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Editorial

Wilfried Hoffmann

Bericht des Schatzmeisters Wilfried Hoffmann zur Jahreshauptversammlung des RRK am 29. März 2017

Um einen Gesamtüberblick über die finanzielle Situation des RRK zu geben, sage ich zunächst einige Worte zu Hockey- und Ruderkasse, insbesondere zu deren Entwicklung im Jahr 2016.

1) Hockeykasse

 

Stand Ende 2015      

Einnahmen 2016       

Ausgaben 2016         

Stand Ende 2016      

etwa 12.890 €

etwa 180.440 €

etwa 176.330 €

etwa 17.000 €

 

Die Hockeyabteilung hat somit im Jahr 2016 mehr als 4.000 € weniger ausgegeben als eingenommen.

Sparsames Wirtschaften, aber natürlich auch die merkliche Erhöhung der "Sonderbeiträge Hockey" im Jahr 2011, haben die Finanzsituation der Hockeyabteilung in den letzten Jahren stabilisiert. Sie ist aber auf Dauer sicher nicht gelöst, wenn man höhere Ziele anstrebt.

Dabei kann stolz angemerkt werden, dass zur Zeit in unserer Hockeyabteilung wie schon 2015 etwa 230 Jugendliche trainiert und auch betreut werden.

2) Ruderkasse

 

Stand Ende 2015      

Einnahmen 2016       

Ausgaben 2016         

Stand Ende 2016      

etwa 21.920 €

etwa 15.770 €

etwa 23.150 €

etwa 14.540 €

 

Wie man sieht, hat die Ruderabteilung im Jahr 2016 ihren Kassenbestand nicht mehr wie 2015 erhöht, sondern um mehr als 7.000 € reduziert. Der Grund liegt darin, dass der Zuschuss der Hauptkasse an die Ruderabteilung wegen fehlenden Bedarfs 2016 auf die "Sonderbeiträge Rudern" beschränkt war.

Die leider derzeit geringe Zahl an aktiven Ruderern im RRK beschränkt natürlich auch den finanziellen Bedarf.

Daher sollte die Akquirierung junger Ruderanfänger, eventuell von Schülerruderern in Zusammenarbeit mit Schulen, und auch von Freizeitruderern jeden Alters als Ziel Priorität genießen. Bei dem geringen Engagement von Mitgliedern der Ruderabteilung für Aufgaben in der Ruderleitung scheint dieses Ziel derzeit jedoch nur schwer erreichbar zu sein.

3) Hauptkasse

 

Stand Ende 2015      

Einnahmen 2016       

Ausgaben 2016         

Stand Ende 2016      

15.598,09 €

278.779,03 €

 240.977,37 €

53.399,75 €

 

Einnahmen und Ausgaben im Einzelnen siehe hier (klicken).

Nachdem die Hauptkasse im Jahr 2014 mit einem Minus von etwa 26.000 € abgeschlossen hat, war es im Jahr 2015 ein Plus von etwa 20.000 € und im Jahr 2016 nun sogar ein Plus von knapp 38.000 €.

Die Ursache für das Minus im Jahr 2014 waren die Restkosten unseres neu errichteten Trainingsraums. Zum Plus des Jahres 2015 hat dann bei relativ geringen Investitionen der wie schon 2014 erneut erhaltene bedeutende Zuschuss der Stadt Rüsselsheim beigetragen, der sich durch unsere Restinvestitionen im Vorjahr nach dem neuen "Sport-Fördermodell" ergab. Zum Plus des Jahres 2016 ist zu sagen, dass unsere Ruderabteilung wegen fehlenden Bedarfs keinen Zuschuss der Hauptkasse erhielt, dieser Betrag also in der Hauptkasse verblieb, und außerdem vom Gesamtvorstand geplante Arbeiten am Bootshaus auf Empfehlung der im Rahmen des Workshops gegründeten "Arbeitsgruppe Vermögen" zurückgestellt wurden.

Ein Thema, für den RRK-Vorstand im vergangenen Jahr immer noch unangenehm, mittlerweile weitestgehend, jedoch noch nicht ganz gelöst, betrifft die Erhebung der Mitgliedsbeiträge in der Vergangenheit. Hierzu möchte ich einige wenige Zahlen nennen.

Die Untersuchungen des "Prüfungsausschusses Beitragsrückstände " im Jahr 2015 ergaben nach gewissen Einschränkungen und Korrekturen (Karteileichen, Verjährung usw.) für die Jahre 2012 bis 2014 einzufordernde Rückstände von etwa 19.000 €. Hiervon waren Ende 2015 knapp 10.000 € gezahlt, so dass noch etwa 9.000 € offen standen. Hinzu kamen Rückstände aus 2015 von etwa 6.000 €, so dass Ende 2015 die Beitragsrückstände insgesamt bei etwa 15.000 € lagen. Im Jahr 2016 haben abgeschlossene Zahlungsvereinbarungen, Gespräche und auch angedrohte gerichtliche Schritte dazu geführt, dass dieser Betrag Ende 2016 auf etwa 1.000 € reduziert war. Dazu kamen am Jahresende Beitragsrückstände aus 2016 von etwa 3.500 €, so dass Ende 2016 summiert Rückstände von etwa 4.500 € bestanden.

Die finanzielle Situation des Gesamt-RRK ist aus meiner Sicht, der Sicht des Schatzmeisters, wie schon seither auch weiterhin durchaus zufrieden stellend, man kann sogar sagen, die Situation ist gut. Dies sehen diejenigen vielleicht anders, die für den Hockeybereich mehr Geld einfordern möchten, um Spitzenhockey im RRK wieder zu erreichen und auf Dauer sicher zu stellen.

Ich danke Allen, die durch ihr persönliches oder finanzielles Engagement zum wirtschaftlichen, damit natürlich auch zum sportlichen Erfolg des RRK im Jahr 2016 beigetragen haben.

Zwei Personen in dem von mir mitverantworteten Bereich möchte ich jedoch besonders danke sagen: Zum einen Andreas Hartmann, der als "Freischaffender ohne Amt" fast täglich am oder im Bootshaus anzutreffen ist, um mit seiner Fachkompetenz und seinen handwerklichen Fähigkeiten immer wieder in allen Bereichen da Hand anzulegen, wo das erforderlich ist. Zum andern Wolfgang Gummersbach, dem Kassenprüfer und für die Mitgliederverwaltung eingesetzten Controller, der sich bei der Aufarbeitung des Problems der Mitgliedsbeiträge besonders engagiert und dabei Katja Hosang, die seit 2016 als Leiterin der RRK-Geschäftsstelle für die Mitgliederverwaltung im RRK zuständig ist, sehr unterstützt hat.

Vor einem Jahr habe ich mir an dieser Stelle gewünscht, dass das Engagement von Mitgliedern für unsere Vorstandsarbeit im Zuge unserer "Workshop-Überlegungen" mit dem Ziel "Mit Euch zurück in die Zukunft" zunimmt, damit der doch etwas in die Jahre gekommene Vorstand abtreten kann. Obwohl es für mich lange nicht so aussah, wir haben dieses Ziel offensichtlich erreicht.

Damit war das heute wohl mein letzter Bericht als Schatzmeister in einer RRK-Jahreshauptversammlung. 43 Jahre Schatzmeister des RRK mit vielen Höhen, aber natürlich auch Tiefen. Ich meine, es ist nun auch genug! Am Schluss möchte ich allen danke sagen, die mich so lange "ertragen" haben. Insbesondere natürlich Dank meinen beiden Vorstandskollegen, meinen beiden Freunden, mit denen ich 35 Jahre, seit 1982, gut zusammengearbeitet habe. Ich glaube, wir waren ein gutes Team. Danke!

Wilfried Hoffmann, Schatzmeister