzung wohl länger aus. Allerdings vermochte sich der Ruderklub während des Turniers zumindest etwas zu steigern. Schlimmer, als beim 2:7-Auftakt gegen die ebenfalls zweitklassige HGN, wurde es gegen die Erstligisten Nürnberger HTC (3:8), Turniersieger SC 80 Frankfurt (2:5) und den Münchner SC (4:8) jedenfalls nicht mehr. Dass noch viel Arbeit bevorsteht, versteht sich freilich von selbst.


Herausforderung für die Top-Teams des Ruderklubs

Starke Gegner bei HGN-Turnier

Von Stephen Lämmerhirt (aus "Main-Spitze" vom 13. November 2015)

Die Top-Teams des Rüsselsheimer RK (RRK) gehen auf eine gemeinsame Reise nach Franken, nehmen beide an der zweiten Auflage des "Hallen-Cups des Südens" teil, die die HG Nürnberg in den Sporthallen des Berufsbildungszentrums und des Hans-Sachs-Gymnasiums austrägt. Die Damen des Ruderklubs um Trainer Philipp Tangerding treffen dabei am Samstag auf zwei ihrer Konkurrenten aus der Hallenhockey-Bundesliga, Gruppe Süd: Nürnberger HTC und Münchner SC. Tags darauf folgt ein Kräftemessen mit den Regionalliga-Damen des Gastgebers und ein Platzierungsspiel.

Eine echte Herausforderung wartet auf die Rüsselsheimer Herren. Denn neben den Gastgebern, auf die die Schützlinge von Trainer Jonathan Elliott zum Auftakt am Samstag treffen, sind die Hessen der einzige Zweitligist im Teilnehmerfeld. Es wird daher interessant sein, zu sehen, wie sich der Ruderklub gegen die Erstligisten Nürnberger HTC, SC 80 Frankfurt und Münchner SC schlägt.


"Noch einige Baustellen"

Dennoch glücken RRK-Damen klare Testspielerfolge / Herren schwächeln

Von Stephen Lämmerhirt (aus "Main-Spitze" vom 10. November 2015)

Die Wochenendbilanz der Hockeyteams des Rüsselsheimer RK (RRK) hätte kaum unterschiedlicher ausfallen können. Während die Bundesliga-Damen des Vereins zwei deutliche Testspielsiege einfuhren, blieb den Zweitliga-Herren des Ruderklubs ein Erfolgserlebnis verwehrt...

Die Herren des Ruderklubs blicken auf vier Niederlagen zurück. Besonders unerfreulich verlief der Hessencup, zu dem Bundesligist SC 80 Frankfurt seit vergangenem Jahr die vier besten hessischen Teams einlädt. Die zweite Auflage des Turniers musste am Freitagabend in der Hadamarer Fürst-Johann-Ludwig-Schule ausgetragen werden, da derzeit die Wilhelm-Merton-Halle, die Fabriksporthalle und auch die Philipp-Holzmann-Halle in Frankfurt als Flüchtlingsunterkünfte genutzt werden.

Unterm Hallendach geht’s weiter: Die RRK-Herren um Lorenz Klee (links) und Niklas Isselhard bewerben sich heute Abend um den Hessencup und testen am Sonntag beim Mannheimer HC.

Letzter bei Hessencup

Die Rüsselsheimer, die auf Mirco Fuchs und Konstantin Foohs verzichten mussten, unterlagen nach einer soliden Leistung dem Gastgeber 0:4. Gegen Regionalligist TEC Darmstadt setzte es nach einem konfusen Auftritt eine 1:4-Niederlage. Und auch gegen Regionalligist Limburger HC verlor der Ruderklub trotz einer Steigerung 3:5. „Wir liefern solche Spiele lieber jetzt ab und lernen daraus“, nahm’s RRK-Coach Jonathan Elliott gelassen. Am Sonntag verlor der Ruderklub schließlich seinen Gastauftritt beim Bundesligisten Mannheimer HC, der zahlreiche erfahrene Akteure und Ex-Nationalspieler aufgeboten hatte, nach einer starken ersten und einer mäßigen zweiten Halbzeit 5:9 (4:2). Die RRK-Treffen erzielten Julius Kaus, Niklas Isselhard (je 2) und Mounir Hajri.


Fokus liegt mittlerweile auf Hallenrunde

Damen- und Herrenteam des Rüsselsheimer RK bestreiten intensive Vorbereitung

Aus "Main-Spitze" vom 6. November 2015

(sl). Nach der bisher glänzend verlaufenen Feldrunde 2015/16, hat sich der Fokus sowohl der Damen als auch der Herren des Rüsselsheimer RK (RRK) auf die am 28. November beginnende Hallenhockey-Saison gerichtet. Nachdem die Damen des Vereins den Bundesliga-Abstieg auf dem Feld offenkundig verdaut haben und als souveräner Primus der Zweiten Bundesliga Süd der Rückkehr in die Beletage entgegeneilen, geht es unterm Hallendach darum, die Erstklassigkeit zu bewahren. Entsprechend intensiv fällt die Vorbereitung aus. Ein erster Test gegen Bundesligist RTHC Leverkusen (Weststaffel) wurde zwar 10:9 gewonnen. "Doch das war wie stets zum Auftakt wie Kraut und Rüben", befand RRK-Trainer Philipp Tangerding. Schon am Wochenende soll sich sein Team gegen die eigene männliche B-Jugend (Samstag, 11.30 Uhr) und Regionalligist TSV Schott Mainz (Sonntag, 12 Uhr, beide Sporthalle Dicker Busch) geordneter zeigen. Es folgen Turnierteilnahmen in Nürnberg (14. und 15. November) und Gau-Algesheim (21. und 22. November).

Auch die Männer des Ruderklubs ruhen sich nicht etwa auf der Tabellenführung in der Feld-Regionalliga Süd aus. Das Team von Trainer Jonathan Elliott, in der Halle in der Zweiten Bundesliga Süd, angesiedelt, gewann schon Tests gegen die Regionalligisten Limburger HC (9:8) und TEC Darmstadt (5:2). Erneut auf diese Gegner sowie Erstligist SC 80 Frankfurt treffen die Rüsselsheimer heute Abend (ab 19 Uhr) in der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar, in der der zweite Hessencup ausgetragen wird. Am Sonntag (16 Uhr) gastiert der RRK dann beim Erstligisten Mannheimer HC, ehe es ebenfalls zum Turnier der HG Nürnberg und zum Abschluss der Vorbereitung zum Wettbewerb in Bad Dürkheim geht.