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Editorial

Wilfried Hoffmann

Bericht des Schatzmeisters Wilfried Hoffmann zur Jahreshauptversammlung des RRK am 15. April 2016

Nun zum Kassenbericht der Hauptkasse des RRK für das Jahr 2015. Um Euch einen Gesamtüberblick über die finanzielle Situation des RRK zu geben, sage ich zunächst einige Worte zu Hockey- und Ruderkasse, insbesondere zu deren Entwicklung im Jahr 2015.

1) Hockeykasse

 

Stand Ende 2014 

Einnahmen 2015 

Ausgaben 2015 

Stand Ende 2015 

etwa 1.270 €

etwa 179.130 €

etwa - 167.510 €

etwa 12.890 €

 

Die Hockeyabteilung hat somit im Jahr 2015 mehr als 11.000 € weniger ausgegeben als eingenommen.

Die merkliche Beitragserhöhung im Jahr 2011 und auch das sparsame Wirtschaften haben die Finanzsituation der Hockeyabteilung ohne Zweifel stabilisiert, aber auf Dauer wahrscheinlich nicht gelöst. Dabei muss stolz angemerkt werden, dass in unserer Hockeyabteilung zur Zeit etwa 230 Jugendliche bis 18 Jahre trainiert und betreut werden.

2) Ruderkasse

 

Stand Ende 2014 

Einnahmen 2015  

Ausgaben 2015 

Stand Ende 2015

etwa 9.480 €

etwa 28.860 €

etwa - 16.420 €

etwa 21.920 €

 

Wie man sieht, hat die Ruderabteilung im Jahr 2015, wie bereits im Jahr 2014, ihren Kassenbestand erhöht, was natürlich mit der geringen Zahl an Ruderern zu tun hat. Das gilt für junge Rennruderer, für Ruderer im Anfängerbereich und auch für Freizeitruderer. Es ist ein Zustand, der unbedingt, falls das möglich ist, beendet werden sollte.

3) Hauptkasse

 

Stand Ende 2014

Einnahmen 2015

Ausgaben 2015 

Stand Ende 2015 

 - 4.306,50 €

259.604,69 €

- 239.761,60 €

 15.536,59 €

 

Einnahmen und Ausgaben im Einzelnen siehe hier (klicken).

Nachdem die Hauptkasse im Jahr 2014 mit einem Minus von etwa 26.000 € abgeschlossen hat, entstand im Jahr 2015 ein Plus von etwa 20.000 €.

Die Ursache für das Minus im Jahr 2014 waren die Restkosten unseres neu errichteten Trainingsraums, die durch die noch im gleichen Jahr erhaltenen Zuschüsse nicht ausgeglichen werden konnten. Zum Plus des Jahres 2015 hat nun bei relativ geringen Investitionen der wie schon 2014 erneut erhaltene bedeutende Zuschuss der Stadt Rüsselsheim beigetragen, der sich durch unsere Restinvestitionen im Jahr 2014 nach dem neuen Sport-Fördermodell ergab.

Ein Thema, für den RRK-Vorstand immer noch ein sehr unangenehmes, betrifft die Erhebung der Mitgliedsbeiträge in der Vergangenheit. Ich möchte hier nicht umfassend berichten, da der Bericht des 2015 von der Mitgliederversammlung eingesetzten "Prüfungsausschusses Beitragsrückstände" dies unter Punkt 4 der Tagesordnung noch tun wird. Dennoch möchte ich einige Zahlen nennen.

In der Jahreshauptversammlung 2015 habe ich angemerkt, dass seit dem Jahr 2009 bis Ende 2014 sich in der Beitragskasse geschätzt ein summierter Fehlbetrag von über 40.000 € ergab. Bei der Arbeit des "Prüfungsausschusses Beitragsrückstände" im vergangenen Jahr musste auf eine rückwärtige Betrachtung der Jahre 2009 und 2010 wegen fehlender Daten in der Mitgliedsdatei verzichtet werden. Eine intensive Untersuchung der vorhandenen Daten (insbesondere etwa 35.000 Buchungsvorgänge), bei der sich vor allem Wolfgang Gummersbach sehr engagiert hat, ergab für die Jahre 2011 bis 2014 einen Fehlbetrag von etwa 44.000 €. Nicht enthalten in dieser Zahl sind fehlerhafte Einstufungen im Mitgliedsstatus, insbesondere bei jugendlichen Hockeyspielern, die ebenfalls festgestellt wurden und den Fehlbetrag natürlich erhöhen.

Der Gesamtvorstand hat dann entschieden, Rückstände des Jahres 2011 aus Gründen der Verjährung nicht weiter zu untersuchen. Außerdem stellte sich heraus, dass im Mitgliederbestand noch eine ganze Reihe von "Karteileichen" mitgeführt wurde, die im Sollbeitrag natürlich enthalten waren, jedoch längst hätten gestrichen werden müssen. Durch diese Einschränkung und die erforderlichen Korrekturen in der Mitgliedsdatei mussten etwa 25.000 € als nicht einforderbar eingestuft werden. Es ergab sich somit ein noch einzufordernder Betrag von etwa 19.000 €. Hiervon waren zum 31.12.2015 knapp 10.000 € gezahlt, so dass noch etwa 9.000 € offen standen. Mittlerweile haben mit säumigen Mitgliedern abgeschlossene Zahlungsvereinbarungen, Gespräche und auch angedrohte gerichtliche Schritte dazu geführt, dass dieser Betrag zum heutigen Tag bereits merklich reduziert ist.

Um einen derartigen Fall für die Zukunft auszuschließen, hat der Gesamtvorstand auf Vorschlag des "Prüfungsausschusses Beitragsrückstände" einen neuen Abschnitt 6, "Kassierer und Mitgliedsbeiträge", in die Finanzordnung des RRK eingefügt.

Ein weiteres wichtiges Thema, das ich hier kurz ansprechen möchte, ist die Vermietung unseres Hauses. Es ist erfreulicherweise gelungen, auch den seit einigen Jahren, seit dem Jahr 2012, leer stehenden Saal im 1. Stock des Bootshauses ab 1. Mai 2016 an ein Fotostudio zu vermieten.

Aus meiner Sicht, der Sicht des Schatzmeisters, ist die finanzielle Situation des Gesamt-RRK ‒ wie schon seither ‒ auch weiterhin durchaus zufrieden stellend. Auch unser aufwendiges Bauvorhaben und die fehlenden Beitragsgelder haben uns bisher nicht gezwungen, ein Darlehen aufzunehmen.

Ich danke Allen, die durch ihr persönliches oder finanzielles Engagement zum wirtschaftlichen, damit natürlich auch zum sportlichen Erfolg des RRK im Jahr 2015 beigetragen haben.

Ich wünsche mir, dass das persönliche Engagement von Mitgliedern in der Vorstandsarbeit im Zuge unserer "Workshop-Überlegungen" in Zukunft stark zunimmt, so dass die derzeitigen Vorstandsmitglieder in absehbarer Zukunft in den "verdienten" Ruhestand entlassen werden können. Dabei denke ich nicht nur an andere, sondern insbesondere natürlich auch an mich!

Wilfried Hoffmann, Schatzmeister