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Geschichte des Rüsselsheimer Ruder-Klubs 08 (RRK)
von 1942 bis heute

1976

Am 1. Januar 1976 hat der RRK 410 Mitglieder. Trotz dieser respektablen Mitgliederzahl kommt es bei der Generalversammlung am 30. Januar zum Eklat, da nach dem Rücktritt des 1. und 2. Vorsitzenden die Versammlung nicht imstande ist, einen neuen Vorstand zu bilden. Man beschließt daher, dass der seitherige Vorstand die Vereinsgeschäfte zunächst kommissarisch weiterführt und dass in Kürze eine außerordentliche Mitgliederversammlung sich noch einmal mit dem Problem der Vorstandswahl beschäftigen muss. Die "Main-Spitze" berichtet zum Ablauf der RRK-Generalversammlung:

Plötzlich war der Ruder-Klub ohne "Steuermann"

Betretenes Schweigen nach dem Eklat / Noch kein Nachfolger für Günter Schmitt in Sicht

Als der Vorstand gewählt werden sollte, gab es nur noch betretenes Schweigen. Und als sich auch nach zehnminütiger Denkpause keiner der 35 Anwesenden bereitfand, den Posten des Ersten und Zweiten Vorsitzenden im 410 Mitglieder umfassenden Verein zu übernehmen, war am Freitagabend im Bootshaus die Jahreshauptversammlung des Rüsselsheimer Ruder-Klubs (RRK) zu Ende.

Die RRK-Hockeysenioren 1976 (hinten: Alfred Rausch, Rolf Dauber, Walter Leichtweiß, Werner Leonhardt, Peter Kuntz, Ludwig Kraft, Winfried Cezanne; vorn: Peter Kraus, Hans Hermann, Wolfgang Bock, Rüdiger Weidmann, Thomas Blivier, Harald Messerschmidt)

Zu diesem Eklat kam es, weil der bisherige Vorsitzende Günter Schmitt schon in seinem Rechenschaftsbericht erklärt hatte, drei Jahrzehnte Vorstandsarbeit seien genug, er könne aus beruflichen, privaten und gesundheitlichen Gründen diesen Posten nicht weiter ausüben. Schmitt blieb trotz Bitten bei seinem Entschluss und da zudem auch der Zweite Vorsitzende Wolfgang Vorfalt wegen beruflicher Veränderungen nicht mehr weitermachen wollte, stand der RRK führerlos da. Die anderen Vorstandsposten waren zwar schon in Vorausregie abgeklärt worden, doch verzichtete man aufgrund der unklaren Situation bei der Besetzung der Ämter von Erstem und Zweitem Vorsitzenden auf eine Wahl.

Die soll nun in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung innerhalb von drei Monaten nachgeholt werden. Dann soll nur noch ein Punkt auf der Tagesordnung stehen: Wahl eines neuen Vorstands oder Auflösung des Vereins. Bis zu diesem Zeitpunkt wird Günter Schmitt den Verein weiter kommissarisch führen. Einzige ordentliche Vorstandsmitglieder sind derzeit so die beiden Abteilungsvorsitzenden Karl Heuß (Hockey) und Klaus Hartmann (Rudern).

Aber noch etwas anderes kam bei den gescheiterten Vorstandswahlen zum Vorschein: das gespannte Verhältnis zwischen Ruderern und "Krummstockakrobaten". Denn während die Hockeyspieler das Gros der Mitglieder stellen, bildeten bisher lediglich Ruderer den Vorstand. Appelle an die Hockeyabteilung wenigstens mit einem Zweiten Vorsitzenden auch etwas der Arbeitslast zu tragen, konnte Karl Heuß und Fritz Schneider nur mit dem Hinweis beantworten, dass sie selbst nicht wüssten, wie sie freiwillige Helfer für die ihre Abteilungsaufgaben zusammenbekämen.

Erstaunlich ist dies immerhin. Denn der RRK zählt schließlich zur "Hockey-Creme" Deutschlands. Die erste Mannschaft ist deutscher Feldmeister. Aber nicht nur die Spitze "floriert". Beim RRK wird auch wieder mehr für die Jugend getan. Früher immerhin zehnmal Hessenmeister, fristeten die Jugendlichen zeitweise ein Schattendasein. Mit nunmehr acht Nachwuchsmannschaften soll nun aber wieder "frisches Blut" für die erste Garnitur herangezogen werden. Im fünfzigsten Jahr des Bestehens will man schließlich nicht nur Spitze, sondern auch Breite präsentieren. Dabei soll Hockey nicht nur den Männern vorbehalten bleiben. Demnächst soll auch wieder eine Damenmannschaft ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Höhepunkt dieses Jahres soll das Hallenhockey-Turnier im November anlässlich des "50jährigen" werden.

Bescheidener sind die Erfolge der Ruderabteilung, die 1975 nach dem Weggang des Trainers praktisch neu beginnen musste. Mit 20 Jugendlichen gab es nun aber schon die ersten Erfolge. Zudem wird mit einer Ruder-Arbeitsgemeinschaft in der Kantschule, deren Ziel der Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" ist, etwas für Schüler getan.

Im großen und ganzen waren auch die Berichte der anderen Vorstandsmitglieder erfreulich. Eines dürften die meisten Mitglieder mit Zufriedenheit zur Kenntnis genommen haben: die größte finanzielle Belastung sind zwar die Hypotheken für das vereinseigene Bootshaus, aber über den Kassenstand braucht man sich keine grauen Haare wachsen zu lassen.

Im Hockey richtet sich das Augenmerk zunächst ganz auf die Bundesligaspiele in der Halle.  Nachdem die 1. Mannschaft bei den Vorbereitungsturnieren ohne Niederlage bleibt, zeigt sich in der Punktrunde jedoch, dass hier ein rauerer Wind weht, dies um so mehr, da man permanent mit Verletzungspech zu kämpfen hat. Nach zwei Niederlagen gegen die TG Frankenthal belegt der RRK schließlich den zweiten Platz, was zur Teilnahme an der Endrunde am 13. und 14. März 1976 in der Rhein-Ruhr-Halle in Duisburg ausreicht. Und was niemand für möglich gehalten hätte, der RRK zeigt eine überragende Leistung in der Endrunde und wird Deutscher Hallenhockeymeister. Das "Rüsselsheimer Echo" berichtet:

RRK holt sich seinen zweiten Hallentitel

In Duisburg gewinnt Rüsselsheim das deutsche Hockey-Finale gegen Rot-Weiss Köln verdient mit 9:8

Der von vielen Hockey-Fachleuten schon totgesagte RRK hat noch einmal zugeschlagen. Die Mannen um Fritz Schmidt holten sich am Wochenende in der neuen Duisburger Rhein-Ruhr-Halle vor 1.200 Zuschauern durch einen 9:8-Erfolg über Rot-Weiss Köln ihren zweiten deutschen Hallentitel, nachdem sie zuvor den Titelverteidiger Berliner HC mit 8:7 ausgeschaltet hatten. Dieser Erfolg der Rüsselsheimer, die in den letzten Rundenspielen keineswegs voll überzeugen konnten, wurde nicht erwartet. Sie fuhren als Außenseiter nach Duisburg und gefielen sich in dieser Rolle recht gut.

Der RRK 08 ist Deutscher Hallenhockey-Meister 1976 nach einem knappen 8:7-Halbfinalsieg über den Berliner HC und dann einem ebenfalls knappen 9:8-Finalsieg über "Rot-Weiss Köln" (hinten: Roland Segner, Friedrich "Frieder" Fleck, Manfred "Polo" Liebig, Martin Müller, Spielertrainer Fritz "Schimmi" Schmidt, Masseur Karl-Heinz Bog, Coach Walter Leichtweiß; vorn: Alfred Segner, Joachim Ziemer, Torwart Dr. Randolf Renker, Torwart Peter Kraus, Rainer Seifert, Wolfgang Beck)

Coach Walter Leichtweiß hatte seine Schützlinge auf die Minute topfit gemacht, darüber hinaus verpasste er seinen Mannen auch das richtige Konzept. Die Mannschaft bot eine ausgezeichnete kämpferische Leistung und es gab praktisch keinen Ausfall. Dabei hatten die Rüsselsheimer noch das Pech, dass Martin Müller nach seinem Handbruch wochenlang ausgefallen war und für das Finale nur mit Hilfe einer Ledermanschette wieder einsatzfähig gemacht werden konnte. Gegenüber den anderen Mannschaften hatte der RRK auch die geringere Zahl von Auswechselspielern. Dadurch mussten die eingesetzten Akteure schon Schwerarbeit leisten.

Nachdem Dr. Renker am Samstag gegen Berlin so ausgezeichnet gehalten hatte, stand er auch gegen Köln im Tor und Peter Kraus, der Olympiasieger von München, blieb auf der Bank. Nicht zum Einsatz kam auch Roland Segner. Ansonsten spielten die Rüsselsheimer mit den Abwehrspielern Schmidt, Ziemer und Fleck sowie den Angreifern Liebig, Seifert, Beck, Müller und Alfred Segner. 

Das Konzept gegen Köln war klar, das Spiel sollte in der Abwehr verzögert werden, um dann sichere Angriffe vorzutragen. Das klappte zehn Minuten lang ganz gut, dann ließ sich die Mannschaft doch etwas vom Tempo des Gegners anstecken und geriet bis zur Pause mit 5:6 ins Hintertreffen. Nach dem Wechsel wurden jedoch die Anweisungen genau befolgt. Hier zeigte der RRK gegen die mit Nationalspielern nur so gespickte Kölner Vertretung die reifere Leistung und siegte schließlich auch verdient. Drei Minuten lang saß Beck in der ersten Halbzeit auf der Strafbank, als er ärgerlich seinen Schlager weggeworfen hatte, und fehlte seinen Mannschaftskameraden. Er war aber ein großer Kämpfer und sorgte mit zwei Treffern noch dem Wechsel für den Umschwung.

Zwölf Minuten lang stand es bis zur 58. Minute 8:8. Beide Seiten hatten Chancen, konnten sie jedoch nicht verwerten. Eine Ecke von Seifert brachte dann den RRK mit 9:8 in Front und als anschließend der Kölner Kaessmann für zwei Minuten auf die Strafbank musste, war das Spiel praktisch schon gewonnen, obwohl die Rheinländer noch einmal verzweifelte Versuche unternahmen, zumindest zu einer Verlängerung zu kommen, in der sie aufgrund der größeren Zahl von Auswechselspielern wohl die besseren Chancen gehabt hätten.

Mitten in die sich anschließende Feldrunde fällt zu Pfingsten der Feldhockey-Europapokal im Wagener-Stadion in Amstelveen, an dem der RRK als Feldhockeymeister des Jahres 1975 teilnehmen darf. Bereits im ersten Spiel trifft der RRK auf den Favoriten HC Amsterdam und erreicht ein 1:1. Nachdem die Holländer ihr zweites Spiel 6:0 gegen den walisischen Meister Cardiff gewinnen, muss der RRK ein besseres Ergebnis gegen diese Mannschaft erzielen, um ins Halbfinale vorzustoßen. Doch der RRK erspielt ebenfalls einen 6:0-Sieg, so dass es zu einem Siebenmeterschießen zwischen diesen Mannschaften kommt. Das "Rüsselsheimer Echo" berichtet:

Stenogramm eines "Krimis"

Wie zu einem öffentlichen Tribunal erscheinen am Sonntagmorgen eine Viertelstunde vor zehn die sechs Auserwählten des RRK und des HC Amsterdam mit ihren "Seelsorgern" auf dem Rasen des Hauptstadions. Kameraleute vom Fernsehen und Pressefotografen bekommen in würdigem Abstand die Plätze angewiesen. Peter Kraus bezieht Posten im, für Siebenmeter, viel zu großen Tor. 

Der Holländer Kraneberg tritt als erster an – und visiert zu gut. Die Kugel knallt an den Pfosten.
Wechsel: Pijpers macht sich bereit. Absolute Stille unter den 1.500 Zuschauern, die Zeuge des "Geisterspiels" sind. Schmidt schlenzt – gehalten.
Wechsel: Holsteyn schießt, Kraus pariert, immer noch 0:0.
Wechsel: Seifert gegen Pijpers, Treffer, 1:0.
Wechsel: Kraus' Reaktion kommt zu spät, van Buul erzielt das 1:1.
Wechsel: Jetzt Alfred Segner. Eiskalt wie ein Routinier zum 2:1.
Wechsel: Wieder Ausgleich. Boermas Schuss ist unhaltbar.
Wechsel: Beck zielt hoch in den Winkel, doch wie von Geisterhand geführt ist Pijpers Kelle schon dort. Beck dreht enttäuscht ab – und jubelt. Der polnische Schiedsrichter Matuszewski erkennt auf Straftor, weil, wie er hinterher erklärt, der holländische Schlussmann den Schläger zu hoch nahm. Wilde Proteste bei den Amsterdamern, unbändige Freude beim RRK.
Wechsel: Jooritsma schiebt die Kugel ans Torholz.
Wechsel: Kaum einer sieht mehr, wie Ziemer den fünften Penalty dem 1,95 Meter großen Pijpers auf die Schienen setzt. 3:2, der RRK ist Gruppensieger.

Im Halbfinale trifft der RRK auf den belgischen Meister, Royal Uccle Sports Brüssel, der in diesem Spiel eine Sternstunde erwischt und den RRK mit 6:3 geschlagen vom Platz schickt. Anstelle des erhofften Endspiels bleibt somit nur das Spiel um den 3. Platz, das der RRK mit 4:2 gegen Slavia Prag gewinnt und dafür die Bronzemedaille überreicht bekommt. Hier ein Kommentar aus der "Main-Spitze" zum Europacup-Turnier:

"Grenzenloser Jubel und tiefe Enttäuschung lösten sich am Sonntag innerhalb weniger Stunden beim Rüsselsheimer RK ab. Jubel, als die Mannschaft am Vormittag in einem dramatischen Siebenmeter-Schießen den HC Amsterdam mit 3:2 in die Knie rang und sich damit den Gruppensieg beim zum siebten Mal ausgetragenen Hockey-Europapokal der Landesmeister sicherte. Enttäuschung , als die Elf im Vorschlussrundenspiel gegen den TSC Royal Uccle Sports Brüssel mit 3:6 die höchste Niederlage seit vielen quittierte und das greifbar nahe Finale verpasste. Am Montag hatten die Männer um Fritz Schmidt den Schock dieses Debakels schon wieder verdaut. Sie setzten sich mit 4:2 gegen Slavia Prag durch und wurden damit Dritter im mit den elf Landesmeistern besetzten Turnier. Erstmals in die Liste der Cupsieger eintragen konnte sich der Southgate HC, der im Finale Brüssel mit 3:2 bezwang. Größten Anteil am Erfolg der Engländer hatte ihr Schlussmann Owen, der von 16 Strafeckenversuchen des gefährlichen Spezialisten Desaedeleer nur einen Treffer zuließ. Die Elf aus London löste damit den fünffachen Gewinner SC Frankfurt 1880 ab. Die ruhmreiche Truppe von der Adickesallee war in der niederländischen Metropole nur noch ein Schatten ihrer früheren glanzvollen Tage und kam über den siebten Platz nicht hinaus."

Rainer Seifert und Fritz Schmidt im deutschen Olympiateam 1976 für Montreal, das im olympischen Hockeyturnier den fünften Platz belegt (hinten: Bundestrainer Klaus Kleiter, Michael Peter, Dieter Freise, Horst Dröse, Werner Kaessmann, Peter Trump, Uli Vos, Wolfgang Strödter, Hans Montag; vorn: Rainer Seifert, Fritz Schmidt, Michael Krause, Wolfgang Rott, Klaus Ludwiczak, Peter Caninenberg, Ralf Lauruschkat, Heiner Dopp)

In der Punktrunde zur Feldhockey-Meisterschaft erreicht der RRK mit viel Glück und Mithilfe der Konkurrenten den zweiten Platz in der Südgruppe, der, da erstmals Halbfinalspiele ausgetragen werden, den Einzug in die Endrunde bringt. In einem gut geführten Spiel unterliegt der RRK in Köln dem Kölner KHT Schwarz-Weiß etwas unglücklich mit 2:3. Vor etwa 500 Zuschauern scheitert der RRK letztlich an zwei Dingen – an seiner Schussschwäche und an seinen zeitweise eklatanten Deckungsfehlern, die den Domstädtern auch zu ihrer vorentscheidenden 3:1-Führung verhelfen. Becks Anschlusstreffer fünf Minuten vor dem Abpfiff kommt einfach zu spät, um das Blatt noch einmal zu wenden. Das Finale um die Deutsche Feldhockey-Meisterschaft entscheidet Schwarz-Weiß Köln mit 3:1 gegen die Stuttgarter Kickers.

Im Juni weilen die RRK-Herren als Trainingspartner der spanischen Nationalmannschaft in Spanien. Erstmals seit 15 Jahren beteiligt sich wieder eine Damenmannschaft an der Punktrunde, die lb muss aus der Hallenoberliga wieder absteigen, die Senioren absolvieren ein volles Programm und etwa 160 Jugendliche schwingen im RRK den Hockeyschläger.

Rainer Seifert und Fritz Schmidt nehmen mit der deutschen Hockey-Nationalmannschaft an den Olympischen Spielen in Montreal teil. Doch die hochgesteckten Erwartungen können nicht erfüllt werden. Im olympischen Hockeyturnier kann am Ende durch einen 9:1-Sieg gegen Spanien "nur" der 5. Platz belegt werden.

Mitte Juni treffen sich die Mitglieder des RRK nach der "unglücklichen" Generalversammlung im Januar erneut, um sich einen neuen Vorstand zu wählen. Zwischenzeitlich geführte Gespräche, bei denen verschiedene Mitglieder Zusagen auf Unterstützung der "neuen" Vorstandsmitglieder geben, führen dazu, dass Günter Schmitt das Steuer des RRK in der Hand behält. Zweiter Vorsitzender wird Werner Böhme, Schatzmeister bleibt Wilfried Hoffmann und Wirtschaftsverwalter bleibt Roland von zur Mühlen, neuer Schriftführer wird Klaus Köppen. Lassen wir die "Main-Spitze" berichten:

Günter Schmitt behält die Zügel des RRK in der Hand

Die Vorstandskrise konnte überwunden werden – Weitere Entlastungen für den Vorstand – Höhere Beiträge

Der Rüsselsheimer Ruder-Klub (RRK), durch die Erfolge seiner ersten Hockeymannschaft weit über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus bekannt, kann weiter existieren und braucht eine in den letzten Monaten drohende Auflösung des Vereins zunächst einmal nicht mehr befürchten. Nachdem Ende Januar die ordentliche Hauptversammlung des RRK platzte, weil sich keiner der damals anwesenden Mitglieder zur Nachfolge des amtsmüden ersten Vorsitzenden Günter Schmitt bereit fand, wurde am Freitagabend auf einer erneuten Mitgliederversammlung im Bootshaus ein neuer RRK-Chef gefunden: Günter Schmitt.

Damit sorgte jener Mann für ein Ende des Vorstandsdebakels, der es auf der RRK-Jahreshauptversammlung Anfang des Jahres zumindest nach außen hin verursacht hatte. In einer für das Gros der Mitglieder überraschenden Mitteilung hatte Schmitt am Ende seines Rechenschaftsberichtes seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur zum Ersten Vorsitzenden erklärt. Drei Jahrzehnte ehrenamtlicher Tätigkeit im Vorstand, führte er damals au, seien für ihn genug um einen Schlussstrich unter seine Vorstandsarbeit zu ziehen. Mit ihm wollte auch der Zweite Vorsitzende des RRK, Wolfgang Vorfalt, aus dem Vorstand scheiden.

Seite aus dem "Goldenen Buch des RVR" anlässlich des Gewinns der zweiten
Deutschen Hallenhockey-Meisterschaft durch die RRK-Herren im Jahr 1976

Die Ereignisse Ende Januar warfen indes zugleich ein Licht auf die Arbeit hinter den Kulissen des erfolgreichen Spielbetriebes. Mangelndes Engagement der 410 Mitglieder in der Vereinsarbeit, ihr Abwandern zu anderen Vereinen und die geringe Bereitschaft im Führungsgremium des RRK mitzuarbeiten, waren Symptome, die den \'erein bereits sei einigen Jahren begleiteten und den Vorstand um Günter Schmitt nicht nur einmal veranlassten, mit Rücktrittsabsichten zu drohen, um die Aktivitäten im RRK wieder anzukurbeln.

Seinen Entschluss, auf der Jahreshauptversammlung nicht mehr für das Amt des ersten Vorsitzenden zu kandidieren, bezeichnete Schmitt Ende Januar im Gegensatz zu früheren Rücktrittsabsichten als endgültig, eine Entscheidung, die Mitglieder wie den restlichen Vorstand gleichermaßen vor vollendete Tatsachen stellte. Die Nachfolgerfrage konnte damals nicht geklärt werden, interfraktionelle Gespräche offenbarten nur, dass es im RRK an Nachrückern im Vorstand fehlte, einen Ausweg aus dem Eklat sah man nur in der Vertagung der Versammlung und in der Einberufung einer neuen Mitgliederversammlung innerhalb der satzungsgemäß vorgeschriebenen Dreimonatsfrist.

\Wenn er entgegen früheren Absichten doch wieder für den Vorsitz im RRK-Vorstand kandidiere, begründete Schmitt am Freitagabend sein überraschendes Einlenken, geschehe dies auf Bitten vieler Mitglieder. Zudem sei seine Bereitschaft gestärkt worden, nachdem sich andere Vorstandsmitglieder seinen Vorstellungen zur Umorganisation des Vorstandsmodells angeschlossen hätten. Eine weitere Mitgliederversammlung im Herbst wird darüber zu entscheiden haben, ob der Arbeitsbereich des Zweiten Vorsitzenden künftig in "innere Belange", in die Abteilung "Sporthockey" und in die Abteilung "Sportrudern" unterteilt und auf drei Personen verteilt wird. Schon jetzt steht dem geschäftsführenden Vorstand der sogenannte Verwaltungs- und Wirtschaftsausschuss zur Seite, dessen Mitglieder die Vorstandsmitglieder in ihrer Arbeit unterstützen sollen. "Diese wesentliche Entlastung in meiner Arbeit", sagte Schmitt, "ist ausschlaggebend für eine erneute Kandidatur gewesen."

Gerbig im Gespräch

So plausibel die Argumente klangen, mit denen der im Januar noch amtsmüde alte und neue RRK-Chef seine erneute Kandidatur begründete – eine Lösung des Vorstandseklats hatte sich bereits vor seinem Einlenken abgezeichnet. In Gesprächen, die maßgebliche Vertreter beider RRK-Abteilungen nach der geplanten Jahreshauptversammlung führten, hatte sich herauskristallisiert, dass das langjährige Mitglied des RRK, der Stadtverordnete Hans-Karl Gerbig, das Amt des ersten Vorsitzenden übernehmen sollte. Nach der kurzfristig verkündeten Bereitschaft Schmitts, noch einmal für sein altes Amt zu kandidieren, hatte Gerbig allerdings auf seine Kandidatur verzichtet.

Die eigentlichen Vorstandswahlen brachten, nachdem die Position des Ersten Vorsitzenden geklärt war, keine vvesentlichen Änderungen. Nicht besetzt werden konnten allerdings das Amt des Hausverwalters und das des Vergnügungswartes. Zweiter Vorsitzender wurde Werner Böhme, Schatzmeister des RRK bleibt Wilfried Hoffmann. Jeweils  einstimmig wurden Roland von zur Mühlen (Wirtschaftsverwalter), Klaus Köppen (Schriftführer), die Abteilungsvertreter Karl Heuß (Hockey) und Klaus Hartmann (Rudern) gewählt. Dem erweiterten Vorstand gehören Karl-Heinz Wagner (Kassierer), Elke Schumacher (Zweite Schriftführerin) sowie die Beisitzer Heinz Sauer, Alfred Rausch und Dr. Alfred Buch an.

Erste Amtshandlung des neuen Vorstands war ein Antrag auf Beitragserhöhung, der von den anwesenden Mitgliedern mehrheitlich gebilligt wurde.

Ruderwanderfahrt des RRK und des Ruderklubs am Baldeneysee Essen auf dem Neckar von Lauffen nach Heidelberg, hier ein Teil der Teilnehmer (hinten stehend: Horst Stelges, Roland "Graf Porno" von zur Mühlen; vorn sitzend: Jürgen Knoop, Wilfried "Hobbes" Hoffmann, Jürgen "Rübi" Kleine, ..."Promille" ..., Werner König, Rudi "Rommel" Reitz, Peter "Pit" Emig, Detlev "Grille" Welters, Ludwig "Lutz" Dörsam, Werner "Werni" Alt, Klaus Jeske, Dietmar "Tünn" Klausen, Karl "Kaka" Kleine-Brockhoff, Rudolf "Mule" Müller, "Schöner" Alfred Biermann)

Ruderwanderfahrt des RRK und des Ruderklubs am Baldeneysee Essen auf dem Neckar von Lauffen nach Heidelberg, hier die Wandereruderer in einer Schleuse

Regattasieg im Jugend-Anfänger-Vierer mit Stm. auf der Offenbacher Regatta 1976 für den RRK mit Andreas Dührssen, Thomas Mildenburger, Stm. Markus Sauer, Stefan Pasura und Achim Erhard

Bei den Ruderern des RRK beginnt die Saison unter der Trainingsleitung von Werner Alt und Lutz Dörsam mit schönen Erfolgen beim Maarauelauf und auch beim Gerbermühllauf. Beim Maarauelauf erreicht die Jugendmannschaft den zweiten Platz, Dietmar Klausen siegt bei den Senioren und mit seinen Kameraden mit der Mannschaft. Maria Hartmann gewinnt den Hauptlauf der Frauen. Eine Woche später beim Gerbermühllauf belegen Andreas Dührssen und Stefan Pasura bei der Jugend den ersten und zweiten Platz, so dass auch die Mannschaftswertung gewonnen werden kann. Und auch die "alten Kämpen" des RRK holen sich den Mannschaftssieg bei den Senioren.

Die Regattasaison beginnt mit der Flörsheimer Regatta. Doch da die Pritsche erst im April zu Wasser gebracht werden konnte, haben die Mannschaften um Werner Alt und Lutz Dörsam noch einen großen Trainingsrückstand. Es folgt die Regatta in Worms, wo der RRK im Jugendvierer, Jugendachter und AH-Achter (1/10 s Rückstand im Sechs-Boote-Feld) zweite Plätze belegen kann. Anschließend starten die RRK-Ruderer in Frankfurt, Offenbach (2 Siege), Gießen (1) sowie im Herbst in Kassel, Frankfurt, Schierstein und Großauheim (1). Insgesamt können die Ruderer des RRK 1976 vier Siege, drei im Jugendvierer und einen im Jugendachter, erringen. Erfolgreichster Ruderer ist der Steuermann Markus Sauer mit vier Siegen.

Auch 1976 treffen sich RRK- und RaB-Ruderer zu einer Ruder-Wanderfahrt. Ziel ist der Neckar, zwölf RRKler und elf RaBler rudern an drei Tagen mit vier Gig-Vierern etwa 100 km von Lauffen über Heilbronn, Neckarsulm, Bad Wimpfen, Eberbach und Hirschhorn nach Heidelberg. Höhepunkt der Wanderfahrt soll der letzte Abend im "Ritter" in Neckargemünd werden, doch die vom Chef des "Ritter" versprochenen "knackigen Landfrauen" entpuppen sich als "überdrehte Landfrauen" und entsprechen so gar nicht dem Geschmack der Ruderer aus Essen und Rüsselsheim.

Mitte des Jahres übernimmt das Ehepaar Berg aus Flörsheim als neuer Pächter die Bootshaus-Gaststätte. 

Bei der Hauptversammlung der Hockeyabteilung am 26. August wird die Abteilungsleitung in ihren Ämtern bestätigt, lediglich Fritz Schneider kann nach 25-jähriger Jugendarbeit als Jugendleiter einen Nachfolger begrüßen: Erich Hund.

Das 9. Bayrische Bierfest der Ruderer am 9. Oktober 1976 ist wieder bombig und voller Überraschungen: Nageln, Ballwerfen, Torwandschießen, Bierstafette, Drummsägen und "last not least" das RRK-Ballett mit "Girls, Girls, Girls". Wir lassen das "Rüsselsheimer Echo" berichten:

Ein neuer Ballbeginn mit dem "Nikolausball" am 27. November 1976 in allen Räumen des Bootshauses

Besonderes Verhältnis zum nassen Element

Oktoberfest der Ruderer voller Überraschungen: Girl, Girls, Girls

Es war am Samstagabend nicht zu verkennen: Die da im Bootshaus zünftig feierten, mussten ein besonderes Verhältnis zum nassen Element unterhalten und eine siegesgewohnte Gemeinschaft sein. Nicht der Name des gastlichen Ortes veranlasste zu dieser Feststellung, sondern die unbekümmerte Art und Weise, wie man die "Strömung" bewältigte und mit sonst nur bei- olympischen Wettkämpfen zu bewundernden hohen Schlagzahlen dem Sieg entgegensteuerte.

Dass es sich bei der Strömung um den unter Druck gehaltenen köstlichfrischen Gerstensaft zahlloser Bierfässer und bei der Schlagzahl die behenden Armbewegungen der Rüsselsheimer Ruderer beim Vertilgen dampfender Leberknödeln, Schweinshaxen, "Weißwurscht", Radi und Kraut handelte, sei nur noch am Rande vermerkt, denn von den Wellen der traditionellen RRK-Bierfeste dürfte mittlerweile jeder Gourmet volkstümlichen Feierns erfasst worden sein.

Der Sieg gegen die Rüsselsheimer Termingestalter – und das sei vorweg gesagt – hatte der Abteilungsvorstand bereits vor Wochen schon unter Dach und Fach gebracht. Die Konkurrenz eines halben Dutzend anderer Bälle im heimischen Raum störte die Ruderer wenig. An der Abendkasse gab es nur noch einige Karten zu erstehen, und die hatte man Mitgliedern und Freunden vorbehalten, die sich nur zögernd von ihren Filzpantoffeln trennen konnten.

Das Rezept des Erfolges ist kein Geheimnis: Seit neun Jahren gibt sich der Rüsselsheimer Ruder-Klub im Oktober bajuwarisch, schmückt Saal und Gänge mit blau-weißen Dekors, baut eine ZDF-Torwand auf, errichtet einen Enzianstand und ermuntert zu urigen Spielen, wie beispielsweise Ballwerfen und Nagelschlagen. Als Preise locken hochprozentige "Erfrischungen", und wer bei den Wettbewerben wenig erfolgreich teilgenommen hatte, kam sicherlich an den Theken – allerdings auf eigene Rechnung – zu seinem verdienten Lohn.

Keiner wollte vorzeitig gehen, denn nach den männlichen Kraftspielen, wie Bierstafette und Drummsägen, wartete auf die fast 280 "Wahlbayern" unter ihnen 30 Ruderfreunde aus Essen, ein optischer Genuss.

Zur vorgerückten Stunde erschienen sieben hübsche Damen des RGD-BaIletts (rudergeschädigte Damen) auf dem Parkett und was sie boten, verschlug dem willenstärksten Mann den Atem und stellte alles andere in den Schatten. "Girls, Girls, Girls", interpretierten die hochgewachsenen Damen zum gleichnamigen Hit und rissen die Herren der Schöpfung von den Sitzen. So mancher nahm erst gar keinen Platz mehr, tanzte zu den Rhythmen der "Pinguins" oder löschte den immerwährenden Durst an irgendeiner Zapfstelle im Haus, und mancher, der mit festen Vorsätzen die bayerische Oase an der Festung betreten hatte, schleppte dennoch einen ausgewachsenen "Affen" nach Hause.

Eine Woche später beschließen die Ruderer des RRK mit einer internen Regatta die Rudersaison. Trotz "nieselischen" Herbstwetters finden sieben Rennen statt an denen sich 37 Ruderer beteiligen. Die Klubmeisterschaft im Einer kann Harald Ruppert mit kaum messbarem Abstand vor Wilfried Hoffmann für sich entscheiden. Am Ende des Jahres haben 132 RRK-Ruderer 23.501 km zurückgelegt. Die meisten Kilometer rudert Wilfried Hoffmann mit 869 km vor Klaus Jeske mit 585 km und Roland von zur Mühlen mit 582 km.

Für den 19. Oktober lädt der Vorstand zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein, an der knapp 40 Mitglieder teilnehmen. Es werden vorgesehene Satzungsänderungen beschlossen und der Vorstand informiert über den Stand der Gaststättenrenovierung und der Bemühungen um die Errichtung von Tennisplätzen im Mainvorland.

Bereits im September beginnen die RRK-Hockeyherren die Feldhockey-Bundesligarunde 1976/77. Und auch eine Damenmannschaft des RRK nimmt in der Verbandsliga an Punktspielen teil. "HOCKEY, die Wochenzeitung des deutschen Hockeysports" stellt am 1. September das Bundesliga-Aufgebot des RRK vor:

Rüsselsheimer Ruder-Klub 08

Zugänge: Christoph Krehl (vom SC Frankfurt 1880); Abgänge: Frieder Fleck (beendet aktive Laufbahn).

Das Aufgebot: Dr. Randolf Renker (34/Dipl.-Volksw.), Peter Kraus (35/Fahrzeugpolsterer), Joachim Ziemer (27/Student), Michael Heuß (30/Ingenieur), Manfred Liebig (29/Maler), Wolfgang Beck (28/Student), Alfred Segner (18/Schüler), Ulli Treber (19/Schüler), Fritz Schmidt (33/Bäckermeister), Rainer Seifert (28/Technischer Zeichner), Martin Müller (27/Techniker), Berthold Rauth (17/Schüler), Roland Segner (23/Elektro-Installateur), Michael Walz (21/Student), Norbert Mexner (16/Schüler), Christoph Krehl (18/Schüler).

Spielertrainer: Fritz Schmidt. Durchschnittsalter: 25,66.

Nach Siegen gegen die TG Frankenthal und den Berliner HC, einem Unentschieden gegen den Limburger HC, einem Sieg gegen den HC Heidelberg, einer Niederlage gegen die Stuttgarter Kickers, Siegen gegen den HC Ludwigsburg, SaFo Frankfurt und nochmals die TG Frankenthal steht der RRK nach acht Spieltagen vor der Hallenpause hinter den Stuttgarter Kickers auf dem zweiten Tabellenplatz.

Im Rahmen eines Freundschaftsspieles gegen den Deutschen Feldhockey-Meister des Jahres 1976, Schwarz-Weiß Köln, kann die neue, von der Stadt am Sommerdamm installierte Flutlichtanlage am 26. Oktober 1976 in Betrieb genommen werden. "HOCKEY" schreibt 4. November zu diesem Anlass und zum 50-jährigen Hockey-Jubiläum:

Rüsselsheimer RK feiert Jubiläum

50 Jahre Hockey-Abteilung des Rüsselsheimer RK war der Anlass der Stadtväter der Opelstadt, einmal tiefer in die Tasche zu greifen und mit einer Flutlichtanlage (700 Lux) dem RRK ein passables Jubiläumsgeschenk (75.000 DM) zu machen. Da auch die Hockey-Abteilung mit 14.000 DM Eigenkapital mithalf, wurde nicht nur der Hauptplatz sondern auch der Trainings-Aschenplatz mit ausgeleuchtet und damit dem RRK optimale Trainingsmöglichkeiten gegeben. Die Einweihung fand am Donnerstag, dem 26. Oktober, mit einem Spiel gegen die deutschen Feldhockeymeister Schwarz-Weiß Köln statt. Nachdem der Rüsselsheimer Stadtverordnete und Vorsteher Werner Bechtel im Beisein des Süd-HV-Präsidenten Richard Kettenbach und des HHV­Vorsitzenden Karl-Heinz Trapper sowie Bundestrainer Klaus Kleiter den obligatorischen Anschub gemacht hatte, lieferten sich die Rüsselsheimer und die Kölner ein hervorragendes Spiel. Der gut ausgeleuchtete Platz ließ ein optimales Spielen zu, und bereits nach 16 Minuten führten die Rüsselsheimer durch eine Ecke von Liebig (6.), sowie Treffer von Müller und Rauth (16.) gegen einen etwas sorglos spielenden Deutschen Meister mit 3:0. Nach Wechsel, als Schmidt den Platz für Fleck (er machte sein Abschiedsspiel) freimachte und Krehl und Segner kamen, wurde Schwarz-Weiß stärker, ohne aber einen Gegentreffer zu erzielen.

Die Einweihung war der Auftakt für die weiteren Jubiläumsveranstaltungen. Am Freitagabend (5. 11.) findet die Akademische Feier statt, und am nächsten Wochenende wird ein hervorragend besetztes Hallen-Turnier in der Walter-Köbel-Halle die Veranstaltungsreihe abschließen.

Seite aus dem "Goldenen Buch des RVR" anlässlich des Festkommerses
"50 Jahre Hockey im RRK" am 5. November 1976

"50 Jahre Hockey im RRK", Festkommers am 5. November 1976 im Bootshaus: Karl Saar, Winfried Cezanne,
Karl Heuß, Erich Hund, Fritz Schmidt, Richard Trapp, Fritz Weidmann, Wilhelm Horle und Walter Leichtwei
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Am 5. November feiert die Hockeyabteilung mit einem Festkommers "50 Jahre Hockey im RRK"; die lebenden Gründungsmitglieder der Hockeyabteilung Wilhelm Horle, Richard Trapp und Fritz Weidmann werden geehrt. Ein Jubiläums-Hockeyturnier am 6. und 7. November mit acht Spitzenmannschaften beschließt die Feierlichkeiten, das die TG Frankenthal im Endspiel gegen Rot-Weiss Köln gewinnt, Schwarz-Weiß Köln und der RRK belegen gemeinsam den dritten Platz. Bei der Festveranstaltung lässt Dr. Randolf Renker in seiner Festrede noch einmal die 50 Jahre Revue passieren. Lassen wir ihn zu Wort kommen:

50 JAHRE HOCKEY IM RRK

Auf dem Hassia-Sportplatz begann es

Vor nunmehr 50 Jahren suchte der Vorstand des damaligen Rudervereins Rüsselsheim (RVR) für seine Ruderer einen Ausgleichssport in den Wintermonaten, denn die Sportler fühlten sich durch die kurze Rudersaison zu wenig an den Verein gebunden. Die Wahl fiel dabei auf Hockey, eine Sportart, die sich immer größerer Beliebtheit erfreute. Als sich die interessierten Ruderer erstmals auf dem Hassia-Fußballplatz trafen, dort, wo heute die Sportanlage der TuS ist, und sich die von den Gebrüdern Enz vom Turnverein 1860 Frankfurt mitgebrachten Schläger betrachteten und prüften, konnte niemand voraussehen, dass damit der Grundstein für die Geschichte eines der erfolgreichsten deutschen Hockeyvereine gelegt wurde.

Die Begeisterung für diesen rasanten Mannschaftssport war entzündet. Der Anfang war schwierig. Nach ersten ungeschickten Gehversuchen versuchte man sich in Freundschaftsspielen – mit bescheidenem Erfolg. Gegner in den ersten Jahren waren kleinere Klubs aus der näheren Umgebung, denn die renommierten Frankfurter Vereine bequemten sich, höchstens ihre 2. oder 3. Mannschaft gegen die Ruderer vom Untermain zu stellen. Aber beim RVR war man mit großem Eifer bei der Sache und schon im zweiten Jahr des Bestehens organisierte man ein kleines Osterturnier, das bei den inzwischen befreundeten Vereinen ein gutes Echo fand. Beeindruckt von den Sportanlagen der bekannten Frankfurter Vereine war man eifrig auf der Suche nach einem geeigneten Spielgelände, denn der bis jetzt benutzte Sandplatz genügte nicht mehr. Schließlich wurde die ehemalige Fohlenweide an der Festung, wo sich heute noch die Hockeyplätze befinden, zur Spielplatzanlage für geeignet befunden.

Mit außerordentlichem, persönlichen Einsatz der Spieler, ja der ganzen Vereinsfamilie, wurde diese "grüne Wiese" bespielbar gemacht. Bald stellte sich ein deutlicher Aufschwung ein, Klubkämpfe mit befreundeten Vereinen brachten gesellschaftliche Höhepunkte ms naheliegende Bootshaus. Diese Klubkämpfe hatten den Vorteil, dass die eingeladenen Gäste mit sämtlichen Mannschaften antraten und ein Vergleich den ganzen Sonntag von früh bis spät in Anspruch nahm. Dass dabei die Geselligkeit besonders wichtig war, ist bei der Übereinstimmung zum Sportgedanken allzu verständlich.

Hockey-Wettkampfmannschaft 1927 auf dem Hassia-Platz (hinten: Friedrich Traiser, Ludwig Hill, Alfons Margraf, Peter Horle, Wlhelm Horle, Richard Baer, Karl Saar, Karl Hill; vorn: Rudolf Froese, Wilhelm Petzold, Karl Renker)

Der erste Leiter der Hockey-Abteilung war Peter Horle, der bis 1932, als er beruflich nach Celle übersiedelte, das Steuer in der Hand behielt. Leider kehrte er aus dem Zweiten Weltkrieg nicht zurück. Nach ihm leitete Carl Nebelung die Geschicke und zwar bis Ende 1935, als er beruflich nach Brandenburg verzog. Beide leisteten eine ungeheure Aufbauarbeit mit fundiertem Idealismus. In der Zeit danach stagnierte durch die Einflussnahme der Marine-SA die Entwicklung. In dieser schweren Zeit kehrte Karl Saar nach seiner beruflichen Ausbildung nach Rüsselsheim zurück und übernahm für nicht weniger als 20 Jahre die Leitung der Hockey-Abteilung. Hier nahm die Sternstunde des Hockeysportes ihren Anfang.

Während der Kriegsjahre war ein regelmäßiger Spielbetrieb allenfalls in den ersten Jahren bei den unteren Mannschaften möglich. Hier war es Karl Saar, der immer wieder mit großem persönlichen Einsatz die Übriggebliebenen mit zufälligen Urlaubern zusammenbrachte und Wettspiele abschließen konnte. Die "Deutsche Hockey-Zeitung", damals als amtliches Organ des Fachamts Hockey im NSRL (Nationalsozialistische Reichssport-Leitung) für das ganze Reich bezeichnet, berichtet am 27. November 1940 von einer großen Werbeveranstaltung für Hockey in Rüsselsheim wie folgt:

"Die kriegsbedingten Schwierigkeiten wurden jedoch immer größer, Ende 1940 konnte man zu einem Punktspiel bei IG Frankfurt gerade noch mit sieben Mann antreten und unterlag mit dem "Handballergebnis" von 4:6. In den folgenden Monaten setzte man daher mehrmals Gastspieler aus Mainz und Wiesbaden ein, um die durch den Krieg gerissenen Lücken zu schließen."

Die Hockey-Zeitung vom 21. Januar 1942 berichtet vom ersten repräsentativen Einsatz eines Rüsselsheimer Hockeyspielers, als Karl Saar in einem Gau-Vergleichskampf mit der Mannschaft von Hessen-Nassau gegen den Gau Köln-Aachen gewann. Immerhin spielte damit ein Rüsselsheimer zusammen mit den damaligen Hockey-Größen des SC 1880 und TSV 57 Sachsenhausen Frankfurt in einer Mannschaft. Diese wenigen Daten aus der Kriegszeit beweisen aber doch, dass die Hockeyspieler in Rüsselsheim auch in dieser schweren Zeit ihrem Sport nachzugehen versuchten, wenn es irgend möglich war. In der letzten Phase des Krieges blieben aber auch alle Begeisterung und Initiative vergeblich. Die unselige Zeit forderte die Einstellung des Sportbetriebs.

Der schwierige Wiederaufbau nach dem Krieg

Als man sich nach Ende des Krieges wieder zu sammeln begann, musste man feststellen, dass einige der treuesten und besten Hockeykameraden draußen geblieben waren. Peter Horle, Wilhelm Reinheimer, Karl Hill, Willi Petzold, Richard Pfeifer, um nur einige zu nennen, waren nicht mehr zurückgekehrt. Die Erinnerung an sie blieb erhalten, und man ging sehr bald an den Wiederaufbau des Rüsselsheimer Hockeysports. Mit den heimgekehrten Aktiven sowie nach Rüsselsheim gekommenen auswärtigen Spielern wie Lutz Peters und Hans Eisen gelang es schnell, eine schlagkräftige Erste Mannschaft aufzubauen, die in der Saison 1946/47 zum ersten Mal eine Hessenmeisterschaft für den RRK erringen konnte.

Der RRK gewinnt die Meisterschaft von Hessen 1946 im Feldhockey (hinten: Karl Heuß, Josef Schnur, Lutz Peters, Karl Saar, Hans Eisen, Wilhelm Blöcher, Heinz Bopp, Werner Klepper; vorn: Wilhelm Nold, Willi Filtzinger, Walter Muchow)

Unvergessen aus dieser Zeit sind jedoch die gesellschaftlichen 'Veranstaltungen, insbesondere zur Fastnachtszeit und die großen Reisen. Die vielen Abende im "Schaab-Louis" und im "Löwen" – das Klubhaus war beschlagnahmt – sind den Älteren heute noch in allerbester Erinnerung.

Bereits im November 1946 startete man die erste Reise nach Süddeutschland mit Stationen in Nürnberg, München und Stuttgart, mit einem laufend Fehlzündungen produzierenden Holzvergaser-LKW der Firma Saar, aber vollgepackt mit bester Stimmung. Irr, Mai 1947 erfolgte der Start zur unvergessenen Norddeutschlandfahrt mit Spielen in Hannover, Braunschweig, Wolfsburg, Hamburg und Bremen. Für diese Fahrt hatte man einen Omnibus gechartert. Beladen mit sieben Fässern Wein und ausreichend Proviant setzte sich das Gefährt am 10. Mai um 3 Uhr früh in Bewegung. Welche Schwierigkeiten zu dieser Zeit zu meistern waren, beweisen zwei geplatzte Reifen in Norddeutschland. Gegen ein Fass Wein und einige Würste gelang es schließlich doch, zwei neue Ersatzreifen "einzuschrotteln" und wohlbehalten wieder in Rüsselsheim zu landen Vorhergegangen war ein Osterturnier am Sommerdamm mit Gästen aus Stuttgart, Nürnberg, Göttingen und Heidelberg.

Die Erfahrungen dieser Reisen waren für die Damenmannschaften von großem spielerischen Vorteil, denn speziell in Norddeutschland wurde schon immer ein gutes Damenhockey gespielt. So gelang es dieser seinerzeitigen Elf unter der ganz besonderen technischer Betreuung durch Georg Mack in der Saison 1947/48, die Spitzenmannschaften von SC Frankfurt 1880 und THC Wiesbaden zu schlagen und Hessenmeister zu werden.

In den frühen 50er Jahren – der RRK beteiligte sich nicht an den Punktspielen – starteten unter der bewährten Regie von Karl Saar die ersten Auslandsreisen. Das erste Ziel war Ramsgate m England, es folgte die Schweiz und schließlich jene herrliche Fahrt über die Schweiz und die Cote d'Azur nach Barcelona und Mallorca im Jahre 1953 – für die damalige Zeit fast noch ein Traum. Im Jahre 1954 stand nochmals Ramsgate auf dem Programm.

Diese Besuche in England begründeten auch die Freundschaft zu den Metropolitans aus London sowie jener indischen Studenten von den Indian Gymkhanas. Dass daraufhin Gegenbesuche bei den großen Turnieren in Rüsselsheim folgten, war selbstverständlich, und einem jener Inder gefiel es in Rüsselsheim so gut, dass er hier sogar heimisch wurde: Debu Paul. Vielen ist der sympathische Außenverteidiger des RRK aus den 50er Jahren noch in allerbester Erinnerung.

Gegen Ende der fünfziger Jahre nahm auch die 1. Mannschaft wieder den Punktspielbetrieb auf. In der damaligen Oberliga spielte man stets eine gute Rolle, jedoch zum ganz großen Erfolg reichte es nie ganz, trotz so hervorragender Spieler wie Seppel Schnur, Debu Paul, Fritz Schröder, Fritz Staubach oder Philipp Gütlich. Noch musste der RRK etwas warten, bis der große Erfolg für viele magere Jahre entschädigen konnte.

Selbstverständlich fand die Jugendarbeit auch in dieser Zeit die vollste Unterstützung der Verantwortlichen. Dazu kam, dass Fritz Schneider als "Jüngling" die Betreuung der Buben übernahm und sein noch heute geschätztes Geschick die ersten Erfolge brachte. So konnten die damaligen Schüler im Jahre 1955 hessischer Hallen-Hockeymeister werden. Aus dieser Mannschaft gehören Fritz Schmidt und Randolf Renker noch heute zum Stamm der Ersten Herrenmannschaft. Im Jahre 1958 legte Karl Saar, wegen Übersiedlung nach Grävenwiesbach, die Abteilungsleitung nach 20-jähriger verdienstvoller Tätigkeit nieder. Seine Nachfolger waren Dr. Karl Renker, Karl-Heinz Dreisbach, Wolfgang Balven und Alfred Rausch, bis 1968 dann Hans Eisen das Steuer der Hockey-Abteilung in die Hand nahm. Seit dem Tod von Hans Eisen 1974 führt Karl Heuß die Hockeyspieler.

Die Zeit der großen Erfolge

Dennoch kam die erste deutsche Meisterschaft 1968 etwas überraschend. Als krasser Außenseiter hatte der RRK die Endrunde (damals gab es ja noch keine Bundesliga) begonnen. Niemand nahm den RRK so richtig ernst und als der damalige Coach Seppel Schnur mit seinem jungen Team im Berliner Olympiastadion aufkreuzte, frozzelten die Gastgeber, ob die Rüsselsheimer ihre Jugendmannschaft geschickt hätten, um der ersten Garnitur die erwartete Blamage zu ersparen. Der Berliner HC ging auch mit 1:0 in Führung, dann aber sensationell mit 1:6 unter.

Deutscher Feldhockey-Meister 1968, der RRK (hinten: Fritz Schneider, Debu Paul, Coach Josef Schnur, Bodo Schäfer, Walter Leichtweiß, Wolfram Jirzik, Manfred Liebig, Rainer Seifert, Helmut Köhler, Fritz Schmidt, Abteilungsleiter Alfred Rausch; vorn: Hans Hermann, Frieder Fleck, Thomas Blivier, Peter Kraus, Randolf Renker, Martin Müller, Michael Heuß)

Auf jeden Fall stand der RRK plötzlich im Finale und gewann dieses in heimischer Umgebung gegen Schwarz-Weiß Köln mit 4:1. Bittere Gesichter gab es ein Jahr später, denn der RRK kam in Hessen hinter dem SC Frankfurt 1880 nur auf den zweiten Platz und wurde als amtierender deutscher Meister nicht für die neugeschaffene Bundesliga berücksichtigt. Diesen sportlichen Anachronismus am grünen Tisch korrigierten die Rüsselsheimer jedoch auf ihre Weise. In einem Durchmarsch ohne Niederlage in dem Oberliga wurde die Aufstiegsrunde erreicht und auch der Einzug in die Bundesliga geschafft.

Ohne Niederlage blieb der RRK dann in seinem ersten Bundesligajahr in der Gruppe Süd und stand so auf Anhieb erneut im Finale, das gegen Rot-Weiss Köln einen 1:0-Sieg bescherte. Ein Jahr später musste man dem hessischen Rivalen SC 80 den Vortritt lassen, doch 1973 zog der RRK wieder ins Endspiel ein, unterlag jedoch diesmal den Kölner Rotweissen mit 0:2. Auch 1974 hieß das Finale wieder RW Köln gegen RRK. Diesmal gewannen die Domstädter auf eigenem Platz nach Verlängerung 3:1. Mehr Glück hatten die Rüsselsheimer dann ein Jahr später, als sie mit einem 5:3 nach Verlängerung Revanche gegen den Titelverteidiger nahmen. Inzwischen spielte der RRK jedoch auch in der Halle eine große Rolle. Durch die Fertigstellung der Köbelhalle fand 1973 hier die Finalrunde statt. Der RRK schaltete zunächst RW Köln aus und nahm dann mit einem klaren Sieg gegen den SC 80 deutlich Revanche für die Vorjahresniederlage. Damit war der erste Hallentitel unter Dach und Fach, der zweite folgte – für viele Experten überraschend – in diesem Frühjahr bei der Endrunde m Duisburg.

Höhere Berufungen

Seit Jahren ist eine deutsche Hockey-Nationalmannschaft ohne Rüsselsheimer Beteiligung kaum denkbar. An der Spitze steht natürlich Fritz Schmidt mit 119 Berufungen. Er spielte auf allen Kontinenten, hatte aber Pech bei olympischen Spielen. 1964 in Tokio war es nur als Zuschauer dabei, weil das Qualifikationsspiel gegen die DDR (damals noch gesamtdeutsche Olympiavertretung) verloren ging. In Mexiko wurde durch den vierten Platz eine Medaille knapp verpasst und als es 1972 in München die "Goldene" gab, fand das Finale ohne Schmidt statt, da er sich zuvor die Hand gebrochen hatte.

Als Held von München wurde Torwart Peter Kraus bezeichnet, der mit seinen Paraden der deutschen Mannschaft den knappen 1:0-Sieg über Pakistan sicherte. Wegen einer Erkrankung beendete "Pit" Kraus dann seine internationale Laufbahn. Fritz Schmidt machte es ihm nun in diesem Jahr nach, als es in Montreal nur zu einem fünften Rang reichte.

Noch mit von der Partie ist Rainer Seifert, der es bisher auf 43 Länderspiele brachte und dabei 14 Tore erzielte. Aber nicht nur die Nationalspieler des RRK haben viel von der Welt gesehen, sondern auch die anderen Aktiven. Immerhin unternahmen die Rüsselsheimer in den letzten Jahren viele große Reisen, die sie bis nach Südafrika und das südöstliche Asien führten. Auch das dürfte für den Nachwuchs ein Ansporn sein, sich in die erste Garnitur zu integrieren.

Am 27. November 1976 wird mit einem Nikolausball in allen Räumen des Bootshauses ein neuer "Ballbeginn" gewagt. Schon Tage vorher sind die die zur Verfügung stehenden 180 Karten ausverkauft, so dass Organisator Klaus Köppen schließlich mit dem Erfolg des Balls vollauf zufrieden sein kann, da auch die "Playboys" hervorragende Tanzmusik machen, der Chor "Esperanza" und auch die an Gewinnen reichhaltige Tombola sehr gut ankommen. Für ihre sportlichen Erfolge erhalten Joachim Ziemer, Michael Walz und Alfred Segner die RRK-Leistungsnadel in Silber; die gleiche Ehrung wird Alfred Rausch und Fritz Schneider für langjähriges, aktives Eintreten für die Belange des RRK zuteil. Auch Jubilare werden natürlich geehrt: Für 50-jährige Mitgliedschaft Friedebert Armbruster, Hugo Armbruster, Karl Heuß und Karl Saar, für 40 Jahre Hans Kraft sowie für 25 Jahre Erich Hund, Hans Leonhardt, Dr. Randolf Renker und Dr. Otto Wittekind.

Der Auftakt der Hallenhockey-Bundesliga findet anfangs Dezember statt. Der RRK siegt in Ludwigsburg, es folgen Siege zu Hause gegen Mülheim und Leverkusen, dann ein Sieg in Heidelberg, so dass der RRK am Jahreswechsel nach vier Spielen in der achtköpfigen Südgruppe verlustpunktfrei mit der TG Frankenthal führt. In der Nordgruppe liegt Rot-Weiss Köln vor dem Berliner HC.

Dr. Alfred Buch und Gerhard Müller werden für ihr ehrenamtliches Engagement im RRK mit dem Ehrenbrief der Stadt Rüsselsheim ausgezeichnet.

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