Home

Allgemein

Hockey

Rudern

Tennis

Archiv Kontakt Sitemap Impressum

Geschichte des Rüsselsheimer Ruder-Klubs 08 (RRK)
von 1942 bis heute

2018

Der Mitgliederstand des RRK liegt am 1. Januar 2018 bei 645. Es ist der dritthöchste Mitgliederstand der Klubgeschichte zum Jahresbeginn, der nur 2006 mit 651 und 2016 mit 653 höher war. Das sind 374 Hockeyspieler, 98 Ruderer, 65 Tennisspieler und 144 passive Mitglieder.

Nach fünf von zehn Spieltagen der 2. Hallenhockey-Bundesliga ist zu Beginn des Jahres für die RRK-Herren die Lage nach oben geklärt, jedoch nicht nach unten. Der RRK liegt mit nur drei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz, ist somit abstiegsgefährdet. Man beginnt mit einem Heimsieg gegen die HG Nürnberg, doch anschließend folgt eine Niederlage gegen den Dürkheimer HC, dann ein Sieg gegen den Limburger HC und eine Niederlage gegen die "Stuttgarter Kickers". Vor dem letzten Spiel zu Hause gegen die TG Frankenthal steht das Team von Trainer Jonathan Elliott auf dem vorletzten Tabellenplatz und unter Zugzwang. Mindestens ein Unentschieden muss her, um mit Sicherheit den Gang in die Drittklassigkeit zu verhindern. Lassen wir Romina Kunze über dieses denkwürdige Spiel im "Rüsselsheimer Echo" berichten:

Danken den 250 Zuschauern für die lautstarke Unterstützung am letzten Spieltag: die RRK-Herren mit Jan Petersen, Kapitän Phil Bosche, Finley Schwarz, Niklas Isselhard, Torwart Anton Kleinpaul, Nils Büttner und Alexander Hupf.

Das Abstiegsgespenst in die Flucht geschlagen

Ende gut, alles gut: Die Männer vom RRK haben sich durch einen 7:3-Sieg über Frankenthal gerettet und dürfen auch in der nächsten Saison in der 2. Hallen-Bundesliga Süd spielen.

Kollektives Aufatmen beim Rüsselsheimer RK: Nach einer turbulenten Schlussphase der Hallenrunde, in der die Jungs von Trainer Jonathan Elliott überraschenderweise ordentlich Druck von Schlusslicht Dürkheim (das nun in den sauren Apfel des Abstiegs beißen muss) erhalten hatten, konnten sie am letzten Spieltag dann doch den Verbleib in der 2. Bundesliga Süd sichern.

Das alles entscheidende Heimspiel gegen den bereits aus dem Meisterschafts- und Aufstiegsrennen abgemeldeten Tabellenzweiten TG Frankenthal war für die Opelstädter zum "Endspiel" geworden. Wenngleich der eigentliche Gegner des Ruder-Klubs Dürkheimer HC hieß, der es parallel zu Hause mit der HG Nürnberg aufnahm und den es im Fernduell auf Distanz zu halten galt.

Dadurch, dass die Elliott-Schützlinge ihre eigenen Hausaufgaben mit einem soliden 7:3-Sieg gewissenhaft erledigten, brachte sie letztendlich auch der Dürkheimer 7:4-Erfolg nicht mehr in Verlegenheit. Das tapfer kämpfende Schlusslicht hat dabei allerdings ebenso unerschütterliche Moral gezeigt wie die Rüsselsheimer selbst und sich auch von einem 0:1-Rückstand nicht entmutigen lassen.

Auch der RRK musste im Showdown einen Schreckmoment hinnehmen: Nachdem Jan Petersen, der bereits in der vergangenen Woche den so wichtigen Last-Minute-Siegtreffer im Derby erzielt hatte, bereits nach sechs Minuten die Hausherren auf die Siegerstraße brachte, meldete sich Frankenthal gut eine Viertelstunde später mit dem Ausgleich zurück. Glücklicherweise präsentierte sich vor allem Offensivmann Finley Schwarz bestens aufgelegt. Im Verbund mit Mounir Hajri brachte er die Rüsselsheimer Farben erneut in Front und baute sie dann auch schließlich aus. Letzten Endes verhalf auch RRK-Routinier Niklas Isselhard zu einem komfortableren Spielstand für seine Mannschaft und steuerte zwei weitere Treffer bei, womit der Klassenerhalt in trockene Tücher gepackt werden konnte. Gäste-Stürmer Zettler konnte daran trotz eines Dreierpacks nichts mehr ändern.

Demnach schließt der RRK die Hallensaison einmal mehr auf dem fünften Platz in der 2. Bundesliga Süd ab – bei zwölf Punkten auf der Habenseite mit drei Zählern Vorsprung auf den Abstiegsrang. Allerdings auch nur mit einem Punkt Rückstand auf die Plätze drei (Frankenthal) und vier (Nürnberg), sowie vier Punkte hinter dem hessischen Konkurrenten Limburg, der die Runde als Vize abschloss. Eine Klasse für sich waren derweil die Stuttgarter Kickers, die mit sattem Vorsprung Meisterschaft und Aufstieg feiern können.

RRK: Anton Kleinpaul; Phil Bosche, Alexander Hupf, Mounir Hajri, Nils Büttner, Nicholas Bachtadse, Jan Erik Dudel, Mirco Fuchs, Jan Petersen, Lorenz Klee, Niklas Isselhard, Finley Schwarz.

Die RRK-Herren haben sich durch einen 7:3-Sieg über Frankenthal gerettet und dürfen auch in der nächsten Saison in der 2. Hallen-Bundesliga Süd spielen (hinten: Trainer Jonathan Elliott, Jonas Hof, Jan Petersen, Nils Büttner, Jan Erik Dudel, Niklas Isselhard, Alexander Hupf, Nicholas Bachtadse, "Physio" Diana Czerwonka; vorn: Lorenz Klee, Kapitän Phil Bosche, Finley Schwarz, Torwart Anton Kleinpaul, Mirco Fuchs, Mounir Hajri, Moritz Broft)

Die RRK-Damen haben das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft im Hallenhockey erreicht, wo sie in Hamburg auf den Club an der Alster treffen (hinten: Co-Trainer Christian Zimmermann, Torfrau Lisa Lahham, Mara Bentscheck, Eva Frank, Lara Kaltbeitzel, Petra Ankenbrand, Trainer Norman Hahl, Torfrau Nina Ankenbrand; vorn: Rebecca Schneider, Franziska Ruhland, Kapitänin Celina Hocks, Antonia Wilfer, Ann-Paulin Heist, Lotta Hof)

Dagegen ist für die RRK-Damen − ebenfalls nach fünf von zehn Spieltagen − in der Südgruppe der 1. Bundesliga noch alles offen. Der RRK beginnt im neuen Jahr mit sieben Habenpunkten auf dem dritten Tabellenplatz ‒ frei von Abstiegssorgen, aber mit fünf Punkten Abstand zum Tabellenzweiten auch mit wenig Hoffnung auf das Playoff-Viertelfinale. Nach einem 8:2-Heimsieg gegen den TSV Mannheim, einem 4:3-Sieg beim Münchner SC, einem 7:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt und einem 6:2-Sieg gegen den Nürnberger HTC haben die RRK-Damen sich jedoch den 2. Platz erkämpft, so dass das letzte Spiel beim verlustpunktfreien  Mannheimer HC, das mit 3:7 verloren geht, bedeutungslos ist. Der RRK zieht somit erstmals wieder seit 2011 als Gruppenzweiter in das Viertelfinale um die Deutsche Hallenhockey-Meisterschaft ein. Im Playoff-Viertelfinale ist man bei Nordmeister "Club an der Alster" in Hamburg zu Gast, bekommt es also mit der erfolgreichsten Offensive und zugleich besten Defensive aller 24 Bundesligisten zu tun. 83:17 lautet das eindrucksvolle Torverhältnis, mit dem die Hanseatinnen die Spitze der Bundesliga Nord erklommen haben. Helmut Popp berichtet im "Rüsselsheimer Echo" über das Viertelfinale in Hamburg:

Trauben hängen an der Alster zu hoch

Der Gegner war individuell stärker besetzt. Drum mussten sich die RRK-Damen im DM-Viertelfinale klar geschlagen geben. Die Enttäuschung hält sich aber in Grenzen – eher überwiegt der Stolz. Und neue Ziele wurden gesetzt.

Wo bleibt sie denn? Eine kurze Ecke des Clubs an der Alster erwarten die RRK-Damen um Torhüterin Lisa Lahham.

Von der erhofften Sensation waren sie dann doch ein ganzes Stück weit entfernt. Trotzdem durften sich die Spielerinnen des Rüsselsheimer RK vorgestern erhobenen Hauptes auf die weite Heimreise von der Elbe an den Untermain begeben. Mit 3:9 (2:4) hatten sie das Playoff-Viertelfinale um die deutsche Hallenhockey-Meisterschaft beim Club an der Alster verloren. Ein Resultat, das in dieser Höhe der eigenen Darbietung und der tapferen Gegenwehr nicht ganz gerecht wird. An der Niederlage als solcher gab es allerdings nichts zu deuteln. Neidlos mussten die Rüsselsheimerinnen die individuelle Klasse ihrer Gastgeberinnen anerkennen, die spätestens in der Schlussviertelstunde von entscheidender Bedeutung war und in der Alster-Halle für klare Verhältnisse gesorgt hatte.

Nord kontra West

Der Nordmeister war diesmal für den RRK eine Nummer zu groß. Weshalb die Alster-Spielerinnen nächstes Wochenende in Stuttgart um den Titel spielen. Halbfinalgegner ist Uhlenhorst Mülheim, während in der anderen Partie der Düsseldorfer HC und Harvestehuder THC um den Endspieleinzug kämpfen. Letztere zeichneten mit dem 7:2-Sieg beim bis dahin makellos durch die Saison marschierten Mannheimer HC für die einzige Überraschung in den vier Viertelfinals verantwortlich. Nord gegen West lautet also bei der Endrunde zweimal das Duell; die Vertreter der Bundesligen Süd und Ost hatten den Kürzeren gezogen.

Was aber die insgesamt positive Abschlussbilanz des Rüsselsheimer RK nicht beeinträchtigt: "Wir haben das Optimum erreicht und an unserem Limit gespielt", bestätigte RRK-Trainer Norman Hahl. Seine jungen Spielerinnen hätten es geschafft, endlich wieder einmal in den Mittelpunkt des deutschen Hockey-Interesses zu rücken. Das habe "Appetit auf mehr" gemacht. Noch in der Kabine hätten sich seine Schützlinge geschworen, in der nächsten Hallensaison "neu angreifen und so etwas wieder erleben zu wollen". Hahl: "Wir haben wertvolle Erfahrungen sammeln können und wissen, was uns noch fehlt. Vor allem konditionell muss weiter hart gearbeitet werden."

"Dran" durch Ankenbrand

Vor 350 Zuschauern waren die Gäste keck gestartet, bekamen schon nach 70 Sekunden die erste Strafecke zugesprochen. Diese gute Chance zu Führung blieb aber ungenutzt, weshalb die Partie in der Folge den erwarteten Verlauf zu nehmen schien. Bis zur 23. Minute legte Favorit Club an der Alster ein 3:0 vor. Aber Rüsselsheim drehte plötzlich auf, schaffte durch Eva Frank und Petra Ankenbrand den Anschluss. "Dumm, dass wir noch vor der Pause das 2:4 kassierten", bedauerte Hahl.

Aber sein Team blieb nach Wiederbeginn noch 15 Minuten lang auf Tuchfühlung. Frank hatte eine Ecke zum 3:4 eingenetzt (32.). "Rüsselsheim hat das da taktisch sehr gut gemacht und unsere vielen kleinen Fehler ausgenutzt", lobte Alster-Trainer Jens George. Der konnte erst wieder nach den Toren zum 5:3 (46.) und 6:3 (50.) aufatmen. Danach opferte Hahl Torhüterin Lisa Lahham für eine sechste Feldspielerin. Eine Maßnahme, die er nach dem Gegentreffer zum 3:7 wieder revidieren wollte. Was ihm allerdings fälschlicherweise von den Schiedsrichtern nicht gestattet wurde. Rüsselsheim musste also bis zum Ende ohne eigene Keeperin durchhalten und noch zwei weitere Tore hinnehmen. "Die Unparteiischen haben später ihren Irrtum eingestanden. Aber da unsere Niederlage ja schon besiegelt war, müssen wir nicht großartig hadern", sagt Hahl.

RRK: Lisa Lahham, Franka Wolf; Eva Frank, Celina Hocks, Mara Bentscheck, Petra Ankenbrand, Lotta Hof, Antonia Wilfer, Ann-Paulin Heist, Rebecca Schneider, Franziska Ruhland, Stella Tegtmeier.

Nicht nur die Ersten RRK-Herren "reißen keine Bäume aus". Die Zweiten Herren erreichen in der Oberliga Hessen den vierten Platz, die Dritten Herren werden Fünfte in der 2. Verbandsliga Hessen. Die Zweiten Damen sind in der 2. Regionalliga Süd überfordert, werden mit nur einem Habenpunkt Tabellenletzter und müssen zurück in die Oberliga. Und auch die Dritten Damen scheinen in der 1. Verbandsliga Hessen auf den vorletzten Platz abonniert.

Im Finale um die Hessenmeisterschaft in der Halle 2018 gewinnt die weibliche A-Jugend des RRK am 28.01. in Frankfurt hoch verdient 3:1 gegen den 1. Hanauer THC. Die Tore erzielen Anna Stumpf (2) und "Viky" Zimmermann. Zuvor wird der Limburger HC 2:1 im Halbfinale bezwungen. Die Tore hier durch Anna Stumpf und Lea Sack (hinten: Co-Trainer Christian Zimmermann, Nina Minowsky, Kristin Rapp, Anna Stumpf, Stella Tegtmeier, Trainer Norman Hahl; davor: Torfrau Franka Wolf, Nadine Büttner, Pauline Heinz, Jessie Steffl, Viktoria "Viky" Zimmermann, Lea Sack; vorn: Marie Sommer)

Nach einem überzeugenden Sieg im Halbfinale mit 4:1 über den 1. Hanauer THC siegen die B-Knaben des RRK auch im Finale um die Hessenmeisterschaft in der Halle am 17.02.2018 in der heimischen DiBu-Halle hoch verdient mit 5:2 gegen den SC Frankfurt 1880 (hinten: Co-Trainer Finley Schwarz, Timon Simizoglou, Leonard-Kaan "Leo" Balci, Cedric Cyron, Leon Kenji; davor: Trainer Mounir Hajri, Jannik Kilian, Tom Bernhard, Max Lipphaus, Mark F. Schmidt, Lennon Schwarz, Arne Selbach, Betreuer Dennis Schwarz; vorn: Torwart Nick Schwarz, Torwart Mert Balci)

Bei den Hallenhockey-Hessenmeisterschaften der Jugend ist der RRK zwar in allen acht Wettbewerben vertreten, doch nur vier Teams erreichen die Endrunde der besten Vier ‒ weibliche A- und B-Jugend sowie A- und B-Knaben. Den Titel holen die weibliche A-Jugend und die B-Knaben, Vizemeister wird die weibliche B-Jugend, den Bronzeplatz belegen die A-Knaben. Damit haben sich die beiden weiblichen Jugendmannschaften des RRK für die Süddeutschen Hallenhockey-Meisterschaften qualifiziert, bei denen auch die Teilnehmer für die Deutschen Meisterschaften ermittelt werden. Doch der RRK muss auf die Teilnahme der weiblichen A-Jugend wegen Aufstellungsproblemen verzichten, so dass nur die weibliche B-Jugend in München um den "Südtitel" spielt. Trotz engagierten Auftretens kann das RRK-Team von Trainer Tim Welsch und Co-Trainerin Viola Becker mit Emily Streib, Chiara-Julie Demirarslan, Maren Eppensteiner, Nadine Büttner, Magdalena Brass, Carla Anagnostou, Lea Sack, Ella Mittnacht, Viktoria Zimmermann, Kapitänin Nina Minowsky und Pauline Heinz nicht mit dem "Schwarzen Wimpel" des Süddeutschen Meisters an den Main zurückkehren ‒ am Ende ist es ein etwas enttäuschender fünfter Platz.

Weibliche B-Jugend des RRK: In der Halle hessische Vizemeisterschaft sowie fünfter Platz bei der süddeutschen Meisterschaft 2018 (Torfrau Emily Streib, Maren Eppensteiner, Nadine Büttner, Magdalena Brass, Carla Anagnostou, Lea Sack, Ella Mittnacht, Viktoria Zimmermann, Kapitänin Nina Minowsky und Pauline Heinz)

Die bei der Sportlerehrung der Stadt und des Sportbundes Rüsselsheim am 16. Februar 2018 für Leistungen im Jahr 2017 geehrten Damen des RRK ‒ Zweite Damenmannschaft für den Aufstieg in die 2. Hallen-Regionalliga sowie weibliche A- und B-Jugend für Hessenmeisterschaften in der Halle und auf dem Feld

Am 16. Februar 2018 ehrt die Stadt und der Sportbund Rüsselsheim im Rüsselsheimer Stadttheater seine erfolgreichen Sportler des Jahres 2017. Ingesamt wird 202 Athleten eine Ehrung zuteil, darunter sind 45 Hockeyspielerinnen des RRK, die 2017 mindestens eine Hessenmeisterschaft gewonnen haben. Nur einige Tage später, am 23. Februar, ehren Stadt und Sportbund den talentierten Nachwuchs bei der Schüler-Sportlerehrung (bis 15 Jahre) im Rathaussaal der Stadt. Von 79 geehrten Schülersportlern gehören hier 30 dem männlichen Hockeybereich des RRK an.

 

....

 

Welches Jahr nun? Hier klicken!!!

1942 1943 1944 1945 1946 1947 1948 1949 1950 1951 1952 1953 1954 1955 1956 1957 1958 1959 1960 1961
1962 1963 1964 1965 1966 1967 1968 1969 1970 1971 1972 1973 1974 1975 1976 1977 1978 1979 1980 1981
1982 1983 1984 1985 1986 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001
2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021