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Geschichte des Rudervereins Rüsselsheim (RVR)
von 1908 bis 1942

1909

Zur weiteren Ausbildung der jungen Ruderer wird von einer Geschäftsversammlung der Kauf eines gebrauchten Riemenzweiers (85 cm breit, 8 m lang) beschlossen, den dann auch die Firma Wirth, Frankfurt, für 475,- Mark liefert. Der Kaufpreis muss von den Mitgliedern aufgebracht werden.

Zu Beginn der Rudersaison bietet Mitglied Adolf Holz dem Verein zur Bootslagerung eine Scheune an, die jedoch nicht geeignet ist. Am 3. April 1909 beschließt daher die Hauptversammlung (Mitgliederzahl 25), eine eigene Bootshalle längs des Maindamms, an der Mauer des dem Spediteur Grass gehörenden Grundstücks zu bauen. Nach Einholung der Genehmigung beim Großherzoglichen Wasserbauamt und beim Großherzoglichen Kreisamt geht es frisch ans Werk und am 8. August 1909 kann bereits die Einweihung der neuen Bootshalle gefeiert werden. Die Baukosten belaufen sich exakt auf 1.089,44 Mark, von denen 209,44 Mark aus der Vereinskasse aufgebracht werden, der Rest von 880,-- Mark muss durch zinslose Anteilscheine je 5,-- Mark, die an 15 aktive und 14 passive Mitglieder ausgegeben werden, finanziert werden. Bei den jährlichen Hauptversammlungen sollen jeweils Scheine im Betrag von 200,-- Mark ausgelost und zurückgezahlt werden.

 

Ausschnitte aus Lageplan, Ansicht und Schnitt der im Jahr 1909 geplanten und dann gebauten Bootshalle des Rudervereins Rüsselsheim gemäß Baugesuch vom 24. Juni 1909

 

Am 29. August 1909 nimmt der RVR zum ersten Male an einer Regatta, und zwar in Griesheim, teil, jedoch ohne Erfolg. Am 3. Oktober 1909 findet anlässlich des Abruderns eine Bootsauffahrt der beiden vereinseigenen Boote ("Main" und "Pfeil") sowie anschließend ein Tanzvergnügen im Vereinslokal Holz statt.

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