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Geschichte des Rüsselsheimer Ruder-Klubs 08 (RRK)
von 1942 bis heute

2017

Der RRK hat am 1. Januar 2017 634 Mitglieder, 368 Hockeyspielern stehen 91 Ruderer, 58 Tennisspieler und 147 passive Mitglieder gegenüber. Das sind 19 Mitglieder weniger als 2016, jedoch immer noch der fünfthöchste Stand in der 108-jährigen Geschichte des RRK.

Hallenhockey-Meister der Oberliga Hessen 2016/17 und Aufsteiger in die 2. Regionalliga Südwest, die Zweiten Damen des RRK (hinten: Kara Tiedtke, Maike Pinger, Fabienne Werner, Teresa Hoff, Franziska Ruhland, Trainer Christian Zimmermann; vorn: Isabel Scherer, Selina Windgaß, Jessie Steffl, Lena Mischlich; weiter mit dabei: Lara Kaltbeizel, Nina Ankenbrand, Kim Treutner, Charlotte Steiner, Sandra Trautwein)

Für die beiden Spitzenmannschaften des RRK, Damen wie Herren, ist die Hallenhockey-Saison 2016/2017 natürlich noch nicht zu Ende. Die RRK-Damen liegen zur Halbzeit nach fünf von zehn Spielen in der sechsköpfigen Bundesliga-Gruppe Süd mit sechs Punkten auf dem vierten Platz. Um im DM-Viertelfinale mitzuspielen, müsste der zweite Platz erreicht werden. Geht da noch etwas? Mit zwei Siegen in den ersten Spielen des neuen Jahres wird das Punktekonto auf zwölf verdoppelt. Zunächst zu Hause ein imposantes 8:2 gegen den TSV Mannheim, dann ein 4:1 beim Schlusslicht Nürnberg. Der Klassenerhalt ist somit klar – und Rang zwei bei weiteren Siegen möglich. Nach einem 4:3-Heimsieg im Hessenderby gegen Eintracht Frankfurt und einem 3:2-Sieg beim Münchner SC sind die RRK-Damen, was nach der Hinrunde fast undenkbar erschien, auf Viertelfinal-Kurs. Im letzten Spiel zu Hause gegen den Mannheimer HC, den Tabellenführer und aktuellen Deutschen Meister, muss möglichst ein Sieg her ‒ doch das Happy End bleibt verwehrt. Vor rund 350 Zuschauern eine 1:3-Niederlage, für den RRK im Südgruppen-Endklassement bleibt "nur" der undankbare dritte Platz.

Die RRK-Herren liegen in der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga nach vier von zehn Spielen mit sechs Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz, doch die Aufstiegsfrage scheint mit Favorit SC Frankfurt 1880 bereits beantwortet. Nach einem 10:1-Kantersieg über den Kreuznacher HC folgt eine 2:8-Niederlage bei der HG Nürnberg. Es folgen zwei Niederlagen in den letzten Heimspielen, 2:7 gegen den Limburger HC und 5:6 gegen den Dürkheimer HC ‒ der RRK befindet sich auf dem vorletzten Tabellenplatz. Da der Kreuznacher HC als Absteiger feststeht, kann der RRK beruhigt in die beiden letzten beiden Auswärtsspiele gehen. Nach langer Führung und auch gutem Spiel verliert der RRK gegen Aufsteiger "SC 80" 2:5, siegt gegen Absteiger Kreuznacher HC knapp 7:6 und beendet die Hallensaison wie schon im Vorjahr als Tabellenfünfter.

Besser als bei den beiden RRK-Spitzenmannschaften läuft es bei den Zweiten Damen. Sie holen sich mit 30 von 30 möglichen Punkten und einem Torverhältnis von 81:18 die Oberliga-Meisterschaft und steigen in die 2. Regionalliga Südwest auf. Auch die Dritten Damen in der 2. Verbandsliga bleiben unbesiegt und steigen in die 1. Verbandsliga auf. Dagegen belegen die Zweiten Herren in der Oberliga nur den fünften Platz und auch die Dritten Herren werden in der 2. Verbandsliga nur Vierter.

Etwas bessere Ergebnisse als im Vorjahr erspielen sich die Jugendmannschaften des RRK im Hallenhockey, denn von acht möglichen Hessenmeisterschaften holt sich der RRK zwei Meisterschaften und drei Vizemeisterschaften. Hessenmeister werden weibliche A- und B-Jugend, B-Mädchen sowie B-Knaben, Vizemeister werden die A-Mädchen, die männliche A-Jugend und die B-Knaben. Damit haben sich vier Jugendmannschaften des RRK ‒ weibliche A- und B-Jugend, A-Mädchen und männliche A-Jugend ‒ für die Süddeutschen Hallenhockey-Meisterschaften qualifiziert, bei denen auch die Teilnehmer für die Deutschen Meisterschaften ermittelt werden. Doch kein RRK-Team kommt mit dem "Schwarzen Wimpel" des Süddeutschen Meisters an den Main zurück. Die weibliche A-Jugend wird Siebter, die weibliche B-Jugend Vierter, die A-Mädchen werden Achter und die männliche A-Jugend Fünfter. Damit hat sich keine Mannschaft für höhere Aufgaben qualifiziert.

Nach einem 5:2-Sieg im Halbfinale gegen den 1. Hanauer THC und einem knappen 2:1-Sieg im Finale gegen den Limburger HC holt sich die weibliche A-Jugend des RRK die Hessische Meisterschaft im Hallenhockey 2017 (hinten: Co-Trainerin Rebecca Schneider, Vanessa Keller, Nicole Baumgärtner, Pauline Heinz, Clara Buchholz, Kara Tiedtke, Selina Windgaß, Trainer Christian Zimmermann; vorn: Isabel Scherer, Jessie Steffl, Maike Pinger, Torfrau Lisa Viebrantz, Charlotte Steiner).

Nach einem knappen 3:2-Sieg im Halbfinale gegen den 1. Hanauer THC und einem ebenfalls knappen 2:1-Sieg im Finale gegen den SC Frankfurt 1880 gewinnt die weibliche B-Jugend des RRK in Hanau die Hessische Meisterschaft im Hallenhockey 2017 (hinten: Marie Milde, Paula Großmann, Kristin Rapp, Nina Minowsky, Pauline Heinz, Betreuerin Tanja Sommer; davor: Marie Sommer, Anna Stumpf, Laura Starz, Viktoria "Viky" Zimmermann, Lea Sack, Trainer Volker Schädel; vorn: Torfrau Emily Streib).

Am 3. März 2017 ehrt die Stadt und der Sportbund Rüsselsheim im "Opel Auditorium" die erfolgreichen Sportler des Jahres 2016. Ingesamt wird 159 Athleten eine Ehrung zuteil, darunter sind 57 Hockeysportler des RRK. Bei der Wahl zur "Mannschaft des Jahres 2016" belegen die RRK-Damen nur einen Punkt hinter den "United Volleys" der TG Rüsselsheim den zweiten Platz. Nur eine Woche später, am 10. März, ehren Stadt und Sportbund den talentierten Nachwuchs bei der Jugend-Sportlerehrung im Ratssaal des Rathauses. Unter den 36 geehrten Schülersportlern ist der RRK nicht vertreten.

 

Die bei der Sportlerehrung der Stadt und des Sportbundes Rüsselsheim am 3. März 2017 für Leistungen im Jahr 2016 geehrten Damen des RRK (hinten: Stadtverordnetenvorsteher Jens Grode, Oberbürgermeister Patrick Burghardt, Petra Ankenbrand, Selina Windgaß, Nina Ankenbrand, Sarah Seibel, Charlotte Steiner ‒ verdeckt, Kara Tiedtke, Sonja Petrovic, Teresa Hoff, Lena Mischlich, Franziska Ruhland, Mara Bentscheck, Emma Kanz, Marie Sommer, Viola Becker, Kristin Rapp, Fabienne Werner, Trainer Christian Zimmermann, Rebecca Schneider, Trainer Norman Hahl; vorn: Anna Lippa, Rebecca Passlack, Isabel Scherer, Jessie Steffl, Lucie Kösling, Antonia Wilfer, Ann-Paulin Heist, Eva Frank, Lisa Becker)

 

In den März fallen satzungsgemäß auch die Jahres-Hauptversammlungen der Sportabteilungen und des Hauptvereins. Am 10. März beginnt die Tennisgruppe mit ihrer Gruppenversammlung, die den Tennis-Ausschuss neu wählt und wie erwartet Thomas Susenburger für seine fünfte zweijährigen Amtszeit zum Ausschuss-Vorsitzenden bestimmt, seine Vertreterin wird Gerlind Liebig. Neben dem Bericht über die Aktivitäten des Vorjahres werden auch die Termine des laufenden Jahres geplant.

Dann folgt am 17. März die Ruderabteilung mit ihrer Hauptversammlung, bei der keine Wahlen anstehen. 23 Mitglieder des RRK sind anwesend, hören den Jahresbericht des Abteilungsleiters Horst Ackermann, der von 6 Siegen des RRK auf Regatten (Lutz Beyer 4, Kristine Berkovica 2) berichtet, aber auch von weiterhin fehlendem Rudernachwuchs und von der vorübergehenden Übernahme des Trainings durch ein Trainerteam nach der Trennung vom seitherigen Trainer im Februar 2016. Melanie Lehmann ist aus der Ruderleitung ausgeschieden. Mit der Immanuel-Kant-Schule plant die Ruderleitung im Sommer die Gründung einer Ruder-AG, die der neu berufene Jugendleiter, der lizenzierte Übungsleiter Moritz Richter, begleiten soll.

Nach einem 3:0-Sieg im Halbfinale gegen den SC SaFo Frankfurt und einer 1:4-Niederlage im Finale gegen den  Wiesbadener THC holen sich die A-Mädchen des RRK die Hessische Vizemeisterschaft im Hallenhockey 2017 (hinten: Trainerin Violeta Böckmann, Mina Knöpfler, Carla Anagnostou, Ella Mittnacht, Lucie Hoyer, Marie Henke, Diane du Teilhet, Betreuerin Brit Scherer; davor: Lea Sack, Viktoria "Viky" Zimmermann, Maren Eppensteiner, Anne Henke; vorn: Torfrau Katharina Selbach, Torfrau Chiara Demirarslan).

Nach einem 4:1-Sieg im Halbfinale gegen den Limburger HC und einer knappen 2:3-Niederlage im Finale gegen den 1. Hanauer THC holt sich die männliche A-Jugend des RRK die Hessische Vizemeisterschaft im Hallenhockey 2017 (hinten: Trainer Christian Kösling, Betreuer Alexander Knöss, Betreuer Dennis Schwarz, Dominik Miczka, Levin Voigt, Maximilian "Maxi" Zoepffel, Tim Meierhöfer, Cedric Pabst, Kapitän Alexander "Alex" Hupf; vorn: Nico Rothengatter, Torwart Leon Traum, Finley Schwarz, Torwart Marvin Untergasser).

Es folgt einige Tage später, am 22. März, die Hauptversammlung der Hockeyabteilung, die ihre Leitung neu wählen muss. Diese Wahl steht unter einem besonderen Stern, denn Martin Müller, seit 1999 Hockey-Abteilungsleiter, hatte angekündigt, dass er nicht mehr zur Wahl stehen werde. Seine Verabschiedung entwickelt sich zu einer umfassenden Würdigung seiner großen Verdienste seitens des RRK-Vorsitzenden Dr. Dietmar Klausen und auch der Hockey-Abteilungsleitung, gekrönt von lange anhaltenden "Standing Ovations" der zahlreich erschienenen Mitglieder. Für die Nachfolge als Abteilungsleiter bewirbt sich Jürgen Kaul, der einstimmig gewählt wird. Weiterhin werden in die Abteilungsleitung gewählt: Willi Schwanke (Pressearbeit, Betreuung Homepage, stellv. Abteilungsleitung), Ralf-Peter Rausch (Finanzen, stellv. Abteilungsleitung), Claudia Schlicht (Schriftverkehr und Protokollführung), Bianca Heinz (Jugendausschuss mit Schwerpunkt weibliche Jugend, stellv. Abteilungsleitung), Dennis Schwarz (Jugendausschuss mit Schwerpunkt männliche Jugend), Birgit Jacobi  (Jugendausschuss mit Schwerpunkt "Unsere Jüngsten"), Brit Scherer (Jugendausschuss mit Schwerpunkt Spielpläne, Platzbelegung, HHV-Koordination), Walter Isselhard (Schiedsrichterorganisation und Ausbildung), Harald Schmitt (Schiedsrichterorganisation und Ausbildung), Bernd Schmitt (IT-Ausstattung und Betreuung), Ann-Paulin Heist (Sportkoordination Aktive weiblich), Christian Domke (Sportkoordination Aktive männlich), Nicole Hardt (Beisitzerin), Fritz Schmidt jr. (Beisitzer, Organisation Greyhound-Bus, Hockeyplatz, Ausrüstung), Glenn Eifert (Rechtsberatung).

Am 29. März beschließt die "RRK-Generalversammlung" die Reihe der Jahreshauptversammlungen im RRK. Neben den Berichten des Ersten Vorsitzenden, des Schatzmeisters und der Sportabteilungen bestimmen zwei Themen den Abend, "Ausrichtung des RRK auf die Zukunft" und "Führungswechsel", an denen sieben Mitglieder ‒ Dr. Dietmar Klausen, Horst Ackermann, Wilfried Hoffmann, Martin Müller, Bianca Heinz, Fritz Schmidt jr. und Wolfgang Freimuth ‒ in einem "Workshop" unter Leitung des ehemaligen Unternehmensberaters Freimuth zwei Jahre gearbeitet haben. Lassen wir die "Main-Spitze" berichten:

Alter und neuer geschäftsführender Vorstand des RRK: Wilfried Hoffmann, Paul Anagnostou, Prof. Dr. Dietmar Klausen, Fritz Schmidt jr., Horst Ackermann und Jürgen Kaul

Drei Urgesteine nehmen Abschied

Trio verlässt den geschäftsführenden Vorstand / Fritz Schmidt jr. übernimmt das Führungsamt

Die rund 50 Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung des Rüsselsheimer Ruder-Klubs (RRK) im Bootshaus kamen aus den Ovationen gar nicht mehr heraus. Kein Wunder, schließlich wurden mit Dietmar "Tünn" Klausen (Erster Vorsitzender), Horst "Agger" Ackermann (Zweiter Vorsitzender) und Wilfried "Hobbes" Hoffmann (Schatzmeister) drei RRK-Urgesteine aus dem geschäftsführenden Vorstand verabschiedet, was die Versammlung maßgebend prägte. Dazu hatte erst vergangene Woche Martin Müller auf der Hauptversammlung der Hockeyabteilung nach 18 Jahren den Posten des Abteilungsleiters abgegeben, weshalb auch er mit Ovationen gefeiert wurde.

Dank von Klausen an alle Mitglieder

Die Nachfolge der drei Ruderer "Tünn", "Agger" und "Hobbes" (alle 76 Jahre alt) traten mit Fritz Schmidt jr. (Vorsitzender/53 Jahre), Jürgen Kaul (zweiter Vorsitzender/56) und Paul Anagnostou (Schatzmeister/52) drei ehemalige Hockeyspieler an, die alle einstimmig von der Versammlung gewählt wurden. "Wir treten in ziemlich große Fußstapfen", betonte schließlich Schmidt jr. nach der Abstimmung. 35 Jahre lang hatten Klausen, Ackermann und Hoffmann, alle drei mittlerweile 76 Jahre alt, die Geschicke des Vereins geleitet. Unter ihrer Führung feierte der Club zahlreiche deutsche Meisterschaften sowohl im Hockey- als auch im Ruderbereich. Ihm sei 1982 nicht bewusst gewesen, dass er mit der Übernahme des Postens als Vorsitzender ein "fast eheähnliches Verhältnis" mit dem Verein eingehe, gestand Klausen, der sich bei allen Mitgliedern und besonders seinen beiden langjährigen Weggefährten für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedankte. Er habe im RRK "Freunde fürs Leben" gefunden und blicke nun hoffnungsvoll in die Zukunft...

Der Kader der Ersten Damen des RRK für die Rückrunde der Feldsaison 2016/17 in der Bundesliga, am Ende leider Abstieg (hinten: Rebecca Schneider, Ann-Paulin Heist, Franziska Ruhland, Lara Kaltbeitzel, Lotta Hof, Kapitänin Eva Frank; davor: Trainer Norman Hahl, Marie Sommer, Kristin Rapp, Lena Mischlich, Fabienne Werner, Antonia Wilfer, Mara Bentscheck, Emma Kanz, Managerin Linda Namuo-Schneider, Co-Trainer Christian Zimmermann; vorn: Isabel Scherer, Viola Becker, Torfrau Kim Treutner, Torfrau Lisa Lahham, Torfrau Nina Ankenbrand, Torfrau Franka Wolf, Anna-Sophia Stumpf, Charlotte Steiner; weiter dabei: Petra Ankenbrand, "Physio" Janine Huver, Maike Pinger, Kara Tiedtke, Celina Hocks, Jessie Steffl, Clara Buchholz)

Aufgrund der bereits erfolgten Bildung von dem Vorstand zuarbeitenden und ihn entlastenden Arbeitsgruppen schlägt der Wahlleiter vor, die anstehenden Neuwahlen auf den geschäftsführenden Vorstand zu beschränken und keine weiteren Ämter zu besetzen, was von der Versammlung akzeptiert wird. Damit gehören dem Gesamtvorstand neben den drei Gewählten Fritz Schmidt jr., Jürgen Kaul und Paul Anagnostou, zusätzlich der Ehrenvorsitzende Dr. Dietmar Klausen, die beiden Abteilungsleiter Horst Ackermann und Jürgen Kaul sowie der Vorsitzende des Tennis-Ausschusses Thomas Susenburger an. Ob eine Satzungsänderung in naher Zukunft notwendig sein wird, soll die Entwicklung entscheiden. Als Kassenprüfer für alle Kassen des RRK werden Jochen Heinz und Gerhard Ketter gewählt. Der neue Vorstand, drei dem RRK bereits seit ihrer Kindheit verbundene Hockeyspieler, strebt eine Neuausrichtung des RRK an. Ziel ist die Gewinnung neuer Mitglieder und der weitere Ausbau des Trainingsbetriebs durch qualifizierte Trainer, sowohl im Hockey als auch im Rudern. Dabei setzt er auf die zuverlässige und engagierte Unterstützung der sportlichen Leiter und der Arbeitsgruppen, die sich in den vergangenen zwei Jahren zusammengefunden haben und die das Vereinsleben bereits aktiv mit prägen und gestalten. Fritz Schmidt jr., der neue 1. Vorsitzende, erklärt abschließend: "Ich hoffe und wünsche mir, die Zukunft des RRK im Sinne unserer Amtsvorgänger zu gestalten. Sicherlich gehört dazu auch, neue Wege zu gehen und mutig zu sein. Ich habe von den "Alten" viel gelernt und bin sicher, dass wir im neu besetzten Gesamtvorstand bei den anstehenden Entscheidungen auch immer mit einem "alten" Auge darauf schauen werden."

Zwischenzeitlich, am 24. März, werden in der Stadthalle Walldorf die im Jahr 2016 erfolgreichen Kreissportler durch den Kreis Groß-Gerau geehrt. 320 Athleten aus dem Kreis stehen zur Ehrung an, darunter vom RRK 37 Hockeyspieler und zwei Ruderer. Am 20. April folgt dann im Landratsamt die Schüler-Sportlerehrung des Kreises, bei der keine jugendlichen Sportler des RRK zur Ehrung anstehen.

Die im Herbst 2016 begonnene Feldhockey-Runde 2016/17 wird bei den RRK-Damen in der Ersten Bundesliga und bei den RRK-Herren in der drittklassigen Regionalliga fortgesetzt. Die RRK-Damen gecoacht von Norman Hahl kommen nach elf von zwanzig Spielen mit der ungeliebten "Roten Laterne" des Tabellenletzten, nur drei Habenpunkten und der Abstiegsangst im Nacken aus der Winterpause. Die anfangs April beginnende Rückrunde für die neun noch ausstehenden Spiele beginnt mit einer 1:5-Niederlage bei Rot-Weiss Köln, die allerdings wegen eines Regelverstoßes vom DHB am Grünen Tisch in einen 3:0-Sieg verwandelt wird. Es folgen in Hamburg zwei Niederlagen, 2:6 beim Deutschen Meister Uhlenhorster HC und 2:3 beim Großflottbeker THGC. Dann zu Hause ein 3:2-Sieg gegen Harvestehude, aber auch ein 0:6 gegen "Alster". Bei TuS Lichterfelde, dem nunmehrigen Schlusslicht, muss ein Sieg her, doch es gibt eine bittere 1:2-Niederlage. Weitere Niederlagen ‒ 1:8 beim Berliner HC und ein knappes 4:5 zu Hause gegen Düsseldorf ‒ machen den Klassenerhalt von einem Wunder abhängig, das nicht eintritt. Mit einem 2:5 bei Uhlenhorst Mülheim und einem 1:5 beim Münchner SC ist die Entscheidung gefallen. Dann im letzten Spiel zu Hause am Sommerdamm überraschen die RRK-Damen mit einem 4:3-Sieg gegen den souveränen Ligaprimus und Meisterschaftsfavoriten Mannheimer HC, was Trainer Norman Hahl zu dem Spruch verleitet: "Ich bin noch nie so geil abgestiegen!" Die RRK-Damen verabschieden sich nach nur einem Jahr Zugehörigkeit mit einem echten Paukenschlag erneut aus der höchsten Spielklasse, jedoch nicht ohne ein Zeichen zu setzen, dass mit ihnen in der Zweiten Liga auf jeden Fall zu rechnen ist. Zum Abstieg kommt ein weiterer Wermutstropfen, ebenfalls ein Abschied: Eva Frank, die 31-malige Nationalspielerin, die langjährige RRK-Kapitänin und der Kopf des Damenteams geht nach 23 Jahren im RRK-Trikot von Bord und beendet ihre Hockey-Laufbahn. Martin Krieger kommentiert bereits vor dem letzten Spieltag in der "Main-Spitze" den Abstieg folgendermaßen:

Eva Frank geht "von Bord"

Zuversichtlicher

Absteigen schmerzt immer, der Bundesliga verwiesen zu werden ganz besonders. Selbst wenn auch der zweite Niedergang des ruhmreichen RRK-Damenteams nach 2015 angesichts vieler deutlicher Pleiten und eines großen Abstands zum rettenden Ufer gerechtfertigt erscheint, so hätte es trotz Verletzungspechs und eines starken Leistungsgefälles im Kollektiv nicht zwingend dazu kommen müssen: Doch in der Rückrunde wurde offenbar, dass dem sehr jungen Team trotz spielerischer Fortschritte neben der Konstanz in den Schlüsselduellen vor allem die mentale Stärke fehlte: Insofern könnte es ein Segen sein, dass es in der Zweiten Liga ein Wiedersehen mit TuS Lichterfelde gibt. Denn so scheint gewährleistet, dass im erfahrungsgemäß deutlich schwächeren Unterhaus ein ernstzunehmender Gegner um den Wiederaufstieg buhlt. Entsprechend bedeutsam sind die direkten Vergleiche und Ausrutscher gegen "Underdogs" tunlichst zu vermeiden. Das sollte helfen, die Nerven zu stählen ‒ auch im Hinblick auf eine mögliche Rückkehr in die Eliteliga. Dass Kapitänin Eva Frank in dieser Situation von Bord geht, ist bitter. Das ändert aber nichts daran, dass das Team dank eines sehr engagierten Trainers und einer spürbaren Aufbruchstimmung im gesamten Verein viel zuversichtlicher sein darf als vor zwei Jahren.

Die RRK-Herren mit Trainer Jonathan Elliott dagegen stehen nach der Winterpause nach fünf von vierzehn Spielen mit sieben Punkten auf dem vierten Platz, somit im Mittelfeld der achtköpfigen Regionalliga. Der erneut angestrebte Aufstieg scheint schon vor den Ende April beginnenden Spielen nur noch theoretischer Natur. Nach zunächst wenig überzeugenden Leistungen in den Vorbereitungsspielen, kann sich die Mannschaft beim eigenen Turnier mit sechs Mannschaften am Sommerdamm anfangs April steigern. Ende April ist es dann soweit ‒ ein knapper 3:2-Sieg gegen den TB Erlangen, dann ein 3:3 gegen Tabellenprimus HTC Würzburg. Es folgt eine doppelte Herausforderung in München, es gelingt ein knappes 4:3 gegen Rot-Weiß München, aber beim 0:4 gegen die TuS Obermenzing ist der RRK chancenlos. Dann zu Hause ein 5:3 über den TEC Darmstadt und ein 3:3 gegen den Dürkheimer HC. Es folgt der Saisonendspurt mit drei Auswärtsspielen, 3:1 beim Absteiger Hanauer THC, dann beim neuen Tabellenersten und sicheren Aufsteiger Dürkheimer HC ein 3:3 und im letzten Spiel eine 2:4-Niederlage beim TB Erlangen, wodurch dieser sich vor dem Abstieg retten kann. Der RRK liegt am Ende der Runde hinter Dürkheim, Würzburg und Darmstadt mit 22 Punkten auf dem 4. Tabellenplatz, das Ziel war sicher ein anderes.

Die Zweiten Herren des RRK um Spielertrainer Christian Kösling setzen die Feldsaison 2016/17 in der Oberliga Hessen im Mittelfeld fort. Am Ende nach 14 Spielen bleibt mit 26 Punkten ein ehrenvoller 3. Platz hinter den Mannschaften von SaFo Frankfurt und des MTV Kronberg. Dagegen kämpft das Zweite Damenteam des RRK nach dem Aufstieg 2016 nun in der Oberliga mit nur sechs Habenpunkten in der ersten Halbserie 2016 um den Klassenerhalt. Nach vierzehn Spielen reicht es am Ende mit 17 Punkten jedoch noch zum 4. Tabellenplatz.

Letzter Jubel in der Erstklassigkeit: Das RRK-Damenteam ‒ hier Marie Sommer, Celina Hocks, Charlotte Steiner, Fabienne Werner und Viola Becker ‒ verabschiedet sich mit einem verblüffenden 4:3-Sieg gegen den Ligaprimus und Meisterschaftsfavoriten Mannheimer HC aus der Feldhockey-Bundesliga.

RRK-Ruderer beim Anrudern am 6. Mai 2017 ‒ Florian Stork, Malte Ernst, Gero Gessler, Darian Hocks, Michael Panse, Adrian Löw, Trainer Moritz Richter, Karina Becker, Alexander Kühn, Maja Brischke ‒ freuen sich, dass nun bei sommerlichem Wetter öfters gerudert werden kann.

Das für Mitte April angesetzte Anrudern der Ruderabteilung und das Ankleppern der Tennisgruppe werden gemeinsam wegen schlechter Wettervorhersage abgesagt. Am 6. Mai werden die beiden Events bei herrlichem Frühlingswetter dann nachgeholt. Nach der Begrüßung durch Ruder-Abteilungsleiter Horst Ackermann ergreift auch der neugewählte RRK-Vorsitzende Fritz Schmidt jr. das Wort und versichert, dass der neue, nun aus ehemaligen Hockeyspielern bestehende RRK-Vorstand sich vorgenommen hat, in Zukunft beide Sportarten des RRK, Hockey und Rudern, voranzubringen. Bei Kuchen, Gegrilltem und diversen Getränken wird fachgesimpelt und die Sonne genossen, aber natürlich auch gerudert und Tennis gespielt. Bei den Ruderern, vorwiegend aus dem Anfängerbereich, hat zwischenzeitlich der aus den eigenen Reihen hervorgegangene Moritz Richter, der im Winter seinen Übungsleiter-Schein gemacht hat, die Trainertätigkeit übernommen.

 

Trotz des wenig einladenden Wetters schwingen am 1. Mai 2017 eine große Anzahl von RRK-Hockeyspielern, von den Minis über die Aktiven bis zu den Senioren und Eltern, beim "Rolf Lange Vereinsturnier" zu Ehren des Ende 2016 verstorbenen engagierten und begeisterten RRKlers, Hockey-Jugendwarts und Team-Managers den Hockeyschläger.

 

Zu Ehren des engagierten und begeisterten RRKlers, des Hockey-Jugendwarts und auch Team-Managers, des Ende 2016 verstorbenen Rolf Lange, veranstalten die Ersten Damen und Ersten Herren das traditionelle Hockeyturnier am 1. Mai erstmals als "Rolf Lange Vereinsturnier". Es wird auf Kleinfeld in bunt gemischten Mannschaften gespielt, weiblich und männlich, Jugend, Aktive, Eltern und Senioren. Trotz des wenig einladenden Wetters sind von den Minis über die Aktiven bis zu den Senioren und Eltern zahlreiche Hockeycracks auf dem Platz und kämpfen mit Begeisterung um den Sieg.

Für das Pfingstwochenende anfangs Juni wird Pauline Heinz von Bundestrainer Markku Slawyk in den 18-köpfigen Kader des U16-Nationalteams beim Vier-Nationen-Pfingstturnier in Mannheim berufen. Das 16-jährige RRK-Talent spielt nach zwei Testspielen gegen Australien im Turnier mit der deutschen Nationalmannschaft gegen Belgien (3:2), Australien (2:1) und die Niederlande (2:0) und kann in ihren Länderspielen drei bis sieben wertvolle Erfahrungen sammeln.

Das RRK-Bootshaus einen Tag vor Beginn des Hessentags am 8. Juni 2017 mit Schriftzug "aufgehübscht"

Ziel des Drachenboot-Cups der Landkreise und Anderer am Hessentag vor dem RRK-Bootshaus

Dann vom 9. bis 18. Juni ist Rüsselsheim im Ausnahmezustand, die gesamte Innenstadt ist Sperrzone ‒ das hessische Landesfest 2017, der "57. Hessentag", findet in in der Opelstadt, in Rüsselsheim am Main, unter dem Motto "MAIN Rüsselsheim ‒ UNSER Hessen" statt. Von der Stadtverwaltung erarbeitete Themenschwerpunkte des Hessentags sind die Internationalität der Stadt mit über 120 Nationalitäten sowie der Wandel von der Arbeiterstadt zum modernen Technologiestandort. Die etwa 2,1 km lange Hessentagsstraße, die sich durch die gesamte Innenstadt zieht, der Main und das Mainvorland mit Ausstellungen, Veranstaltungszelten und seiner Flaniermeile des Sports, das Stadion mit dem Festival des Sports ‒ natürlich auch mit dem RRK, der Vernapark mit Weindorf und Kinderland, die Hessentagsarena am Adam-Opel-Haus für bis zu 32.000 Besucher, die Music Hall in Opels K48 für 6.000 Besucher, das Stadttheater, das Vereinsdorf mit Festung und Opelvillen, die Landesausstellung des Bundeslandes Hessen ‒ alles das sind Anziehungspunkte für Besucher. Glanzlichter des Hessentags sind sicher Auftritte der Weltstars David Garrett, Peter Maffay, Zucchero und Gianna Nannini, aber auch Till Brönner, Silbermond, Andreas Bourani, Badesalz, Kantvokal, Tigerpalast, Bülent Ceylan, Scorpions, Kings of Leon, FFH-Just White, FFH-Just 90s und andere locken nicht weniger die Fans. Etwa 1.500 Veranstaltungen mit 1,4 Mio. Gästen an 10 Tagen ‒ Hunderte ehrenamtliche, sehr engagierte und freundliche Helfer ‒ mit Selma Kücükyavuz und Marcel Sedlmayer ein sehr sympathisches Hessentagspaar ‒ eine Fährverbindung von Flörsheim zum Rüsselsheimer Landungsplatz ‒ bestes Sommerwetter an fast allen Tagen ‒ dazu ein Kurzbesuch des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ‒ am Ende ein Fest-Umzug mit 3.800 Teilnehmern sowie 165 Motivwagen und Gruppen ‒ durch all das sicher ein Imagegewinn für die Opelstadt und ein "neues Wir-Gefühl" in der Bevölkerung, was kann man mehr erwarten.

50 Jahre Ruderfreundschaft RaB-RRK ‒ 45. Gemeinschafts-Wanderfahrt 2017 auf der Lahn

Einfahrt des Kirchbootes in die Schleuse Runkel

Das Kirchboot unterwegs auf der Lahn vor beeindruckender Kulisse des Klosters Arnstein

Jubiläumsabend mit PowerPoint-Präsentation an der Felswand

Nach 50 Jahren Ruderfreundschaft treffen sich acht Ruderkameraden des RK am Baldeneysee und neun des RRK ‒ Werner Alt, Wolfgang Freimuth, Wolfgang Gummersbach, Uwe Hurlin, Gerhard Ketter, Dieter Lang, Ragnar Otto, Wolfgang Vorfalt und Detlev Welters ‒ in den Tagen vom 21. bis 25. Juni 2017 in Balduinstein an der Lahn zu einer gemeinsamen Ruderwanderfahrt ‒ seit 1973 zum 45sten Mal, um wie schon bei der ersten gemeinsamen Wanderfahrt 1973 erneut auf der Lahn zu rudern. An drei Tagen werden im Kirchboot von Weilburg nach Nassau 78 km gerudert. Natürlich wird bei dieser Wanderfahrt auch auf die gemeinsamen Erlebnisse der vergangenen 50 Jahre zurückgeschaut, Erinnerungen werden ausgetauscht und Vergessenes wird zutage gefördert.

In der vorletzten Woche der Sommerferien, vom 31. Juli bis 4. August, veranstaltet der RRK auf den Hockeyplätzen am Sommerdamm wie schon seit 2008 seine Hockey-Sommercamps. 78 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und fünfzehn Jahren werden von zehn Trainern mit "Jon" Elliott, dem "Head Coach" der Camps und Trainer der Ersten Herrenmannschaft, an der Spitze intensiv Hockey trainieren, aber auch der Spaß kommt nicht zu kurz.

Ebenfalls in der ersten Augustwoche wird der Greyhound-Bus auf dem Stadiongelände am Sommerdamm, der 2013 das Opfer von Sprayern und von Vandalismus geworden war, endlich auch außen wieder in den ursprüngliche Zustand versetzt. Lackierer und Hockeyspieler Marius Knoll bringt den blau-roten Schriftzug und die blau-roten Streifen sowie die "Greyhounds" wieder an ‒ der Bus strahlt wieder wie in der Vergangenheit und kann dem 20-jährigen Bestehen im Jahr 2018 entspannt entgegensehen.

Teilnehmer der Hockeycamps des RRK anfangs August 2017 mit Trainern und Abteilungsleiter

RRK-Vorsitzender Fritz Schmidt jr. mit Marius Knoll vor dem wieder "strahlenden" Greyhound-Bus

Schon eine Woche später, am 12. August, steigt auf dem Mainvorland vor dem RRK-Bootshaus für alle Mitglieder und Freunde des Klubs das RRK-Sommerfest. Unter dem Motto "Spiel ‒ Spaß ‒ Sport ‒ Essen ‒ Trinken ‒ Party" organisiert die PR-Arbeitsgruppe mit vielen Helfern ein großartiges Event, bei dem die drei Sportarten des RRK ‒ Hockey, Rudern und Tennis ‒ zum Mitmachen und Ausprobieren angeboten werden. Hockey auf einem Beachhockey-Feld, Rudern im Achter oder auf dem Ergometer, Tennis für Jung und Alt ‒ all das wird geboten. Dazu Kaffee und Kuchen, leckere Salate und Gegrilltes vom Rost, gekühlte Getränke und dazwischen immer wieder Sport. Die "RRK Beach Hockey Vereins Trophy" wird ausgespielt und am Abend folgt die Sommerfest-Party mit DJ-Musik. Trotz des nicht gerade sommerlichen Wetters, es ist kühl und regnerisch, sind viele Besucher da ‒ auch Rüsselsheims OB versucht sich beim Beachhockey ‒ und für Alle, Jung wie Alt, ist es ein tolles Fest.

Blick auf das Bootshaus beim RRK-Sommerfest am 12. August 2017

Beachhockey-Spieler mit Rüsselsheims OB

Achterrudern im "Mir friehjer" mit Trainer Moritz Richter beim RRK-Sommerfest

Schon seit einigen Jahren treffen sich am Kerbemontag die älteren Ruderer, denn "Kerbe-Rudern" hat im RRK eine gewisse Tradition. Ziel ist es, mindestens einen Achter zu besetzen. Doch letztmals war im Jahr 2012 am Kerbemontag ein Achter auf dem Wasser, zwischenzeitlich hat es nie mehr zum Achter gereicht. In diesem Jahr jedoch kommt es am 21. August 2017 zunächst zum Treff von acht nicht mehr ganz "taufrischen Kämpfern". Um eine gemütliche Ruderfahrt Richtung Eddersheim zu starten, wird der Steuermann durch Telefonat noch "herbeigeordert", denn man will ja entspannt rudern. So kann nach fünf Jahren endlich an Kerb wieder ein Achter den Weg Richtung Eddersheim antreten. Nach 10 km Rudern wird auf der Terrasse des Bootshauses bei einem zünftigen Kerbe-Frühschoppen mit "Rippchen, Kartoffelbrei und Sauerkraut" das Treffen ausklingen lassen.

Die Achter-Crew am Kerbemontag 2017 vor dem Start mit Wilfried Hoffmann, Willi Braner, Wolfgang Vorfalt, Ulrich Vorfalt, Werner Alt, Karl-Heinz Wagner, Dr. Dietmar Klausen, Gerhard Ketter und Ragnar Otto

Die Achtercrew hat sich mit Damen und Fans am Kerbemontag 2017 auf der Bootshaus-Terrasse eingefunden. Nun gibt es zu trinken und auch zu essen: Rippchen mit Kartoffelbrei und Sauerkraut!

Aus der kleinen RRK-Trainingsgruppe der Ruderer kristallisiert sich in den Sommermonaten niemand heraus, der im Herbst auf einer Kurzstrecken-Regatten an den Start gehen könnte. Unter der Trainingsleitung von Moritz Richter wird 2017 somit keine Regatta besucht. Daneben trainieren die Mastersruderer Lutz Beyer und der für Germania Frankfurt startende Harald Blum im RRK/Germania-Masters-Team für Starts auf der "FISA World Rowing Masters Regatta" in Bled, wo Lutz Beyer in fünf Rennen an den Start geht und mit drei Siegen in zwei Vierern-ohne und einem Vierer-mit (Altersklassen MDA50 und MDA55) erfolgreich ist. Drei Regattasiege errungen durch einen Masters-Ruderer im Jahr 2017 sind für die RRK-Ruderabteilung sicher alles andere als zufrieden stellend. Hoffnung auf eine positive Entwicklung ergibt sich aus einer ab Ende August bestehenden Ruder-AG bei der Immanuel-Kant-Schule, an der 16 Schüler/innen teilnehmen.

Am ersten Oktober-Wochenende veranstalten Ruderabteilung und Tennisgruppe ihr Abrudern und Abkleppern gemeinsam. Doch bei windigem und kühlem Herbstwetter ist die Zahl der Teilnehmer, ein gemischter Achter rudert und einige Unentwegte spielen Tennis, sowie auch der Anhänger, die nur zu einem gemütlichen Nachmittagstreff gekommen sind, sehr begrenzt.

Rennen der "Masters-Zweier-ohne" MDA55 bei der "FISA World Rowing Masters" in Bled ‒ 2. Platz für die Rgm. Frankfurter RG Germania / Rüsselsheimer RK mit Schlagmann Lutz Beyer und Harald Blum

Beim gemeinsamen Abrudern der Ruderabteilung und Abkleppern der Tennisgruppe hält sich die Zahl der Anwesenden wegen des windigen und kühlen Wetters sehr in Grenzen.

Der Hockeynachwuchs kann 2017 auf dem Feld gegenüber den Vorjahren im Ganzen gesehen nur teilweise aufsteigende Tendenz zeigen. Nach dem Gewinn nur einer Hessenmeisterschaft und nur einer Vizemeisterschaft 2015 sowie keinem Titel und drei Vizemeisterschaften 2016 sind es 2017 immerhin drei Endrunden-Teilnahmen und daraus auch drei Titel des Feldhockey-Hessenmeisters. Während die weibliche A-Jugend ihrer Favoritenrolle gerecht werden kann, allerdings mit einigen B-Jugendlichen im Team, und im Hessenfinale am Sommerdamm den SC Frankfurt 1880 mit 3:1 nach Hause schickt, kann auch die weibliche B-Jugend nach einem 3:2 im Halbfinale gegen den SC 80 im Finale in Hanau gegen den 1. Hanauer THC ein hart umkämpftes Spiel nach 3:3 in der regulären Spielzeit im "Penalty shoot-out" noch mit 7:5 für sich entscheiden. Den dritten Hessentitel holen sich die B-Knaben, die damit im männlichen Nachwuchsbereich einen Silberstreif erkennen lassen. Zu Hause am Sommerdamm krönt die in der Saison ungeschlagene Mannschaft sich nach einem 8:1-Halbfinalsieg über den 1. Hanauer THC im Finale gegen den SC Frankfurt 1880 nach 2:2 in der Spielzeit ebenfalls in der Penalty-Entscheidung mit einem 5:4-Sieg.

Hessens neue Nummer eins: Die B-Knaben des RRK setzen sich im Finale der Feldhockey-Hessenmeisterschaft gegen SC Frankfurt 1880 durch. Zum Erfolg tragen bei (hinten: Co-Trainer Finley Schwarz; davor: Max Lipphaus, Tom Bernhard, Lennon Schwarz, Leonard-Kaan Balci, Timon Simizoglou; davor: Luca Helbig Lopez, Mark Schmidt, Arne Selbach, Cedric Cyron, Tim Wissel, Ayad Hussein, Trainer Mounir Hajri; vorn: Torwart Nick Schwarz)

Hessenmeisterschaft im Feldhockey 2017 für die weibliche B-Jugend des RRK (hinten: Trainer Volker Schädel, Nina Minowski, Ella Mittnacht, Magdalena Brass, Laura Starz, Isabel Zymna da Silva, Jasmin Kaminski, Eleonore Miller, Betreuer Paul Anagnostou, Mina Knöpfler; davor: Co-Trainerin Viola Becker, Nadine Büttner, Viktoria "Viky" Zimmermann, Maren Eppensteiner, Carla Anagnostou, Lea Sack, Anne Henke; vorn: Pauline Heinz, Torfrau Emily Streib)

Als Hessenmeister haben sich weibliche A- und B-Jugend für die Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft qualifiziert. Trotz personeller Probleme, einige B-Spielerinnen gehören zum festen Stamm der A-Jugend, werden beide Teams ins Rennen geschickt, außerdem wird die A-Jugend durch Pauline Heinz und Viktoria Zimmermann aus dem B-Kader verstärkt. Während die A-Jugend zu Uhlenhorst Mülheim reisen muss, darf die B-Jugend am heimischen Sommerdamm auf zahlreiche Unterstützung hoffen. Lassen wir zu diesem "Zwischenrunden-Wochenende" Thomas Schulz in der "Main-Spitze" berichten:

In Hessen im Feldhockey nach 2014 wieder die Nummer eins! Die weibliche A-Jugend des RRK bejubelt den finalen 3:1-Erfolg über den SC Frankfurt 1880 (hinten: Trainer Christian Zimmermann, Co-Trainerin Rebecca Schneider, Nina Minowsky, Nicole Baumgärtner, Maike Pinger, Kara Tiedtke, Stella Tegtmeier, Pauline Heinz, Anna Sophia Stumpf, Marie Sommer, Damen-Cheftrainer Norman Hahl; vorn: Torfrau Franka Wolf, Viktoria Zimmermann, Laura Starz, Vanessa Keller, Paula Großmann, Marie Milde, Nadine Büttner, Lea Sack)

Positives Fazit trotz des Scheiterns

Für weibliche Jugend-Teams des Rüsselsheimer RK ist in der Zwischenrunde Schluss / Erfahrung gesammelt

Nein, das Abschneiden war nicht zufriedenstellend. Die weibliche A- und B-Jugend des Rüsselsheimer RK verpassten in der Zwischenrunde den Sprung zur deutschen Hockey-Meisterschaft. Der ältere Jahrgang von Trainer Christian Zimmermann belegte beim Turnier in Mühlheim den dritten Rang in der Viererrunde und scheiterte daher. Die B-Juniorinnen kamen beim Heimturnier sogar nur auf den vierten Rang.

Dabei war vor allem die A-Jugend favorisiert in das Halbfinale gegen den Norddritten Klipper Hamburg gegangen. Doch am Ende stand eine 1:2(1:0)-Niederlage. Der Hessenmeister ging nicht nur früh durch Anna Stumpf 1:0 in Führung, sondern dominierte das Spiel lange. Allerdings versäumte es der RRK, den Vorsprung auszubauen. So drehten die Hanseaten die Partie in der Schlussphase noch und stellten den Spielverlauf auf den Kopf. Zimmermann befand das Resultat daher als "sehr ärgerlich", denn Hamburg sei quasi nur zweimal in den Rüsselsheimer Schusskreis gelangt und habe dabei zwei Tore erzielt. Der Trainer, dessen Tochter Viktoria und Pauline Heinz von der B-Jugend das ältere Team verstärkten, monierte gleichwohl die unzureichende Chancenverwertung.

Das klappte im bedeutungslosen Spiel um Platz drei zumindest besser: Beim 3:1(2:0) gegen den ASV München trafen Anna Stumpf, Jessie Steffl und Lea Sack. Ausrichter Uhlenhorst Mülheim sicherte sich durch ein 4:0 gegen Hamburg den Turniersieg und damit die Qualifikation für die Endrunde. Derweil scheiterten auch Favoriten wie der Mannheimer HC oder Alster Hamburg in der Zwischenrunde, da wichtige Spielerinnen in der Bundesliga für ihren Club im Einsatz waren.

Beim eigenen Turnier der B-Jugend in Rüsselsheim lief es noch weniger für den RRK. Das Team von Trainer Volker Schädel steckte im Halbfinale gegen RW Köln ein 0:4(0:2) ein. Und auch im Spiel um Platz drei wollte kein Treffer gelingen – 0:2 hieß es gegen den Club Raffelberg aus Duisburg. Dennoch zog Bianca Heinz ein positives Fazit. "Zwei Teams bei der deutschen Meisterschaft hatten wir schon viele Jahre nicht mehr. Alle Spielerinnen konnten Erfahrung sammeln und hatten ihren Spaß. Insofern war es – auch ohne Finaleinzug – ein tolles Wochenende für alle Beteiligten des RRK", sagte die Jugendkoordinatorin des Ruderklubs. Und Heinz fügte an: "Die B-Jugend hatte sowohl gegen Köln als auch gegen Raffelberg Chancen, die sicherlich auch aus Nervosität einfach nicht verwertet wurden."

Die neue Feldhockey-Saison 2017/18 beginnt anfangs September für die RRK-Damen nach dem Abstieg 2017 in der Zweiten Bundesliga Süd und Ende September für die RRK-Herren nach dem Abstieg 2012 nun schon zum sechsten Mal in der Ersten Regionalliga Süd. Bei den Damen hat nun in der zweiten Feldsaison der 32-jährige Wahl-Mainzer Norman Hahl, in der Vergangenheit Spieler und Trainer beim Dürkheimer HC, die Trainingsleitung inne. Das Training der Herrenmannschaft leitet wie schon in den beiden Vorjahren der 30-jährige Waliser Jonathan Elliott. Vor dem ersten Spiel der RRK-Damen schreibt Martin Krieger in der "Main-Spitze":

Ein Teil des Kaders der Ersten Damen des RRK für die Feldsaison 2017/18 in der Zweiten Bundesliga Süd (hinten: Co-Trainer Christian Zimmermann, Fabienne Werner, Rebecca Schneider, Torfrau Franka Wolf, Stella Tegtmeier, Lotta Hof, Antonia Wilfer, Franziska Ruhland, Marie Sommer, Petra Ankenbrand, Trainer Norman Hahl; vorn: Mara Bentscheck, Kapitänin Celina Hocks, Kara Tiedtke, Kristin Rapp, Clara Buchholz, Viola Becker, Isabel Scherer, Lena Mischlich, Anna-Sophia Stumpf; weiter dabei: Torfrau Kim Treutner, Ann-Paulin Heist, Lara Kaltbeitzel, Maike Pinger, Selina Windgaß, Charlotte Steiner)

Auf jeden Fall vor "TuSLi"

Noch einmal verjüngtes RRK-Damenteam startet gegen Eintracht in die Zweitligasaison

Wenn eine Mannschaft zwischen 1988 und 2017 mit Ausnahme eines guten Jahres ununterbrochen erstklassig und obendrein auch sehr erfolgreich unterwegs war, dann dürfte es auch der aktuellen Generation nicht leicht fallen, sich hinten anzustellen. Zum zweiten Mal nach 2015 indes heißt die sportliche Realität für die Hockeyspielerinnen des Rüsselsheimer RK Zweite Bundesliga Süd und der erste Gegner am Sommerdamm am Sonntag nicht mehr UHC Hamburg oder Rot-Weiss Köln, sondern Eintracht Frankfurt.

Anders als vor zwei Jahren, als zum ersten Abstieg mit Philipp Tangerding auch ein neuer Trainer kam, geht Norman Hahl seine zweite Saison mit den RRK-Damen an. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der den Wiederaufstieg dank bewährter Kräfte im Eilverfahren bewerkstelligte, muss der 28-jährige Coach des Ruderklubs mit größeren Schwächungen und einem noch jüngeren Kader klarkommen: Die langjährige Kapitänin und 20-malige Nationalspielerin Eva Frank (28) hat sich ganz, Emma Kanz (22) ins Ausland und Stammtorhüterin Lisa Lahham (27) bis zur Hallenrunde verabschiedet.

"Dass Eva aufgehört hat, ist natürlich ein Riesenverlust für uns. Und deshalb ist es in meinen Augen gar nicht so schlecht, dass wir es nach dem Abstieg in der Zweiten Liga nun ein bisschen leichter haben, uns zu sammeln und vielleicht sogar ein stabileres Fundament für die Zukunft zu schaffen", sagt Celina Hocks. Obwohl die 21-jährige Mainzer Lehramtsstudentin "mega gerne Erste Liga spielt", freue sie sich sehr auf die neue Spielzeit: "Kapitänin sein zu dürfen, fühlt sich schon besonders an. Ich bin gespannt, was so passiert und muss bestimmt noch einiges lernen, habe mir aber auch von Eva schon ein paar Tipps geben lassen", so Hocks.

Was die kollektive Herangehensweise an die vergleichsweise kurze Punktrunde – in Liga zwei sind 14, in Liga eins 22 Aufgaben zu lösen – sind Coach und Kader auf einen gemeinsamen Nenner gekommen: "Von Spiel zu Spiel denken, im oberen Drittel mitmischen oder aufsteigen – das hat uns alles nicht so gefallen. Nun wollen wir nach der Hinrunde einfach besser als TuS Lichterfelde abschneiden", berichtet Hahl. Der Mitabsteiger aus Berlin indes, am vierten Spieltag am Untermain zu Gast, hat sich selbst den Meistertitel auf die Fahne geschrieben. "Aber auch wenn wir vor denen stehen wollen, fühlt sich das als Ziel irgendwie anders an und erzeugt weniger Druck", ergänzt Hocks. Mit der Vorbereitungszeit war sie zufrieden: "Uns ist klar, dass wir noch nicht die härtesten Gegner hatten und unsere Chancenverwertung noch besser werden muss. Aber wir haben uns in den Spielen auf alle Fälle Selbstvertrauen geholt."

Der angehende Lehrer Hahl erwartet "eine interessante Saison" und sieht sein Team "athletisch sehr gut vorbereitet". Ob jemand von der insgesamt sieben Teams umfassenden Konkurrenz in der Lage ist, den sich abzeichnenden Zweikampf mit "TuSLi" auszuweiten, vermag er nicht wirklich einzuschätzen: "Der Feudenheimer HC ist eine Wundertüte, weil man nie weiß, wer bei denen spielt. Die Eintracht hatte ich auch auf dem Zettel, aber da sind ja jetzt einige Spielerinnen zu SaFo abgewandert." Vor allem der Weggang der österreichischen Nationalspielerin Corinna Zerbs zum Frankfurter Lokalrivalen wiegt schwer, was bedeutet, dass im Hessenderby fast alles für einen erfolgreichen RRK-Start spricht. Clara Buchholz ist am Sonntag und wohl auch im wegweisenden Heimspiel gegen Lichterfelde noch dabei, geht danach bis März ins Ausland. Dafür kehrt Charlotte Steiner Anfang Oktober aus Afrika zurück.

Obwohl die RRK-Damen und auch ihr Trainer ihre Aufstiegsambitionen nicht offen aussprechen, zeigt die Mannschaft in der bis Ende Oktober laufenden Hinrunde der Zweiten Bundesliga viel Selbstvertrauen und eilt zunächst von Sieg zu Sieg. Sie beginnt am Sommerdamm mit einem 4:1-Sieg im Hessenderby gegen Eintracht Frankfurt, dann ein 5:1-Sieg beim Bietigheimer HTC und ein 3:1-Sieg beim heimstarken TuS Obermenzing. Und der Siegeszug geht weiter: Am ersten Doppelspieltag schaltet das Team vor heimischem Publikum zunächst den Feudenheimer HC mit 3:1 aus und schickt am nächsten Tag auch Mitfavorit TuS Lichterfelde mit 3:0 zurück an die Spree. Doch dann gibt es zu Hause gegen die "Zehlendorfer Wespen" den ersten Dämpfer ‒ die RRK-Damen müssen mit 1:2 die erste Niederlage hinnehmen. Wie wird das Team diesen "Wespenstich" wegstecken? Im siebten und letzten Spiel vor der Winterpause ...

Auch die RRK-Herren und ihr walisischer Coach wollen sich für die anstehende Regionalliga-Runde kein ambitioniertes Saisonziel entlocken lassen: "Möglichst viele Punkte, abwarten und sehen, wie es nach den fünf Partien vor der Winterpause aussieht." Man beginnt zu Hause mit einem 1:0-Sieg gegen den HTC Würzburg, dann ein 0:0 bei Schott Mainz. Am folgenden Doppelspieltag muss zunächst eine schmerzliche 1:2-Niederlage beim TEC Darmstadt verdaut werden, jedoch tags darauf gelingt am Sommerdamm ein 4:0-Sieg über die TuS Obermenzing. Das letzte Spiel 2017 am Sommerdamm gegen die HG Nürnberg endet mit einem 3:1-Sieg, so dass der RRK nach der sechsmonatigen Winterpause auf dem dritten Tabellenplatz ‒ zwei Punkte hinter Darmstadt und einen Punkt hinter Nürnberg, die allerdings ein Spiel mehr absolviert haben ‒ durchaus mit Aufstiegsambitionen weitermachen kann.

 

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