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Geschichte des Rüsselsheimer Ruder-Klubs 08 (RRK)
von 1942 bis heute

2017

Der RRK hat am 1. Januar 2017 634 Mitglieder, 368 Hockeyspielern stehen 91 Ruderer, 58 Tennisspieler und 147 passive Mitglieder gegenüber. Das sind 19 Mitglieder weniger als 2016, jedoch immer noch der fünfthöchste Stand in der mehr als 108-jährigen Geschichte des RRK.

Hallenhockey-Meister der Oberliga Hessen 2016/17 und Aufsteiger in die 2. Regionalliga Südwest, die Zweiten Damen des RRK (hinten: Kara Tiedtke, Maike Pinger, Fabienne Werner, Teresa Hoff, Franziska Ruhland, Trainer Christian Zimmermann; vorn: Isabel Scherer, Selina Windgaß, Jessie Steffl, Lena Mischlich; weiter mit dabei: Lara Kaltbeizel, Nina Ankenbrand, Kim Treutner, Charlotte Steiner, Sandra Trautwein)

Für die beiden Spitzenmannschaften des RRK, Damen wie Herren, ist die Hallenhockey-Saison 2016/2017 natürlich noch nicht zu Ende. Die RRK-Damen liegen zur Halbzeit nach fünf von zehn Spielen in der sechsköpfigen Bundesliga-Gruppe Süd mit sechs Punkten auf dem vierten Platz. Um im DM-Viertelfinale mitzuspielen, müsste der zweite Platz erreicht werden. Geht da noch etwas? Mit zwei Siegen in den ersten Spielen des neuen Jahres wird das Punktekonto auf zwölf verdoppelt. Zunächst zu Hause ein imposantes 8:2 gegen den TSV Mannheim, dann ein 4:1 beim Schlusslicht Nürnberg. Der Klassenerhalt ist somit klar – und Rang zwei bei weiteren Siegen möglich. Nach einem 4:3-Heimsieg im Hessenderby gegen Eintracht Frankfurt und einem 3:2-Sieg beim Münchner SC sind die RRK-Damen, was nach der Hinrunde fast undenkbar erschien, auf Viertelfinal-Kurs. Im letzten Spiel zu Hause gegen den Mannheimer HC, den Tabellenführer und aktuellen Deutschen Meister, muss möglichst ein Sieg her ‒ doch das Happy End bleibt verwehrt. Vor rund 350 Zuschauern eine 1:3-Niederlage, für den RRK im Südgruppen-Endklassement bleibt "nur" der undankbare dritte Platz.

Die RRK-Herren liegen in der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga nach vier von zehn Spielen mit sechs Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz, doch die Aufstiegsfrage scheint mit Favorit SC Frankfurt 1880 bereits beantwortet. Nach einem 10:1-Kantersieg über den Kreuznacher HC folgt eine 2:8-Niederlage bei der HG Nürnberg. Es folgen zwei Niederlagen in den letzten Heimspielen, 2:7 gegen den Limburger HC und 5:6 gegen den Dürkheimer HC ‒ der RRK befindet sich auf dem vorletzten Tabellenplatz. Da der Kreuznacher HC als Absteiger feststeht, kann der RRK beruhigt in die beiden letzten beiden Auswärtsspiele gehen. Nach langer Führung und auch gutem Spiel verliert der RRK gegen Aufsteiger "SC 80" 2:5, siegt gegen Absteiger Kreuznacher HC knapp 7:6 und beendet die Hallensaison wie schon im Vorjahr als Tabellenfünfter.

Besser als bei den beiden RRK-Spitzenmannschaften läuft es bei den Zweiten Damen. Sie holen sich mit 30 von 30 möglichen Punkten und einem Torverhältnis von 81:18 die Oberliga-Meisterschaft und steigen in die 2. Regionalliga Südwest auf. Auch die Dritten Damen in der 2. Verbandsliga bleiben unbesiegt und steigen in die 1. Verbandsliga auf. Dagegen belegen die Zweiten Herren in der Oberliga nur den fünften Platz und auch die Dritten Herren werden in der 2. Verbandsliga nur Vierter.

Etwas bessere Ergebnisse als im Vorjahr erspielen sich die Jugendmannschaften des RRK im Hallenhockey, denn von acht möglichen Hessenmeisterschaften holt sich der RRK zwei Meisterschaften und drei Vizemeisterschaften. Hessenmeister werden weibliche A- und B-Jugend, B-Mädchen sowie B-Knaben, Vizemeister werden die A-Mädchen und die männliche A-Jugend und die B-Knaben. Damit haben sich vier Jugendmannschaften des RRK ‒ weibliche A- und B-Jugend, A-Mädchen und männliche A-Jugend ‒ für die Süddeutschen Hallenhockey-Meisterschaften qualifiziert, bei denen auch die Teilnehmer für die Deutschen Meisterschaften ermittelt werden. Doch kein RRK-Team kommt mit dem "Schwarzen Wimpel" des Süddeutschen Meisters an den Main zurück. Die weibliche A-Jugend wird Siebter, die weibliche B-Jugend Vierter, die A-Mädchen werden Achter und die männliche A-Jugend Fünfter. Damit hat sich keine Mannschaft für höhere Aufgaben qualifiziert.

Nach einem 5:2-Sieg im Halbfinale gegen den 1. Hanauer THC und einem knappen 2:1-Sieg im Finale gegen den Limburger HC holt sich die weibliche A-Jugend des RRK die Hessische Meisterschaft im Hallenhockey 2017 (hinten: Co-Trainerin Rebecca Schneider, Vanessa Keller, Nicole Baumgärtner, Pauline Heinz, Clara Buchholz, Kara Tiedtke, Selina Windgaß, Trainer Christian Zimmermann; vorn: Isabel Scherer, Jessie Steffl, Maike Pinger, Torfrau Lisa Viebrantz, Charlotte Steiner).

Nach einem knappen 3:2-Sieg im Halbfinale gegen den 1. Hanauer THC und einem ebenfalls knappen 2:1-Sieg im Finale gegen den SC Frankfurt 1880 gewinnt die weibliche B-Jugend des RRK in Hanau die Hessische Meisterschaft im Hallenhockey 2017 (hinten: Marie Milde, Paula Großmann, Kristin Rapp, Nina Minowsky, Pauline Heinz, Betreuerin Tanja Sommer; davor: Marie Sommer, Anna Stumpf, Laura Starz, Viktoria "Viky" Zimmermann, Lea Sack, Trainer Volker Schädel; vorn: Torfrau Emily Streib).

Am 3. März 2017 ehrt die Stadt und der Sportbund Rüsselsheim im "Opel Auditorium" die erfolgreichen Sportler des Jahres 2016. Ingesamt wird 159 Athleten eine Ehrung zuteil, darunter sind 57 Hockeysportler des RRK. Bei der Wahl zur "Mannschaft des Jahres 2016" belegen die RRK-Damen nur einen Punkt hinter den "United Volleys" der TG Rüsselsheim den zweiten Platz. Nur eine Woche später, am 10. März, ehren Stadt und Sportbund den talentierten Nachwuchs bei der Jugend-Sportlerehrung im Ratssaal des Rathauses. Unter den 36 geehrten Schülersportlern ist der RRK nicht vertreten.

Die bei der Sportlerehrung der Stadt und des Sportbundes Rüsselsheim am 3. März 2017 für Leistungen 2016 geehrten Damen des RRK (hinten: Stadtverordnetenvorsteher Jens Grode, Oberbürgermeister Patrick Burghardt, Petra Ankenbrand, Selina Windgaß, Nina Ankenbrand, Sarah Seibel, Charlotte Steiner ‒ verdeckt, Kara Tiedtke, Sonja Petrovic, Teresa Hoff, Lena Mischlich, Franziska Ruhland, Mara Bentscheck, Emma Kanz, Marie Sommer, Viola Becker, Kristin Rapp, Fabienne Werner, Trainer Christian Zimmermann, Rebecca Schneider, Trainer Norman Hahl; vorn: Anna Lippa, Rebecca Passlack, Isabel Scherer, Jessie Steffl, Lucie Kösling, Antonia Wilfer, Ann-Paulin Heist, Eva Frank, Lisa Becker)

In den März fallen satzungsgemäß auch die Jahres-Hauptversammlungen der Sportabteilungen und des Hauptvereins. Am 10. März beginnt die Tennisgruppe mit ihrer Gruppenversammlung, die den Tennis-Ausschuss neu wählt und wie erwartet Thomas Susenburger für seine fünfte zweijährigen Amtszeit zum Ausschuss-Vorsitzenden bestimmt, seine Vertreterin wird Gerlind Liebig. Neben dem Bericht über die Aktivitäten des Vorjahres werden auch die Termine des laufenden Jahres geplant.

Dann folgt am 17. März die Ruderabteilung mit ihrer Hauptversammlung, bei der keine Wahlen anstehen. 23 Mitglieder des RRK sind anwesend, hören den Jahresbericht des Abteilungsleiters Horst Ackermann, der von 6 Siegen des RRK auf Regatten (Lutz Beyer 4, Kristine Berkovica 2) berichtet, aber auch von weiterhin fehlendem Rudernachwuchs und von der vorübergehenden Übernahme des Trainings durch ein Trainerteam nach der Trennung vom seitherigen Trainer im Februar 2016. Melanie Lehmann ist aus der Ruderleitung ausgeschieden. Mit der Immanuel-Kant-Schule plant die Ruderleitung im Sommer die Gründung einer Ruder-AG, die der neu berufene Jugendleiter, der diplomierte Übungsleiter Moritz Richter, begleiten soll.

Nach einem 3:0-Sieg im Halbfinale gegen den SC SaFo Frankfurt und einer 1:4-Niederlage im Finale gegen den  Wiesbadener THC holen sich die A-Mädchen des RRK die Hessische Vizemeisterschaft im Hallenhockey 2017 (hinten: Trainerin Violeta Böckmann, Mina Knöpfler, Carla Anagnostou, Ella Mittnacht, Lucie Hoyer, Marie Henke, Diane du Teilhet, Betreuerin Brit Scherer; davor: Lea Sack, Viktoria "Viky" Zimmermann, Maren Eppensteiner, Anne Henke; vorn: Torfrau Katharina Selbach, Torfrau Chiara Demirarslan).

Nach einem 4:1-Sieg im Halbfinale gegen den Limburger HC und einer knappen 2:3-Niederlage im Finale gegen den 1. Hanauer THC holt sich die männliche A-Jugend des RRK die Hessische Vizemeisterschaft im Hallenhockey 2017 (hinten: Trainer Christian Kösling, Betreuer Alexander Knöss, Betreuer Dennis Schwarz, Dominik Miczka, Levin Voigt, Maximilian "Maxi" Zoepffel, Tim Meierhöfer, Cedric Pabst, Kapitän Alexander "Alex" Hupf; vorn: Nico Rothengatter, Torwart Leon Traum, Finley Schwarz, Torwart Marvin Untergasser).

Es folgt einige Tage später, am 22. März, die Hauptversammlung der Hockeyabteilung, die ihre Leitung neu wählen muss. Diese Wahl steht unter einem besonderen Stern, denn Martin Müller, seit 1999 Hockey-Abteilungsleiter, hatte angekündigt, dass er nicht mehr zur Wahl stehen werde. Seine Verabschiedung entwickelt sich zu einer umfassenden Würdigung seiner großen Verdienste seitens des RRK-Vorsitzenden Dr. Dietmar Klausen und auch der Hockey-Abteilungsleitung, gekrönt von lange anhaltenden "Standing Ovations" der zahlreich erschienenen Mitglieder. Für die Nachfolge als Abteilungsleiter bewirbt sich Jürgen Kaul, der einstimmig gewählt wird. Weiterhin werden in die Abteilungsleitung gewählt: Willi Schwanke  (Pressearbeit, Betreuung Homepage, stellv. Abteilungsleitung), Ralf-Peter Rausch (Finanzen, stellv. Abteilungsleitung), Claudia Schlicht (Schriftverkehr und Protokollführung), Bianca Heinz (Jugendausschuss mit Schwerpunkt weibliche Jugend, stellv. Abteilungsleitung), Dennis Schwarz (Jugendausschuss mit Schwerpunkt männliche Jugend), Birgit Jacobi  (Jugendausschuss mit Schwerpunkt "Unsere Jüngsten"), Brit Scherer (Jugendausschuss mit Schwerpunkt Spielpläne, Platzbelegung, HHV-Koordination), Walter Isselhard (Schiedsrichterorganisation und Ausbildung), Harald Schmitt (Schiedsrichterorganisation und Ausbildung), Bernd Schmitt (IT-Ausstattung und Betreuung), Ann-Paulin Heist (Sportkoordination Aktive weiblich), Christian Domke (Sportkoordination Aktive männlich), Nicole Hardt (Beisitzerin), Fritz Schmidt jr. (Beisitzer, Organisation Greyhound-Bus, Hockeyplatz, Ausrüstung), Glenn Eifert (Rechtsberatung).

Am 29. März beschließt die "RRK-Generalversammlung" die Reihe der Jahreshauptversammlungen im RRK. Neben den Berichten des Ersten Vorsitzenden, des Schatzmeisters und der Sportabteilungen bestimmen zwei Themen den Abend, "Ausrichtung des RRK auf die Zukunft und Führungswechsel", zu denen sieben Mitglieder in einem Workshop unter Leitung des ehemaligen Unternehmensberaters Wolfgang Freimuth zwei Jahre gearbeitet haben. Lassen wir die "Main-Spitze" berichten:

Alter und neuer geschäftsführender Vorstand des RRK: Wilfried Hoffmann, Paul Anagnostou, Prof. Dr. Dietmar Klausen, Fritz Schmidt jr., Horst Ackermann und Jürgen Kaul

Drei Urgesteine nehmen Abschied

Trio verlässt den geschäftsführenden Vorstand / Fritz Schmidt jr. übernimmt das Führungsamt

Die rund 50 Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung des Rüsselsheimer Ruder-Klubs (RRK) im Bootshaus kamen aus den Ovationen gar nicht mehr heraus. Kein Wunder, schließlich wurden mit Dietmar "Tünn" Klausen (Erster Vorsitzender), Horst "Agger" Ackermann (Zweiter Vorsitzender) und Wilfried "Hobbes" Hoffmann (Schatzmeister) drei RRK-Urgesteine aus dem geschäftsführenden Vorstand verabschiedet, was die Versammlung maßgebend prägte. Dazu hatte erst vergangene Woche Martin Müller auf der Hauptversammlung der Hockeyabteilung nach 18 Jahren den Posten des Abteilungsleiters abgegeben, weshalb auch er mit Ovationen gefeiert wurde.

Dank von Klausen an alle Mitglieder

Die Nachfolge der drei Ruderer "Tünn", "Agger" und "Hobbes" (alle 76 Jahre alt) traten mit Fritz Schmidt jr. (Vorsitzender/53 Jahre), Jürgen Kaul (zweiter Vorsitzender/56) und Paul Anagnostou (Schatzmeister/52) drei ehemalige Hockeyspieler an, die alle einstimmig von der Versammlung gewählt wurden. "Wir treten in ziemlich große Fußstapfen", betonte schließlich Schmidt jr. nach der Abstimmung. 35 Jahre lang hatten Klausen, Ackermann und Hoffmann, alle drei mittlerweile 76 Jahre alt, die Geschicke des Vereins geleitet. Unter ihrer Führung feierte der Club zahlreiche deutsche Meisterschaften sowohl im Hockey- als auch im Ruderbereich. Ihm sei 1982 nicht bewusst gewesen, dass er mit der Übernahme des Postens als Vorsitzender ein "fast eheähnliches Verhältnis" mit dem Verein eingehe, gestand Klausen, der sich bei allen Mitgliedern und besonders seinen beiden langjährigen Weggefährten für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedankte. Er habe im RRK "Freunde fürs Leben" gefunden und blicke nun hoffnungsvoll in die Zukunft...

Aufgrund der bereits erfolgten Bildung von dem Vorstand zuarbeitenden und ihn entlastenden Arbeitsgruppen schlägt der Wahlleiter vor, die anstehenden Neuwahlen auf den geschäftsführenden Vorstand zu beschränken und keine weiteren Posten zu besetzen, was von der Versammlung akzeptiert wird. Damit gehören zunächst dem Gesamtvorstand neben den drei Gewählten der Ehrenvorsitzende Dr. Dietmar Klausen, die beiden Abteilungsleiter Horst Ackermann und Jürgen Kaul sowie der Vorsitzende des Tennis-Ausschusses Thomas Susenburger an. Ob eine Satzungsänderung in naher Zukunft notwendig sein wird, soll die Entwicklung entscheiden. Als Kassenprüfer für alle Kassen des RRK werden Jochen Heinz und Gerhard Ketter gewählt. Fritz Schmidt jr., der neue 1. Vorsitzende, erklärt abschließend: "Ich hoffe und wünsche mir, die Zukunft des RRK im Sinne unserer Amtsvorgänger zu gestalten. Sicherlich gehört dazu auch, neue Wege zu gehen und mutig zu sein. Ich habe von den "Alten" viel gelernt und bin sicher, dass wir im neu besetzten Hauptvorstand bei den anstehenden Entscheidungen auch immer mit einem "alten" Auge darauf schauen werden."

 

Bald geht es weiter!

 

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